News Berliner Verwaltungsgericht: Schule muss Raum für Muslime zum Gebet ...

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Das liegt daran, dass es intollerant ist, ein Problem mit der Religionsfreiheit zu haben.

Wenn ein Glauben zu sektenmäßig ausgeführt wird, dann sollte auch mal Schluss sein mit Religionsfreiheit... Ich kann niemanden verstehen, der so naiv ist und davon redet, dass der Koran oder die Bibel von Gott kommen... So weit muss doch jeder denken können, dass das wohl Wunschdenken hoch 10 ist... Nachdem dieser Grundgedanke (also dass beide Bücher von Menschen verfasst wurden) klar ist, dann darf meinetwegen jeder an das Glauben, was er will... Dann darf man meinetwegen auch aus Tradition oder weil man meint eine Kultur zu bewahren Kopftücher tragen... Aber sobald einer dem Wahn verfallen ist, dass das tatsächlich alles 1:1 so stimmt, dann ist das eigentlich eher ein Fall für den Sektenbeauftragten.... 8)
 
Ich verstehe nicht, was einen daran stören kann. Bitte erklär es mir mal. Oder anders gesagt: Gib mal bitte die Argumente durch, die zu deiner Position führen.

Der Muezzin schreit 5 mal am Tag. Dies sollte er so laut tun, damit alle Muslime in der Umgebung auch durch das schreien darauf aufmerksam gemacht werden, ein Gebet zu tätigen.

Folgende Gebete haben wir:

fadjr = morgengebet
shuruk = zeit bis zu der man das morgengebet spätestens verrichten kann (bis es komplett hell ist)
zuhr = mittagsgebet (dieses kann man bis zum nachmittagsgebet machen)
assr = nachmittagsgebet (dieses kann man bis ca. eine halbe stunde bevor dem abendgebet machen)
maghreb = abendgebet (kann man bis zum nachtgebet machen)
isha'a = nachgebet

Das erste Gebet müsste im Sommer also so ca bis 5 Uhr erfolgen, weil es dann Hell ist.

Und nun nenne du mir doch mal bitte einen Grund, wieso man das gejaule zulassen sollte, wenn man es nicht muss. Wenn man sich also durch eine Abstimmung dagegen schützen kann. Ich sehe für mich da keinen Grund, auch wenn ich ehrlich Gesagt generell Gründe finden würde.
 
Der Muezzin schreit 5 mal am Tag. Dies sollte er so laut tun, damit alle Muslime in der Umgebung auch durch das schreien darauf aufmerksam gemacht werden, ein Gebet zu tätigen.
Wenn ich mich recht berinnere, hatte von keinem der 5 (?) Minaretts in der Schweiz je ein Muezzin gerufen.
 
Hast du eine Quelle dafür?

Ne, hatte mich getäuscht. Dachte, da stehe sowas dabei https://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/147491.vier-minarette-in-der-schweiz.html

Anderseits, wenn's denn wirklich um den Lärm gehen würde, wie vorgegeben wird, hätte man einfach das Anbringen von Lautsprechern verbieten brauchen. Auch in Pankow wurde ja der Lärm als angebliches Problem vorgeschoben, der Verkehrslärm. An einer Ausfallstraße wohlgemerkt. Und wenn da jemand ein Einkaufszentrum hingebaut hätte, hätte sich von denjenigen, die damals protestierten, sicher kaum jemand aufgeregt.

Aber nunja, das ist hier aber eigentlich nicht das Thema, geht hier schließlich darum, daß Schüler in einer Schule beten wollen...
 
Zusammenfassung ungefähr: Der Islam ist eine falsche und dämliche Glaubensrichtung um Fullquote zu vermeiden

Dann ist es also schwachsinnig, zu glauben, die heiligen Schriften kämen direkt von Gott - aber es ist nicht schwachsinnig, zu glauben, dass Gott existiert?
Wo ist der Unterschied? Wieso hat deine Religion mehr Recht?

Und abgesehen davon: Was stört dich daran? Wieso soll nicht jeder seiner eigenen Religion nachgehen? Jedem das seine, glaub halt daran, dass alle anderen in die Hölle kommen.

(Falls du radikaler Atheist bist: Wieso bist du dann gegen einzelne Religionen/Sekten - und nicht gegen alle?)
Wannabe schrieb:
Eine starke Lärmbelästigung
Für meine persönliche Meinung ein sehr schwaches, aber durchaus nachvollziehbares Argument.
Aber wäre es da nicht besser, etwas gegen die Lärmbelästigung zu tun? Wie ich das mitbekommen habe, wurde die Beschwerde darüber übersprungen und sofort zum Minarett-Verbot übergegangen. Ein intollerantes Verhalten, wenn man zunächst versuchen könnte, etwas gegen den Lärm zu machen. (Das Minarettverbot läuft ja nicht weg)


Naja, perlini hat eigentlich recht, wir sollten zum betenden Muslimen übergehen. Ich ging davon aus, dass das Minarettverbot auf gleichen Gründen beruht und es deswegen egal ist, worüber man speziell redet.

Was kann es für Gründe haben, dagegen zu sein, dass ein anderer Mensch im Flur des Schulgebäudes betet?
 
Über Minarette brauchen wir uns doch gar nicht unterhalten, es geht um einen Gebetsraum, also einen Ort, wo ein Muslim ungestört (und ohne zu stören) sein Gebet verrichten kann.
Es geht nicht um einen Turm auf der Schule oder einen Muezzin... :doh:
 
Vielleicht sollte man (in Anbetracht des Alters dieses Themas) sogar noch erwähnen, dass der Muslim diesen Raum nicht wollte.

Er wollte lediglich in der Schule beten, was ihm durch die Schulleitung verweigert werden sollte.
 
also einen Ort, wo ein Muslim ungestört (und ohne zu stören) sein Gebet verrichten kann.

Wie baffi angeschnitten hat, war dieser Raum niemals das Ziel des Jungen.
Er wollte in der Schule beten. Besser gesagt er hat es im Flur getan - bis es ihm seitens der Schulleitung verboten wurde, da es den Schulalltag negativ beeinträchtige.
Man hätte ihm auch einen leeren Klassenraum (bspw.) zur Verfügung stellen können, wo er gar keinen mehr aktiv stören könnte.
Doch auch das macht man nicht, da er passiv stört. Es stört nicht der... nennen wir es 'Gebetsvorgang', es stört, dass er überhaupt ein Muslim ist. Und das ist das Verwerfliche an der ganzen Sache.
Da hört nämlich die Belästigung durch optische und akustische Beeinträchtigung, die man als Argument gelten lassen kann, auf. Das ist Rassismus in seiner reinsten Form.

(ich hab mal alles zusammengefasst, was von der Pro-Seite kam)
 
Er wollte lediglich in der Schule beten, was ihm durch die Schulleitung verweigert werden sollte.

Das find sogar ich dämlich. In der Pause sollte jeder machen sollen, was er möchte, solange dies auf dem Schulhof stattfindet. Wobei ich denke, dass die Schüler sich durch das Beten auf dem Schulhof selbst hänseleien aussetzen würden, wodurch ich da vielleicht sogar eher einen Raum vorschlagen würde, in den man gehen kann. So zum Selbstschutz der betenden Schüler.

Aber direkt von Rassismus zu sprechen find ich ein wenig gewagt. Besonders, weil Medien viel verfälschen und man nicht dabei war. Beten auf dem Flur geht in der Pause nicht, da niemand in der Pause auf dem Flur verbleiben darf. War bis jetzt an jeder Schule so, die ich kenne. In den 5 Minutenpausen würde man den Flur ja auch blockieren, was bei vielen Schülern auch nicht gut ist. Im Klassenraum durfte sich bei uns auch kein Schüler in den Pausen aufhalten. Egal aus welchem Grund.

Also ich denke schon, dass rein von den normalen Regularien einer Schule her nur ein spezieller Gebetsraum in Frage kommt, oder wie bereits geschrieben der Schulhof. Denn dass ist dann keine Diskriminierung, sondern Gleichbehandlung gegenüber der anderen Schüler
 
Also ich denke schon, dass rein von den normalen Regularien einer Schule her nur ein spezieller Gebetsraum in Frage kommt, oder wie bereits geschrieben der Schulhof. Denn dass ist dann keine Diskriminierung, sondern Gleichbehandlung gegenüber der anderen Schüler
Die anderen Schüler dürfen demnach auch nicht beten. Wo ist jetzt die Diskriminierung?
 
O.k. und was willst du nun mir speziell sagen? Also so, dass du deine Meinung nicht allgemein posten kannst? Ich denke mal, du willst Aussagen, dass du das richtig findest? Weil ich mein, man diskutiert ja darüber, wie man etwas sieht, die reinen Fakten würden ja keine mehreren Seiten Diskussion benötigen.
 
Wie, das Gericht hat ein Betverbot an Schulen ausgesprochen?! Hab ich was verpaßt!?

Sowie ich DocTrax verstehe, spräche er sich für ein absolutes Gebetsverbot in Schulen aus, dadurch entstände auch keine Diskriminierung.


nur frage ich mich, was dagegen spricht, in den Pausen zu beten, solange niemand vom Lernen abgehalten wird?
 
O.k. und was willst du nun mir speziell sagen? Also so, dass du deine Meinung nicht allgemein posten kannst? Ich denke mal, du willst Aussagen, dass du das richtig findest? Weil ich mein, man diskutiert ja darüber, wie man etwas sieht, die reinen Fakten würden ja keine mehreren Seiten Diskussion benötigen.
Jedenfalls wird so niemand diskriminiert. Das Gesetz darf ja niemanden diskriminieren, also muss es eben verboten bleiben - ist ja nicht erst seit gestern verboten.
Die Diskussion hat auch keine praktikable Möglichkeit gebracht, wie man das Beten an Schulen erlauben kann, ohne jemanden zu diskriminieren.

Sowie ich DocTrax verstehe, spräche er sich für ein absolutes Gebetsverbot in Schulen aus, dadurch entstände auch keine Diskriminierung.
Ist Status Quo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jedenfalls wird so niemand diskriminiert. Das Gesetz darf ja niemanden diskriminieren, also muss es eben verboten bleiben - ist ja nicht erst seit gestern verboten.
Die Diskussion hat auch keine praktikable Möglichkeit gebracht, wie man das Beten an Schulen erlauben kann, ohne jemanden zu diskriminieren.

Ist Status Quo.

Ich könnte also einen Schüler anzeigen, weil er die Hände faltet und sich bekreuzigt?!?!?!!? :roll: