(...) Solange überm Teich Collegeabgänger immer noch "denken", dass hier drüben alles zerbombt is, dass hier noch der Adi an der Macht is, solange wird sich auch international nix ändern.

Ja, so ähnlich denke ich auch. Nur leider fängt dies schon bei unseren europäischen Nachbarn an, und nicht erst die, die übern Teich wohnen. Zum Beispiel denkt der Engländer, dass in jedem 3. Deutschen ein kleiner Nazi drin steckt, weil wir ja die Nachfahren unserer Urahnen sind ;) Wir werden immer wieder von anderen daran erinnert, was in Europa vor 60 Jahren endete. Denken den 'die anderen' das wir/ich, die in Deutschland aufwuchs/en und in Deutschland zu Schule ging, dass man nichts darüber gelernt hätte?!

(...) Deutschland ist einer der wenigen Staaten, der derart viel Geld in Aufklärung und Recherche der Gräueltaten des WK2 gesteckt hat.(...)

Was ja auch irgendwo gut so ist. Denn wenn gar nichts getan worden wäre, würde ein Gefühl des "untern-Tisch-kehrens" auftreten. Wär das denn okay?!
Kein anderer Staat schert sich heutzutage drum, was vor Jahrzehnten abgelaufen ist.
Jedes Land beschäftigt sich mit seiner eigen Historie. In den USA wird der Bürgerkrieg von vorn bis hinten durchgespielt. In Frankreich die Revolution von anno dazumal und und und. Wie gesagt, was für das eigene Land wichtig erscheint, wird gelehrt. Leider geht dabei im Sinne der heutigen Globalisierung einiges (Allgemein-)Wissenswertes unter. Weißt Du denn, oder besser: Wißt Ihr denn, was in China oder Indien vor 70 Jahren los war? Nur wer ein persönliches Interesse daran hat, wird sich darüber schlau machen. Weiß denn irgendjemand, der in Deutschland zur Schule ging, was im deutschen Lande im Mittelalter los war oder tausend Jahre vorher? Das wird alles in der Schule gelehrt, aber soweit ich mich erinnere, nur in 3-4 Unterrichtsstunden (jedenfalls bei mir vor x-Jahren). Es wird nur der letzte Krieg in Deutschland in vielen Stunden durchgenommen. Und warum? Weil es für deutsche Geschichte wichtig ist.
Wir (ich fühl mich da mit einbezogen) haben immer noch ein schlechtes Gewissen. Das wird uns aber auch schon in den Schulen und tagtäglich in den Medien einge"trichtert".
Kriegsfilme? Meist die guten Alliierten, gegen die bösen Deutschen...
und so weiter...

Also ich habe kein schlechtes Gewissen. Was kann ich dafür, in Deutschland ohne Konfession geboren worden zu sein, als grad kein Krieg war. Ich hatte bisher das Glück, den 2. WK nur aus Büchern zu kennen und nicht aus dem realen Leben. Ehrlich gesagt, möchte ich auch vor dem 3. WK nicht mehr am Leben sein. Ich möchte gerne zu der Generation gehören, die selbst keinen Krieg erleben muß. Ja, ich weiß, es ist egoistisch.... steinigt mich. ;)
Ich lasse mir auch kein schlechtes Gewissen eintrichtern. Ich bin ein erwachsener Mensch, und kann mich über alles informieren und mir selbst meine Meinung bilden. Wo sind denn die Kriegsfilme entstanden? Bestimmt Produktionen aus Hollywood. Meinst du wirklich, dass der Ami sich selbst schlecht hinstellen würde? Und meinst du wirklich, dass sich jemand hinstellen würde (außer der Herr Mahler+Geliebte) und sagen würde, dass das Gros der Leute während des 2. WK gute Menschen waren?

Zurück zum Thema: Auch ich glaube nicht, dass Deutschland wirklich fremdenfeindlich ist.... jedenfalls nicht im durchschnittlichem Mittel :mrgreen:

Gruß, Poo
 
Du hättest dir keinen besseren Zeitpunkt heraussuchen können um so einen Beitrag zu schreiben.
Du wunderst dich warum immer mehr deutsche einen Fremdenhass speziell auf Türken bekommen? Ich sage nur Ludwigshafen.
WER hat hier die DEUTSCHEN Feuerwehrleute bespuckt und WER hat unmittelbar in ihren Nachrichten ein Hakenkreuz mit Adolf H. abgebildet? - Das waren die Türken die uns mal wieder abgestempelt haben, wir hätten mal wieder was gegen sie, wir deutschen, wir, die doch alle gegen die wahre Religion sind... und das natürlich VOREINGENOMMEN ohne das die ware Brandursache überhaupt bekannt war. Gerüchten zufolge sollen die Anwohner ja Strom geklaut haben....ich sag nur...selber Schuld wenns so war...
Das aus so einer ungerechtigeit, wenn man hier gleich als deutscher bombadiert wird (NUR AUS VORURTEILEN GEGEN UNS IM EIGENEN LANDE) keine reifen Früchte wachsen ist ja wohl selbst dem linksten der Welt klar.

Es gibt genug provokationen- wie z.B. auch ich selbst mitbekommen habe. "Scheiß deutscher" ist da nur ein harmloses Beispiel. Oder nehmen wir mal das Thema kopftuch.
1. Steht es in keinem KORAN das die Frauen so rumlaufen,
2. wenn sie schon so rumlaufen sollten sie meiner Meinung nach auch mal auf eine Raserei mit einem Mercedes clk und der Zigarette im Mund verzichten... auch nur ein Beispiel wenn man mal aufmerksam beobachtet...

Ich vermisse offen und ehrlich gesagt ein System der Schweizer...
Verbrecher- je nach schwere der Schuld abschieben. Ja jetzt werden einige wieder sagen "dann schieb alle ab...." Ja dann schiebe ich eben alle ab, dann müssen sich die landeseigenen politiker mit ihnen rumscheeren, dann können wir uns keinerlei Vorwürfe machen wir hätten bei der integrationspolitik versagt. (das haben wir sowieso...) ...wobei ich glaube das die ausländischen Gesetze in solchen Fällen kurzen Prozess machen. - Was wieder für mehr respekt sorgen könnte wenn man damit drohen würde. (Todesstrafe etc.)

Genauso das Thema Kirche. Ich habe bei den Türken noch keine Christliche Kirche gesehen...ihr etwa? - Wenn wir dort eine Muschel am Strand klauen werden wir verurteilt, wir haben massive Probleme als Deutscher dort einzuwandern, denn ich denke ml in der Türkei gibt es sowas wie ein integrationsprogramm von Ausländern, zumal von christen nicht ;)

Der Hauptgrund sind die Religionen. Das ist aber überall gleich. Egal ob Juden, christen, Moslems, Ortodoxe...das Motto heißt im stillsten innern doch immer:

So willst du nicht mein bruder sein, so schlag ich dir den schädel ein...

Schade das einige Länder noch immer so primitiv sind und ihren Religionen bis sogar zum Selbstmord treu sind...Der Fremdenhass wird erst verschwinden wenn die Menschheit erwachsen geworden ist, bis dahin wird es meiner Schätzung nach noch ein paar hundert Jahre dauern...
Ich achte und Schätze die Türken, die sich hier wrklich Mühe geben zu leben und zu lernen, denn diese sind ein Vorbild für folgende Generationen die auch wirklichen Frieden dauerhaft gewährleisten können...





Ich finde es erschreckend wie fremdenfeindlich immer mehr Deutsche eingestellt sind. Insbesondere gegen Türken und andere "Südländer" scheint die Feindseligkeit und Mißgunst zu steigen.

Allein wenn ich die Reaktionen auf den Schul- und Universitäten-Vorschlag von Erdogan lese, höre und sehe, merke ich viele Menschen in diesem Land eingestellt sind.
In fast allen Kommentaren und Reaktionen zu diesem Thema ging es nie um eine ernsthafte Auseinandersetzung sondern nur Parolen gegen Türken.
Und das mache ich an folgendem Fakt fest: In Deutschland gibt es mittlerweile eine Menge englischsprachige Schulen und Hochschulen. Dagegen hat hier keiner etwas. Ganz im Gegenteil es gilt als Fortschrittlich und international.
Zudem gibt es in vielen Ländern dieser Erde deutsche Schulen und das ist auch gut so, denn viele Deutsche leben nur zeitweise im Ausland und wollen sich dort garnicht für immer niederlassen.
So geht es auch vielen Türken.
 
[...] Was ja auch irgendwo gut so ist. Denn wenn gar nichts getan worden wäre, würde ein Gefühl des "untern-Tisch-kehrens" auftreten. Wär das denn okay?!
Stimmt absolut! Aber man kann es auch maßlos übertreiben. Und das erleben wir jeden Tag auf's Neue.

Mimo666 schrieb:
[...] Wir (ich fühl mich da mit einbezogen) haben immer noch ein schlechtes Gewissen. Das wird uns aber auch schon in den Schulen und tagtäglich in den Medien einge"trichtert".[...]
Also ich habe ebenfalls absolut kein schlechtes Gewissen. Nicht mal im Ansatz. Warum denn auch? Und ich verfluche auch nicht meinen Opa oder meine Oma, nur weil sie zu der Zeit gelebt haben. Im Gegenteil tut es mir sehr leid, dass beide einen Krieg erleben mussten, Entbehrungen, Hunger und viel Schmerz. Sowas sollte niemand erleben müssen.

Du musst mir mal erklären, warum Du ein schlechtes Gewissen hast. Weil es staatlich verordnet ist oder medial gewünscht wird? Oder weil eine kleine, dafür aber sehr bekannte Institution in Deutschland es gern möchte? Mich interessiert auch nicht, was der Karnickelzüchterverein möchte, warum sollte ich mich um andere Interessensgemeinschaften kümmern?

Fühlst Du Dich geknebelt und in Deiner Meinungsfreiheit beschnitten? Es gab niemals und wird niemals in der Menschheitsgeschichte echte und vollkommene Meinungsfreiheit geben. Gäbe es sie, gäbe es nur noch Mord und Totschlag.

Fühlst Du Dich von anderen Staaten der Welt als Mensch zweiter Klasse behandelt? Also egal wohin ich auf dieser Welt gekommen bin, eher war das Gegenteil der Fall. Deutschland hatte schon immer einen sehr guten Ruf in der Welt und hat ihn noch heute. Dass ein paar Hinterwäldler noch immer auf das Ende des Zweiten Weltkriegs warten, soll nun wirklich nicht mein Problem sein.

Schlechtes Gewissen? Warum?

Gruß,
Photon
 
..wobei ich glaube das die ausländischen Gesetze in solchen Fällen kurzen Prozess machen. - Was wieder für mehr respekt sorgen könnte wenn man damit drohen würde. (Todesstrafe etc.)
so weit kannst du nicht gehen. Wer nur droht, und nicht bestraft, erntet keinen Respekt.
Und nen Menschen umzubringen ist Unrecht...


Du musst mir mal erklären, warum Du ein schlechtes Gewissen hast. Weil es staatlich verordnet ist oder medial gewünscht wird? Oder weil eine kleine, dafür aber sehr bekannte Institution in Deutschland es gern möchte? Mich interessiert auch nicht, was der Karnickelzüchterverein möchte, warum sollte ich mich um andere Interessensgemeinschaften kümmern?

Ok, das mitm schlechten Gewissen war blöd formuliert.

Ich fühl mich irgendwie dazu gezwungen mich zu "erklären".
ich hab den Eindruck, dass man als Deutscher zwar (wirklich oft) geachtet wird, das aber auch nur aufgrund unserer Geldbeutel.
Für gewöhnlich, ok absolutes Negativbeispiel. Ich hab früher noch echt häufig in englischsprachigen Chats gechattet... Internationales Publikum.
Nachdem man sagte, man sei aus Deutschland, kamen immer die alten Parolen...


Und du sprichst es auch schon an. Der ZdJ betreibt eine derartige Medien"hetze", dass man echt glauben könnte, dass wir heute auch alle noch in KZs als Wärter arbeiten wollen würden :-?
Allein diese Universal-Beurteilung ist schlimm genug. Mensch zu sein, der in einem Flecken Erde lebt, auf dem früher mal n Haufen Mist passiert is... :roll:
 
(...) Ich fühl mich irgendwie dazu gezwungen mich zu "erklären".
ich hab den Eindruck, dass man als Deutscher zwar (wirklich oft) geachtet wird, das aber auch nur aufgrund unserer Geldbeutel.
Für gewöhnlich, ok absolutes Negativbeispiel. Ich hab früher noch echt häufig in englischsprachigen Chats gechattet... Internationales Publikum.
Nachdem man sagte, man sei aus Deutschland, kamen immer die alten Parolen...(...)

Warum mußt du dich denn anderen gegenüber erklären? Du weißt doch, wie du zu einer Sache stehst oder nicht. Was interessiert es dich, wie andere darüber denken?
In dem Moment, in dem mich ein anderer mit: "F**k Nazi" betitelt, weil ich Deutsche bin, weiß ich, dass dort akute und massive geistige Defizite herrschen. Außerdem wär ich froh, wenn dieser den Chat verläßt, so laufe ich nicht Gefahr, zu verblöden.

Gruß, Poo
 
Allein diese Universal-Beurteilung ist schlimm genug. Mensch zu sein, der in einem Flecken Erde lebt, auf dem früher mal n Haufen Mist passiert is... :roll:

Zeig mir ein Fleckchen Erde auf dieser Welt, wo kein Unrecht geschehen ist.

Aber schämen sich die anderen so? Ducken sie sich so, wie wir? Warum kommst du in Erklärungsnot?

Ich nicht. Ich schäme mich auch nicht meiner Abstammung aus dem sogenannten "Osten". Dort gab es auch eine Menge Unrecht. Aber ich persönlich habe dieses Unrecht nicht getan. Und nur wer persönlich etwas tut, sollte sich dafür schämen oder sich erklären müssen.

Überall auf dieser Welt geschieht Unrecht. Wenn wir uns schämen sollen, dann alle Menschen auf dieser Welt für ihre Vergangenheit. und schon haben wir wieder eine Gemeinschaft, so dass sich niemand mehr schämen oder ducken muss. ;)


ich hatte gestern Abend eine kurze Unterhaltung mit meiner Tochter und wir haben mal einen simplen Vergleich gemacht.

Hier in diese Forum kann sich Hinz und Kunz anmelden. Es interessiert im Großem und Ganzen niemanden, wer von wo herstammt, was für Religion oder Ansichten derjenige hat oder sexuelle Vorlieben oder was weiß ich.
Hier gibt es auch Regeln, Vorschriften, AGB, FAQ und Gepflogenheiten. Für Neuanmeldungen ist es manchmal schwer - aber man kann sich ja vorher hier einlesen und es gibt Hilfe von vielen Usern, damit die Neulinge sich zurechtfinden. Viele nehmen es an. Einige Wenige nicht. Warum nicht? Weil sie nicht wollen, weil sie bewußt stänkern wollen, weil es sie nicht interessiert. Was passiert dann? Sie erhalten je nachdem Hinweise, Verwarnungen, zeitbegrenzte Sperre bis hin zur kompletten Sperre. Interessiert es dann, wo jemand herstammt? Nein.

Genauso ist es auch mit den Ausländern. Uns "Deutsche" interessiert es im Grunde nicht, wo sie herkommen, sondern wie sie sich benehmen. Wie sie unsere Gesetze, achten unsere Gepflogenheiten.

Für mich ist es immer noch eine Sache eines jeden Einzelnen, sich egal wo, zurecht zu finden. Ich finde es furchtbar, dass es jeder besser weiß und sich immer dem Trend anpasst, wie jetzt im Moment wieder, dass wir ausländerfeindlich wären. Schwachsinn. Es ist für die Menschen immer ein leichtes, rumzumotzen und mit dem Finger auf irgendjemand oder irgendetwas zu zeigen, nur damit man von seiner eigenen Feigheit ablenkt.

Jeder von uns erzählt hier in seiner eigenen Welt, dass es mit Ausländern funktionieren kann. Komisch. Offiziell funktioniert es doch nicht?
Was stimmt denn nun?
Wo liegt der Fehler?
Ich denke mitunter liegt auch der Fehler in der Hetze der Presse, der Nachrichten, das Aufgreifen von schwachsinnigen Aussagen eines Politikers, der im Eifer des Gefechts türkischsprachige Schulen fodert, ohne darüber nachzudenken, was er überhaupt gesagt hat. Aber Profilieren muss man sich ja irgendwie :roll:

Und schon geht das Ganze wieder von vorne los. Es ist noch immer nicht geklärt, warum vor kurzem das Haus abgebrannt ist. Aber wir "Deutschen" fühlen uns wieder in Erklärungsnot, es wird wieder von "Nazis" ausgegangen, genauso, wie die Türken nicht abwarten können, wer oder was es nun genau war. Erst mal rumhetzen. Und damit meine ich beide Seiten.

Anstatt mal darüber nachzudenken, dass dort Menschen und Kinder gestorben sind. DAS ist schlimm. Und es interessiert mich nicht im Geringsten aus welchen Land in dieser Welt sie stammten.

Menschenleben ist Menschenleben. Und solange alle Menschen dieser Welt das nicht endlich erkennen, solange wird es nirgends eine Integration geben, nirgends eine Globalisierung der Menschen. Niemals ein Zusammenhalt aller sein.
 
Wie meine Vorredner schon erwähnt haben, gibt es solche und solche Ausländer.

Ich komme aus einem kleinen Dorf, und dort herrschen ebenso Gewalt und Brutalität, die von Ausländern ausgehen, wie in der Stadt, in der ich jetzt lebe. Das Dorf hat 5000 Einwohner, von den die Hälfte Ausländer sind. Türken, Russen, Vietnamesen. Ich ziehe bei Leibe nicht alle Ausländer über einem Kamm, aber der Großteil der ausländischen Mitbürger aus meinem Dorf ist gewaltbereit und zeigt es auch öffentlich. Zum Beispiel traut sich kein Deutscher unbewaffnet oder allein nach 20 Uhr am örtlichen Spielplatz vorbei, weil dort die Russenmafia am Gange ist. Unsere örtliche Russenmafia bekriegt sich tag täglich mit unserer örtlichen Türkenmafia und es hat auch schon Schwerverletzte gegeben, auch Unbeteiligte, die grad zur falchen Zeit am falschen Ort waren.

Aber, wie gesagt, es gibt Ausländer, die integrieren sich und es gibt solche, die geben nichts auf deutsche Gesetzte, weil sie eben Ausländer sind.

Gerade die gewaltbereiten und uneinsichtigen Ausländer schüren doch den Ausländerhass. Und natürlich unsere lieben Politiker, welche die Geschichte einfach nicht ruhen lassen wollen, aber mal ehrlich: Ist Deutschland das einzige Land, welches in der Vergangenheit Völkermord, Unterdrückung, Rassenhass betrieben hat?
 
Zuletzt bearbeitet:
Marty, das kennst du ganz bestimmt nicht, ist ein ziemlich kleines Nest in den Tiefen des Emslands, auf dem Hümmling und heisst Surwold.

Was ich noch vergessen habe zu sagen, ist, dass neben meinem Elternhaus ein Gemeindehaus steht, in das die Übersiedler ziehen können. Vor etwa 15 Jahren zog dort eine türkische Familie mit zwei kleinen Kindern ein. Die Frau war hochschwanger. Aus Gutmütigkeit schenkte meine Mutter ihr den Kinderwagen meines Bruder, der noch sehr gut in Schuss war. 14 Tage später lag er ungefähr 150 m weiter im Dreck, total zerfetzt und zerstört. Ebenso die Babykleidung, die meine Mutter auch noch rübergebracht hatte. Sie woltten etwas neues haben, was sie von der Gemeinde auch bekamen.

Jedesmal, wenn die Familie abgeschoben werden sollte, wurde die Frau schwanger. Da ging das natürlich nicht. Der Vater holte auch noch die Kinder seiner zweiten Frau oder was auch immer aus der Türkei nach Deutschland, und kassierte für die auch noch Kindergeld oder Sozialabgaben. Er fuhr einen dicken Mercedes, obwohl er angeblich ja nichts haben durfte, es stand eine teure Ledergarnitur im Wohnzimmer und auch die Elektrogeräte waren vom Feinsten. Er hatte sogar ein Kleider-Geschäft im nächsten Ort, welches angeblich auf den Namen seiner SChwiegertochter zugelassen war. Der älteste Sohn ist einmal in meinem Beisein auf einen Nachbarsjungen mit einem Schraubenzieher losgegangen. Und wenn Besuch aus der Türkei da war, musste ich mir anhören, warum ich denn noch nicht verheiratet und mindestens 3 Kinder hatte, und das mit 15! Und da wundert es einem, wenn die Ausländerfeindlichkeit einem im Gesicht steht.

Allerdings muss ich auch sagen, das ich zwei russische Arbeitskollegen hatte, die sich voll und ganz in Deutschland eingelebt haben und sich auch an deutsche Gesetze halten.

Wie gesagt, es gibt solche und solche Ausländer und diejenigen, die sich nicht den Gepflogenheiten anpassen wollen oder können, gehören meiner Meinung nach zurückgeschickt.
 
Wie gesagt, es gibt solche und solche Ausländer und diejenigen, die sich nicht den Gepflogenheiten anpassen wollen oder können, gehören meiner Meinung nach zurückgeschickt.

Ich würde das sogar noch allgemeiner formulieren. Es gibt ein paar Menschen, die sich nicht an Gesetze halten oder sich integrieren wollen. Die gibt es überall, aus allen Ländern kommend und es liegt an der Erziehung, die sie mehr oder weniger genossen haben, und an der individuellen Bereitschaft sozial zu sein. Jeder Staat beinhaltet nun wiederum andere Menschen, welche die Mehrheit ausmachen und die sich an die Gesetze halten und sozial sind. Diese haben Angst davor, dass man ihn persönlich schadet, deswegen sind für Strafmaßnahmen gegen Kriminelle oder Asoziale, und in einigen Fällen fordern manche von ihnen härtere Strafen gegen Zugewanderte, weil sie sich vor den Fremden fürchten oder weil die Medien genauer über die Straftaten von ausländischen Kriminellen berichten.
Ergo: Deutschland ist genauso wenig fremdenfeindlich wie jeder anderer Staat (ausgenommen vielleicht derer, in denen politische Verfolgung leider an der Tagesordnung liegt).
Der Beitrag ist deswegen so allgemein formuliert, damit jeder "seine" Ausländer wiedererkennt, denn ich fürchte, dass eine Diskussion über "gute" und "böse" Ausländer nur Unfrieden bringt und weniger effektiv bleibt. ;)
 
Was würde das Deutsche Volk sagen wenn ein *Deutscher* Jugendlicher einen Rentner zusammenschlagen würde?Nichts!Würde nichtmal im Fernsehen kommen!Wenn aber allerdings ein *AUSLÄNDER* so etwas macht wird es gleich verallgemeinert das alle Ausländer so sind!Und die Medien und Politiker nutzen so etwas noch für Ihre Wahlkampfzwecke!DAS IST DEUTSCHLAND!
 
Was würde das Deutsche Volk sagen wenn ein *Deutscher* Jugendlicher einen Rentner zusammenschlagen würde?Nichts!Würde nichtmal im Fernsehen kommen!Wenn aber allerdings ein *AUSLÄNDER* so etwas macht wird es gleich verallgemeinert das alle Ausländer so sind!Und die Medien und Politiker nutzen so etwas noch für Ihre Wahlkampfzwecke!DAS IST DEUTSCHLAND!
Es ist schön zu lesen, dass Du in diesem Beitrag nicht verallgemeinerst, sondern gut differenziert die Sache betrachten kannst :roll:

Wenn deutsche Jugendliche einen Rentner verprügeln, steht es genauso in den Medien. Mit einem Unterschied: Sie schreien dabei nicht "Scheiß Deutscher" als Gast im Deutschland. Und diese Tatsache ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Letztlich frage ich mich immer, welcher schlimme Umstand sie dazu zwingt, in diesem Land leben zu müssen, das sie so hassen? Diese Bürde würde ich ihnen nur zu gern nehmen.

Und wenn die Medien erstmal einen Aufhänger gefunden haben, reiten sie in altbekannter Manier lange darauf herum. Da werden dann auch schon gern mal Sachen von vor ein paar Wochen ausgegraben oder eine Mücke zum Elefanten gemacht. Das hat aber nichts mit "Fremdenfeindlichkeit" zu tun, weil es mit den so genannten "Kampfhunden" genauso passiert ist, derzeit mit dem Thema "Raucher versus Nichtraucher" passiert und mit etlichen Sachen auch zukünftig passieren wird. Das, was Du beschreibst, IST NICHT DEUTSCHLAND, sondern SO SIND DIE MEDIEN, die übrigens in allen anderen Ländern der Welt exakt genauso sind. Auch die Politiker, die sich gern zum Wahlkampf publizistischer Themen annehmen um nach dem Wahlkampf durch eine sonderbare Amnesie keinerlei Kenntnis mehr davon zu haben, verhalten sich in jedem Land der Welt so.

Gruß,
Photon
 
Du hast vollkommen Recht mit deiner Aussage, ich wollte meine Aussage auch nicht allzu schlimm gegen das Deutsche Volk richten, oder darauf rumreiten es sind wie du schon beschrieben hast teilweise auch die Medien daran schuld!

Die Medien und die Politiker, wollen Promotion oder auch Werbung für sich, eine Art der Vermarktung wenn man es so sieht(sie bedenken aber dabei nicht was sie da eigentlich anrichten).

Ich aüßere mich frei als großer Kritiker der Weltpolitik, es gibt natürlich wie du schon sagtest in jedem Land schwarze und auch weiße Schafe(sprichwörtlich).

Man sollte allerdings auch beachten, das die wie sie heute so schön beschrieben werden *Menschen mit Migrationshintergrund* oder schlichtweg Ausländer, ein Teil des Opfers des Deutschen Staates geworden sind.

Solange es Deutschland gibt gab es immer wieder missliebige Menschen, auf denen man rumgeritten ist(in der Geschichte Deutschlands sind viele solcher Fälle zu verzeichnen:Schwarze,Juden,und heute Ausländer im allgemeinen).

Die Deutschen sollten endlich anfangen zu lernen, und erst dann kann man darüber nachdenken ob man z.B. den 2. Weltkrieg langsam vergessen kann, und neu anfangen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] Man sollte allerdings auch beachten, das die wie sie heute so schön beschrieben werden *Menschen mit Migrationshintergrund* oder schlichtweg Ausländer, ein Teil des Opfers des Deutschen Staates geworden sind.
Naja, weitestgehend aber sehr freiwillig zum "Opfer" geworden sind. Natürlich hätte sich der deutsche Staat mehr um seine Zuwanderer kümmern können und, wie wir heute sehen, auch müssen. Aber es ist ja nicht so, dass es keine Möglichkeiten gab.

Der Staat hat Möglichkeiten geschaffen, sich aber kein Stück darum gekümmert, ob sie auch genutzt werden. Und außerdem hat der deutsche Staat aber auch nicht darauf geachtet, die Leute wieder in die Heimat zu schicken, als hier die Arbeit getan war. Auf der anderen Seite haben aber auch viele Ausländer nichts weiter getan, als ihrer Arbeit nachzugehen und als es keine Arbeit mehr gab, einfach nichts mehr getan. Sie haben sich nicht eindeutig dazu entschieden, hier bleiben zu wollen und sich damit gleichzeitig zu integrieren, noch haben sie ein Flugticket in die Heimat gekauft. Sie sind einfach hier geblieben und fertig. Und da hätte der Staat einhaken müssen. Ein einfaches Schreiben hätte völlig gereicht: Entweder Du strebst die deutsche Staatsbürgerschaft zum xx.xx.xxxx an (was an Bedingungen geknüpft ist), oder wir zahlen Dir ein Rückflugticket zum xx.xx.xxxx.

Solange es Deutschland gibt gab es immer wieder missliebige Menschen, auf denen man rumgeritten ist(in der Geschichte Deutschlands sind viele solcher Fälle zu verzeichnen:Schwarze,Juden,und heute Ausländer im allgemeinen).
Stimmt. Und damit ist Deutschland ein Land wie jedes andere auch. Minderheiten werden immer unterdrückt - das demokratische Prinzip nunmal. Die Mehrheit entscheidet, wonach sich eine Minderheit richten muss. Nur haben sich die Maßstäbe verändert. Heute wird niemand mehr verfolgt, getötet oder gefoltert weil er Angehöriger einer Minderheit ist. Heute wird er schlimmstenfalls inhaftiert, meist allerdings nur ignoriert. Und wo auf dieser Welt läuft es anders? Oder anders gefragt: Wo auf der Welt läuft es besser als in Deutschland?

Die Deutschen sollten endlich anfangen zu lernen, und erst dann kann man darüber nachdenken ob man z.B. den 2. Weltkrieg langsam vergessen kann, und neu anfangen kann.
Was denn noch lernen? Das Zyklon B tötlich sein kann? Dass das systematische Hinrichten von Menschen, die anderer Meinung / Religion / Ethnie sind, doof ist? Oder dass es gefährlich sein kann, wenn eine einzelne Person das absolute Sagen hat? Was sollten die Deutschen denn lernen?

Gruß,
Photon
 
Solange es Deutschland gibt gab es immer wieder missliebige Menschen, auf denen man rumgeritten ist(in der Geschichte Deutschlands sind viele solcher Fälle zu verzeichnen:Schwarze,Juden,und heute Ausländer im allgemeinen).

Die Deutschen sollten endlich anfangen zu lernen, und erst dann kann man darüber nachdenken ob man z.B. den 2. Weltkrieg langsam vergessen kann, und neu anfangen kann.

Wenn du das so geschriebene auch wirklich so meinst, dann ist das ziemlich starker Tobak. Zum einen gab es schon bevor Deutschland überhaupt war, schon Neid und Missgunst. Siehe das tolle Amerika. Du kannst ja mal nach Frankreich fahren...vielleicht speziell nach Paris und schau dich da mal um, schlimmer als irgendeine deutsche Stadt. Aber auf Deutschland reitet man rum und das, sobald es auch nur den Hauch nach Rechtsradikalismus hat. Wie in meinem Posting weiter vorn...es spielt dann keine Rolle mehr ob es sich dabei tatsächlich um einen Angriff von "Rechts" handelt oder etwas anderes die Ursache war...
Deutschland hat mit eine der ausländerfreundlichsten Politik. Eben aufgrund der Vorgeschichte und auch hier wiederhole ich mich...nur wehe man sagt mal was dagegen, zack, abgestempelt und da kann eine Meinung noch so objektiv und "wahr" sein...es spielt dann keine Rolle mehr. Man schaue sich doch mal andere Staaten an wie Schweiz, Schweden, Norwegen...geh da mal als Ausländer hin und lass dir was schwerwiegendes zu Schulden kommen...keiner der Staaten fackelt lang. Ich sage nicht, dass es so richtig ist aber Deutschland und speziell hier das Deutsche Volk als ausländerfeindlich hinzustellen ist in meinen Augen übertrieben. Wie einige Vorredner und auch du schon schrieben...es gibt immer schwarze Schafe und die wird es auch immer geben...es gibt immer Unbelehrbare und auch die wird es immer geben aber ein Volk an dieser Minderheit festzumachen kann nicht wirklich richtig sein.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich schäme mich für nichts. Was geschichtlich gesehen passiert ist, ist tragisch, traurig, macht nachdenklich und sollte im Mindesten eine Lehre sein damit sowas nie wieder passiert...gar keine Frage. Und was passiert? Massen- und Völkermord, Vergewaltigung, Kinderschändung, Verstümmelung und und und im ehemaligen Jugoslawien. Viele vergessen oder verdrängen einfach, dass da unten KRIEG war. Das war keine kleine Auseinandersetzung...sondern KRIEG.
Aber auf dem Deutschen wird rumgeritten, wenn er sich wegen einer, so kommt es mir fast vor, Lapalie aufregt, weil zwei Ausländer einen alten Mann (72) mutwillig und mit der Absicht körperlich Verletzen und Leid zufügen.

So, auf gehts, ich erwarte das Zerreißen,

WieselMK
 
Zitat von WieselMK:

Und was passiert? Massen- und Völkermord, Vergewaltigung, Kinderschändung, Verstümmelung und und und im ehemaligen Jugoslawien. Viele vergessen oder verdrängen einfach, dass da unten KRIEG war. Das war keine kleine Auseinandersetzung...sondern KRIEG.



Wie ich vorhin auch schon die Andeutung gemacht habe(von schwarzen und weißen Schafen)gibt es wie du sagst selbstverständlich in jedem anderen Land Verbrechen,Morde,Straftaten usw.Ich kenne sehr viele *Ausländer* persönlich und bin mit vielen befreundet also kann ich mir da glaub ich ein besseres Bild von machen als manch anderer der behauptet es sei richtig das es nur mit Rassismus geht und auch noch stolz darauf ist(Fahnenhisser und Verehrer des Nationalsozialistischen Deutschland)auch die Linken(der Kommunismus) ist genau derselbe Scheiß deshalb sage ich auch ich bin unparteiisch.

Ich kenne auch einige aus dem Ausland gekommene und vor Krieg geflüchtete Menschen so z.B. einen Kosovo Albaner der damals fast von einer Granate zerrissen wurde als ein Hubschrauber über ihrem Dorf geflogen ist und er sich gerade noch in Sicherheit bringen konnte.

Das Jugoslawien im Krieg war ist mir klar ich kenne einen Jugoslawen.
Aber auch Amerika ist nicht besser die fingen ja damals auch mit dem *Scheiß NIGGER* gerede an und verboten sogar das ein Schwarzer sich auf die Parkbank von Weißen setzte.

Gruß: boesebiene-kati
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne sehr viele *Ausländer* persönlich und bin mit vielen befreundet also kann ich mir da glaub ich ein besseres Bild von machen als manch anderer der behauptet es sei richtig das es nur mit Rassismus geht und auch noch stolz darauf ist(Fahnenhisser und Verehrer des Nationalsozialistischen Deutschland)auch die Linken(der Kommunismus) ist genau derselbe Scheiß deshalb sage ich auch ich bin unparteiisch.

Ähm...:roll:
Du magst zwar unparteiisch sein, aber von politischen Gruppierungen hast du dennoch keine, wenn man deinen populistischen Beitrag so liest. Denn zusagen, dass Rechtsradikale (ich denke, dass du meinst) und Linke als "derselbe Scheiß" zu bezeichnen, ist sehr unqualifiziert... :roll:

Das Jugoslawien im Krieg war ist mir klar ich kenne einen Jugoslawen.
Aber auch Amerika ist nicht besser die fingen ja damals auch mit dem *Scheiß NIGGER* gerede an und verboten sogar das ein Schwarzer sich auf die Parkbank von Weißen setzte.

Es gibt sogar noch viel akutellere Beispiele von Fremdenfeindlichkeiten im Ausland, man muss nur mal Nachrichten schauen (wenn möglich nicht die von RTL2 :ugly:), dann wirst du feststellen, dass deine Bemerkung von vorhin, die sinngemäß folgendes enthielten: "Deutschland ist mit am ausländerfeindlichsten", "Solange Deutschland jemanden zum Sündenbock erklären kann, ist alles gut" etc; diese Bemerkungen werden durch Nachrichten und Studien widerlegt...:roll:
 
Ich kenne sehr viele *Ausländer* persönlich und bin mit vielen befreundet also kann ich mir da glaub ich ein besseres Bild von machen als manch anderer der behauptet es sei richtig das es nur mit Rassismus geht und auch noch stolz darauf ist(Fahnenhisser und Verehrer des Nationalsozialistischen Deutschland)auch die Linken(der Kommunismus) ist genau derselbe Scheiß deshalb sage ich auch ich bin unparteiisch.
Ich glaube nicht, das du die einzige bist, welche Ausländische Freunde hat. Wie jeder weiß gibt es auch unter den Ausländern solche die nett und zuvorkommend sind und solche die meinen hier den großen Macker raushängen lassen zu müssen.
Genauso gibt es solche und solche Deutsche. ;)

Nun eine Frage an dich. Was haben bitte Fahnenhisser mit Rassismus zu tun? Nur weil ich deutscher bin, darf ich meinen Nationalstolz meinen Patriotismus nicht ausleben? Nach deiner definition müsste Deutschland ja umgeben von Rassisten sein.
Also in diesem Punkt solltest du schon ein wenig differenzieren.
Was die Verehrer des 3.Reiches angeht geben ich dir zu 100% recht.

Du sagst auch, dass du unparteiisch seist. Das kann ich aber in deinem Post nicht wirklich erkennen. Denn objektivität, die man als unparteiischer haben sollte, kann ich hier nicht wirklich erkennen.