(...) Solange überm Teich Collegeabgänger immer noch "denken", dass hier drüben alles zerbombt is, dass hier noch der Adi an der Macht is, solange wird sich auch international nix ändern.
Ja, so ähnlich denke ich auch. Nur leider fängt dies schon bei unseren europäischen Nachbarn an, und nicht erst die, die übern Teich wohnen. Zum Beispiel denkt der Engländer, dass in jedem 3. Deutschen ein kleiner Nazi drin steckt, weil wir ja die Nachfahren unserer Urahnen sind
(...) Deutschland ist einer der wenigen Staaten, der derart viel Geld in Aufklärung und Recherche der Gräueltaten des WK2 gesteckt hat.(...)
Was ja auch irgendwo gut so ist. Denn wenn gar nichts getan worden wäre, würde ein Gefühl des "untern-Tisch-kehrens" auftreten. Wär das denn okay?!
Jedes Land beschäftigt sich mit seiner eigen Historie. In den USA wird der Bürgerkrieg von vorn bis hinten durchgespielt. In Frankreich die Revolution von anno dazumal und und und. Wie gesagt, was für das eigene Land wichtig erscheint, wird gelehrt. Leider geht dabei im Sinne der heutigen Globalisierung einiges (Allgemein-)Wissenswertes unter. Weißt Du denn, oder besser: Wißt Ihr denn, was in China oder Indien vor 70 Jahren los war? Nur wer ein persönliches Interesse daran hat, wird sich darüber schlau machen. Weiß denn irgendjemand, der in Deutschland zur Schule ging, was im deutschen Lande im Mittelalter los war oder tausend Jahre vorher? Das wird alles in der Schule gelehrt, aber soweit ich mich erinnere, nur in 3-4 Unterrichtsstunden (jedenfalls bei mir vor x-Jahren). Es wird nur der letzte Krieg in Deutschland in vielen Stunden durchgenommen. Und warum? Weil es für deutsche Geschichte wichtig ist.Kein anderer Staat schert sich heutzutage drum, was vor Jahrzehnten abgelaufen ist.
Wir (ich fühl mich da mit einbezogen) haben immer noch ein schlechtes Gewissen. Das wird uns aber auch schon in den Schulen und tagtäglich in den Medien einge"trichtert".
Kriegsfilme? Meist die guten Alliierten, gegen die bösen Deutschen...
und so weiter...
Also ich habe kein schlechtes Gewissen. Was kann ich dafür, in Deutschland ohne Konfession geboren worden zu sein, als grad kein Krieg war. Ich hatte bisher das Glück, den 2. WK nur aus Büchern zu kennen und nicht aus dem realen Leben. Ehrlich gesagt, möchte ich auch vor dem 3. WK nicht mehr am Leben sein. Ich möchte gerne zu der Generation gehören, die selbst keinen Krieg erleben muß. Ja, ich weiß, es ist egoistisch.... steinigt mich.
Ich lasse mir auch kein schlechtes Gewissen eintrichtern. Ich bin ein erwachsener Mensch, und kann mich über alles informieren und mir selbst meine Meinung bilden. Wo sind denn die Kriegsfilme entstanden? Bestimmt Produktionen aus Hollywood. Meinst du wirklich, dass der Ami sich selbst schlecht hinstellen würde? Und meinst du wirklich, dass sich jemand hinstellen würde (außer der Herr Mahler+Geliebte) und sagen würde, dass das Gros der Leute während des 2. WK gute Menschen waren?
Zurück zum Thema: Auch ich glaube nicht, dass Deutschland wirklich fremdenfeindlich ist.... jedenfalls nicht im durchschnittlichem Mittel
Gruß, Poo
), dann wirst du feststellen, dass deine Bemerkung von vorhin, die sinngemäß folgendes enthielten: "Deutschland ist mit am ausländerfeindlichsten", "Solange Deutschland jemanden zum Sündenbock erklären kann, ist alles gut" etc; diese Bemerkungen werden durch Nachrichten und Studien widerlegt...