Aber glaubst du, daß es funktioniert, zu sagen: "Bitte, lieber Fascho, hör auf damit, Fascho zu sein?"
Nein, das funktioniert meist nicht.

Unschönerweise gehört Gewaltanwendung dazu, Faschismus zu bekämpfen.
Das sehe ich allerdings in den meisten Fällen deutlich anders. Einem Kleinkind, welches renitent ist und Du mit einem "Bitte hör auf" auch nicht weit kommst, kannst Du auch nicht einfach mit Gewalt begegnen. Es gilt klar und deutlich darzustellen, was man erwartet und was passiert, wenn sich der Angesprochene nicht danach richtet. Dies könnte von jedem an einzelne Personen oder vom Staat an eine gesamte Gruppe, z.B. Partei passieren. Da sich unser Staat bei der Ansprache an eine Partei zuletzt deutlich blamiert hat, scheidet diese Möglichkeit aus.

Trotzdem muss man normalerweise keine Gewalt einsetzen. Das erzeugt auf der anderen Seite nur Zusammenhalt und sie erfahren Unterstützung durch bisher Unbeteiligte. Haust Du hier in dem Fall als Erster einem der 40. Leute einen in die Schnauze, werden Unbeteiligte sich vielfach auf deren Seite stellen, nicht auf Deine. Eine pauschale andere Lösung kann ich allerdings auch nicht bieten.

Es ist leider so, daß mensch so argumentiern muß: "betätigst du dich als Fascho, dann gibst was aufs Maul!" Anders ist es nicht zu vermitteln. Ich hätte es auch lieber auf der argumentativen Ebene, aber die bringt es leider nicht.
Doch, das bringt was, zumindest bei dem jungen Nachwuchs bringt das was. Die Rentnergeneration zu ändern hat wenig Sinn, aber den Nachwuchs zu ändern schon. Und bei vielen von denen ist der Faschismus ein unbekannter Begriff, sie wissen schlicht nicht, worum es geht. Da gilt es, Aufklärung zu betreiben und das von Anfang an.

Die übrigbleibenden Unverbesserlichen oder Lernresistente kannst Du nachher immer noch übers Knie legen.

Marty
 
Bei wem werden die eher Neutralen ihre Sympathie haben wenn in der Zeitung steht "Antifa verprügelt 20-Jährigen" (besser noch 16-Jährigen). Na bei dem Opfer, egal ob er rechts ist oder nicht. So lange er keinem was getan hat führt es nur dazu das die Antifa ihr Ziel den Nationalsozialismus zu bekämpfen selbst torpediert.

Es ist leider so, daß mensch so argumentiern muß: "betätigst du dich als Fascho, dann gibst was aufs Maul!" Anders ist es nicht zu vermitteln. Ich hätte es auch lieber auf der argumentativen Ebene, aber die bringt es leider nicht.
Zündest du mein Auto an gibts erst recht was aufs Maul! 1. Mai läßt Grüßen. Ihr Leute von der Antifa haltet euch immer für so klug, aber wenn dann mal jemand eine andere Meinung vertritt wißt ihr auch keine andere Antwort als Gewalt.
 
Natürlich konnte man einem Volk, dass sich 40 Jahre lang von einem totalitären Regime knechten ließ, ohne sich dagegen zu wehren, nicht aufeinmal sämtliche Freiheiten westl. Denkensweise geben. Heute (18 Jahre nach dem Mauerfall) haben wir es mit einer "Ossi"-Jugend zu tun, die völlig ohne Perspektive, sowie ohne die gewohnte "Führung" von oben aufwachsen musste. Selbst die "erzieherische Komponente" (Elternhaus,Schule) mußte in diesem Falle kläglich versagen, da eigenständiges Denken unter SED-Knechtschafft niemals gefragt war....
</Ironie>
ist manchmal schon krass, was manche Leute so raus posaunen, wenn sie von sachen reden, wo sie nicht dabei waren.

Aufrechte DDR Bürger zu verunglimpfen mit der Aussage, sie hätten nichts getan, gegen das Regime zu arbeiten, ist total falsch.
Es gab ganz viele, die immer mehr ihre Meinungen sagten, aufrecht wurden und demsontrieren gingen.

Was meinst Du, wenn Dir einer gesagt hätte:
"Wenn DU heute Abend mit demonstriert, kann es sein, dass dort geschossen wird, Verhaftungen kommen usw."
Habe ich selbst erlebt ind er Schule.
und wir sind trotzdem demonstreien gegangen, in der Hoffung, das wir was erreichen und ander unterstützen.
So sah es aus damals in der "ZONE" - nichts mit knechten - oft war ANGST an der Tagesordnung!!!

Wir hatten auch viele Ausländer damals in der DDR, Vietnamesen, Afrikaner, Russen usw... nur was halt damals war, die haben sich benommen in dem Staat, heute ist das so wie Andre schon korrekt schreibt, manche!!! türkische Jugendliche pöbeln dich an, wer sowas noch nicht erlebt hat, wohnt wohl auf dem Lande oder geht nicht aus dem Haus.

Alleine schon in der Disco erlebt man das häufig!

Es ist immer so, wie man es sehen will.
!!!Und wir sind genauso viel oder genauso wenig ausländerfeindlich wie "Westdeutsche"!!!
Das musste mal gesagt werden PUNKT
 
... ich denke Du verwechselst hier die Autonomenszene mit einer politsch aktiven Szene, die sich massiv gegen Rechts stellt... Es geht hier nicht darum, "Hatz" auf
Rechte zu machen, sondern vielmehr denen zu zeigen, dass sie mit Ihrem Gedankengut hier in der Bundesrepublik kein Bein an die Erde bekommen werden...

Das Problem liegt sicher auch darin begründet, dass unsere politische Führung sich eher dazu bewogen fühlt, sich dem "Bush'schen" Verfolgungswahn anzuschließen, und nunmehr immer mehr alles Andersdenkende als Bedrohung und
"Mitglied der Achse des Bösen" darzustellen. Das ist natürlich Wasser auf den Mühlen der rechten Propaganda, und treibt denen immer mehr verängstigte, perspektivlose,merkfreie Dumpfbacken in die Arme. Vllt. wäre es seitens der Bundesregierung mittlerweile sinnvoll eine andere Denkensweise zu propagieren, und auch über mittlerweile gleichgeschalteten Medien zu verbreiten.

Mittlerweile denkt ja schon jede Oma, die an der Supermarktkasse hinter einem südländisch wirkenden Menschen ansteht, dass sie in wenigen Sekunden Opfer eines Selbstmordattentes wird.......

Edit:
!!!Und wir sind genauso viel oder genauso wenig ausländerfeindlich wie "Westdeutsche"!!!

...das setze ich mal vorraus, - ansonsten würde ich um jeden cent heulen, der in der Zeit von meinem Steueraufkommen (..und das ist nicht wenig) zum Aufbau der "blühenden Landschaften" in die neuen Länder transferiert wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
was das soll kann ich dir sagen----gerade wenn man etwas schreibt was den meisten nicht passt da wird immer nach rechtschreibfehlern gesucht aso und 2. ich bin kein brauner !
 
@ AlexK: Ich finde es sehr gut von dir das du versuchst die wogen etwas zu Glätten. Und du hast recht, es gibt eine Szene von tüchtigen und hochanständigen Leuten die sich für Anstand und moral einsetzen und so vesuchen etwas gegen Rechte Gewalt zu tun. Und es gibt die Antifa. Meiner Erfahrung nach haben sie noch nichts zu stande gebracht, außer Sachbeschädigung, Verprügeln politisch anders denkender und solcher die so aussehen und Brandanschläge auf Politiker der Mitte. Damit macht man sich keine Freunde und ich behaupte mal ohne Antifa gäbe es deutlich weniger Rechte und insbesondere rechtsradikale.
 
[...] ich behaupte mal ohne Antifa gäbe es deutlich weniger Rechte und insbesondere rechtsradikale.

Und ohne Faschismus gäbs keinen Antifaschismus usw... Radikalismus wird es immer geben und er äußert sich sehr unterschiedlich und manchmal ist es nur eine Frage des Zufalls, ob ein Jugendlicher in die rechte oder linke Szene gerät.. so oder so ist Gewalt keine Antwort, aber das stört diejenigen, die sie ausüben wenig. Das Fingerzeigen auf Linksextreme, wenn es um Rechtsradikalismus geht, ist und bleibt jedoch lächerlich und kontraproduktiv.
 
AlexK schrieb:
Heute (18 Jahre nach dem Mauerfall) haben wir es mit einer "Ossi"-Jugend zu tun, die völlig ohne Perspektive, sowie ohne die gewohnte "Führung" von oben aufwachsen musste.
Genau. Die heutige ostdeutsche Jugend kennt die Führung ja auch noch aus der Gewöhnung und hat deren Verlust nicht überwunden.

Ein Teil der ostdeutschen Landjugend verkommt, weil die Eltern arbeitssuchend sind und sie keinerlei Perspektive sehen und selbst wenn sie einen ordentlichen Abschluss hätten in ihrer Region noch deutlich unter Bundesdurchschnitt verdienen würden. Die, die einen guten Abschluss haben wandern in großen Maße in den Westen ab (gerade die Weiblichkeit, die mobiler ist). Das so etwas nicht zu einem geordneten gesellschaftlichen Umfeld gehört sollte jedem einleuchten. Nur müssen die Ursachen versucht werden zu bekämpfen und das Problem nicht größer machen als es ist, denn die Wut und Perspektivlosigkeit steigt doch nur noch viel mehr, wenn jeder zweite jugendliche Ostdeutsche aufeinmal als fehlgeleitet und schlecht abgestempelt wird, weil er ja auch die Schuld an der Vergangenheit trägt.
Solche Entwicklungen wie wir sie seit Jahren haben sind nicht nur ein ostdeutsches Problem, nur zeigt es sich hier umso deutlicher, da die Spinnerquote aufgrund der Abwanderung stetig wächst. Sie muss bekämpft werden und zwar als bundesdeutsches Problem.
 
Naja, ich muss sagen, mich hat der Linksextremissmus fast in den Rechtsradikalismus getrieben. Das der Fall von der Polizei gar nicht als Rechte tat eingestuft wird sollte man nicht vergessen.
 
Die Einstufung der Vorfälle durch die örtlichen Behörden sind aus meiner Sicht ziemlich irrelevant...

Spontan fällt mir dazu dieser Artikel zu ähnlichen Vorfällen ein, die irgendwann einmal als "Präventionsinitiative" liefen:

Lehren aus Pretzien

Und sicher ist jegliche Art von Gewalt, - egal von welcher Seite, abzulehnen...deswegen differenziere ich auch zw. "antifa" und "Autonomenszene".

Wie eng rechts und links beieinander liegen zeigt uns am besten die Person des
Herrn Mahlers, ehemaliger Weggefährte der RAF und Otto Schillys....

<Ironie>
...Nicht, dass Du diesen Weg beschreitest.... ;)
</Ironie>

Edit: ..ich weiß, dass das hier nicht hergehört..., aber hier mal ein neg. Renomee zu meiner Aussage zur Zivilcorage:

Idioten gibts überall. Und Zivilcourage ist im Westen ja ohnehin unbekannt...

...und, - ich mag es kaum sagen: Es kam natürlich anonym :biggrin:
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ich muss sagen, mich hat der Linksextremissmus fast in den Rechtsradikalismus getrieben.

Anscheinend warst Du intelligent und anständig genug, das nicht passieren zu lassen.

Das der Fall von der Polizei gar nicht als Rechte tat eingestuft wird sollte man nicht vergessen.

Man sollte aber auch nicht vergessen, dass örtliche Polizeiarbeit in den neuen Ländern wenn es um Rechtsradikalität geht ein Problem für sich ist, das haben verschiedene innerpolizeiliche Untersuchungen ja ergeben, ich erinnere mich da u.a. an Versetzungen in Halberstadt, Zwickau usw.

Es bleibt am Ende die Erkenntnis: Widerstand gegen Rechts kann - wenn er effektiv sein will - nur aus der Mitte der Bevölkerung kommen bzw von jedem einzelnen. Da kann weder Staat noch Polizei den Bürgern die Aufgabe abnehmen.
 
Da hast du sicher recht. Ich will nur nicht das man wegen so einem bldöen Vorfall(der Laut Opferverbänden öfter vorkommt, nur meistens sind nicht Ausländer die Opfer) jetzt in Aktionismus verfällt, mal ne Kampange gegen rechts startet, die Antifa sich berufen fühlt besonders viel randale zu machen und nach 6 Monaten haben wir nur mehr Radikale auf beiden Seiten aber keiner betreibt Ursachenforschung. Und das Problem ist nicht, das viele Junge leute im Osten arbeitslos sind. Wenn man Zeit hat kommt man auf dumme Ideen, aber warum bitte rechte oder linke dumme Ideen? Bei rechts, kann ich etwas mitreden aus meinen Erfahrungen, da ist zum einen dieser Antifaschismus, der sich ja so klug vorkommt(Arroganz vertrage ich nicht) und überall Schmierereien anbringt und damit die Gegend verschandelt und zur Gewalt neigt. Ein Erlebnis was mich bis heute aufregt obwohl es Jahre her ist: Ich sitze im Bus, da kommen ein paar Gleichaltrige auch in den Bus und erzählen so vom letzten Gedenktag in Halbe(Dort gab es eine der Letzten Kesselschlachten des II. WK, zehntausende Zivilisten waren eingekesselt, die kümmerlichen Reste der Wehrmacht haben nochmal einen Ausbruch gewagt und damit vielen tausend die Flucht ermöglich und damit auch vielen das leben gerettet. Daher wird dort auch gerne von der NPD ein "Heldengedenken" veranstaltet. Entspricht nicht der Würde des Ganzen. Jedenfalls ist dort ein großer Soldatenfriedhof) Jedefalls ist dort auch immer die Antifa da dagegen Protestiert, damals noch ohne großes Bürgerbündnis. Sie erzählen so über die Polizeimaßnahmen, darüber das alles friedlich verlaufen ist aber waren verärgert das sie nicht auf den Friedhof durften, wie es auch die NPD nicht durfte. Geärgert hatte sie aber besonders das dort auf dem Friedhofein Kranz von der Deutschen Kriegsgräberfürsorge lag. Dabei seien das auch alles Nazis. Ich war damals kurz davor, die zur rede zu stellen, warum sie so einen Mist erzählen, aber ich wollte keinen Streit außerdem waren die zu dritt. Klar, sowas soll man nicht zu Herzen nehmen, aber im Jugendlichenalter läßt sowas eher eindruck. Und eine Gewisse Angst vor Überfremdung. Ach ja, das ist heute etwas besser geworden, damals war alles was einen Hauch von Patriotismus und Liebe zur Heimat und zum Vaterland zu tun hatte verpönt. Warum man zur Antifa geht weis ich wiederum nicht, vieleicht aus Mitleid und Solidarität mit den Opfern der Rechten Schläger, da könnt ihr mir sicher helfen.
 
...das setze ich mal vorraus, - ansonsten würde ich um jeden cent heulen, der in der Zeit von meinem Steueraufkommen (..und das ist nicht wenig) zum Aufbau der "blühenden Landschaften" in die neuen Länder transferiert wurde.

Dafür danke ich Dir und allen anderen ;)

@zman hat auch recht was er sagte, das viele Regionen an der Abwanderung der Fachkräfte und Arbeitswilligen zu knabbern haben, nicht nur in den Westen Deutschlands ->> Siehe Auswanderungssendungen, fast jeder Sender zeigt sowas jetzt :-?
Kurz: Bildung, Arbeit, Zufriedenheit sind wichtig, dann haben die Braunen keine Chance.
 
Natürlich konnte man einem Volk, dass sich 40 Jahre lang von einem totalitären Regime knechten ließ, ohne sich dagegen zu wehren, nicht aufeinmal sämtliche Freiheiten westl. Denkensweise geben. Heute (18 Jahre nach dem Mauerfall) haben wir es mit einer "Ossi"-Jugend zu tun, die völlig ohne Perspektive, sowie ohne die gewohnte "Führung" von oben aufwachsen musste. Selbst die "erzieherische Komponente" (Elternhaus,Schule) mußte in diesem Falle kläglich versagen, da eigenständiges Denken unter SED-Knechtschafft niemals gefragt war....

Aus meiner pers. Einstellung, die mir sicher nicht viele Freunde machen wird, ist ein in den alten Bundesländern geborener oder aufgewachsener "Mitbürger mit Migrationshintergrund" doch noch ein ganzes Stück "deutscher" als die "Heim ins Reich geführten" Neubürger.
wie kannst du dich erdreisten über etwas zu urteilen, daß du überhaupt nicht erlebt hast? glaubst du etwa, im westen wurde damals tatsächlich über alle berichtet, was in der ddr so vor sich ging? boah da krieg ich echt das kotzen, wenn ich so einen müll lese. die rechte brut ist zum großen teil viel zu jung um vom ddr-regime noch irgendwas mitbekommen zu haben. die plappern nur nach und warum? weil sie keine perspektive haben und dann kommt so nen typ, erzählt ihnen einen vom pferd, erzählt dir wie böse die ausländer sind und daß ohne sie alles besser ist und sie an allem schuld sind und als persektivloser jugendlicher dessen eltern sich nicht um ihn kümmern da glaubst du dem typen halt. das hat mit der ddr primär überhaupt nicht zu tun.

nicht alle ossis sind rechts. ich empfinde das als persönliche beleidigung, daß du den ostdeutschen, welche sich nicht von der braunen brut haben anstecken lassen und ein normales leben führen das deutschsein absprichst, bzw uns unter die in deutschland geboreren ausländer stellst. ich kann nichts dafür, daß ich auf der falschen seite geboren bin.

da kann ich nur sagen: "Liebe ausländischen Mitbürger in Sachsen: schließt Eure Dönerbuden, Pizzaläden etc., kündigt bei Mcdoof, lasst die Müllwagen stehen, reinigt keine Straßen mehr.... sollen doch die "Ossis" ihren Sch*** alleine bewältigen... Die Affen jammern doch ständig, dass die Ausländer ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen... ;)
ach und im westen hat sich wohl noch nie jemand beschwert, daß ein ausländischer mitbürger den job bekommt den man sleber gern hätte? solche typen wie du, die gegen ossis hetzen sind genauso schlimm wie die braune brut, denn es ist verachtenswert gegen eine unschuldige bevölkerungsgruppe zu hetzen, egal was für eine.

Als die "Titanic" damals titelte, daß der "antifaschistische Schutzwall" nachwachse, wurde noch gelacht. Mittlerweile gibt es gute Gründe, die Mauer wieder aufzubauen.
Faschisten gibt es jeder Nationalität, sie sind aber alle zu bekämpfen.
nazis gibt es nicht nur im osten, wo willst du die mauer ziehen? wenn dann um ganz deutschland. diese parolen sind einfach nur hirnlos und zeigen, daß du nicht nachdenkst sondern einfach nur nachplapperst.
 
ach Gott, - ich habe schon ab Ende der 70er bis Mitte der 80er Jahre geschäftl. mit DDR-Unternehmen zusammengearbeitet und dadurch einige Einblicke in die Strukturen der "Firmen" sowie der Funktionärsebene erhalten können...

Nach dem Mauerfall hatte ich dann (aufgrund steuerrechtl. Vorteile....) 2 kleinere Betriebsteile meiner Firma in eines der "neuen Bundesländer" verlegt. Im Rahmen der damals herrschenden "Goldgräberstimmung" wurden dann in einigen Städten mit ortsansässigen Partnern, - zu DDR-Zeiten geknüpfte Kontakte wurden natürlich genutzt, es hatte sich ja nur der Name geändert, die Strukturen blieben einigermaßen erhalten, - Filialstellen aufgebaut....

Ich denke mal, dass ich schon ziemlich tiefe Einblicke in die unterschiedlichen Gegebenheiten der DDR-Zeit, der Wendezeit sowie der heutigen Situation habe.

Wobei ich zugeben muß, dass ich den "Kohl' schen blühenden Landschaften" niemals wirklich Vertrauen geschenkt habe.....

In der Folgezeit (nach der Wiedervereinig.) wurden seitens der Bundesregierung aus meiner Sicht dermaßen gravierende Fehler in der sog. "Abwicklung" gemacht (Treuhand & Co .....), dass es die Entwicklung der Länder wahrscheinlich um 10 Jahre zurückwarf....

Es gab in der DDR durchaus Systeme, die denen der BRD haushoch überlegen waren, aber anstatt sich hier was abzuschauen, waren wir "Besser-Wessies" davon überzeugt, dass hier Alles besser ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist unter Anderem das Gesundheitssystem, - behaupten jedenfalls einige mir bekannte Klinikärzte.

Wie dem auch sei, - zurück zum Thema: Wenn z.B. ein ausländischer "Mitbürger mit Migrationshintergrund" bei der Arbeitsplatzvergabe einem
"Geburtsdeutschen" - wunderschöne Begriffe.., vorgezogen wird, dann ist die Schuld nicht bei dem zu suchen, der bevorzugt wurde, sondern die in dem Fall
abgelehnte Person sollte sich Gedanken machen, woran es gelegen hat.

Fremdenhass oder Ausländerfeindlichkeit ist letztendlich einzig die Folge der Xenophobie, - der Angst vor dem Fremden. Diese Ängste liegen sicher schon in unseren Genen verankert, - hängt ein wenig mit Revierverhalten, Territorialverteidigung Futterneid etc. zusammen. Dieses Verhalten zieht sich durch die ganze Welt, ist sogar innerhalb einer Nation in den unterschiedlichen Regionen zu beobachten...

So, - das war jetzt meine "verlängerte" ;) Mittagspause.... immerhin, 2 Brötchen geschafft.... :mrgreen:
 
..wäre mal 'ne gute Frage an den Verfassungsschutz.., - in der Szene soll es ja angebl. von V-Leuten nur so wimmeln.... ;)
 
[N] Rechtsradikale attackieren zwei Afrikaner auf Weinfest

Folgende News wurde am 24.08.2007 um 18:18:47 Uhr veröffentlicht:
Rechtsradikale attackieren zwei Afrikaner auf Weinfest
DPA-News

Mainz (dpa) - Fast zeitgleich mit den Ausschreitungen im sächsischen Mügeln sind auch in Rheinland-Pfalz Ausländer angegriffen worden. Wie das Innenministerium in Mainz am Freitag mitteilte, wurden am vergangenen Wochenende auf einem Weinfest in der Gemeinde Guntersblum zwei Afrikaner von einer Gruppe Rechtsradikaler angegriffen. Der Vorfall sei aus ermittlungstaktischen Gründen bislang verschwiegen worden. Ein 26-jähriger Mann aus dem Sudan wurde schwer verletzt. Ein 39 Jahre alter Ägypter kam mit Schnittwunden an der Hand davon. Zwei Verdächtige sind in Polizeigewahrsam. Nach ersten Ermittlungen stürzten sich die mutmaßlichen Täter in einer sechsköpfigen Gruppe in der Nacht zum Sonntag mit den Worten «Wir machen die Neger platt!» auf die beiden Afrikaner. Als Passanten die Polizei riefen, seien die Angreifer davongelaufen. Im Laufe der Woche konnten drei Tatverdächtige im Alter von 22 bis 29 Jahren gefasst werden. Einer kam auf freien Fuß. Die anderen beiden sollen am Samstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Ministerpräsident Kurt Beck und Innenminister Karl Peter Bruch (beide SPD) verurteilten die Tat als «menschenverachtend» und «feige». «Wir dulden solche Umtriebe in Rheinland-Pfalz nicht. »
 
Ich hab das ganze mal mit einer Meldung aus Westdeutschland verbunden - es ist müßig, darüber zu diskutieren warum es Ausländerfeindliche Übergriffe im Osten gibt - das ganze ist ein gesamtdeutsches Problem.

ach ja:

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