Aktuelle Spritpreise

Wenn die Nutzer dieser Apps regelmäßig updaten, dann funzt das ganz prima. Bei "Mehr tanken" gibt es sogar einige Tankstellenpächter, die von sich aus regelmäßig Änderungen veröffentlichen...

Der Unterschied ist die Echtzeit und das nicht mehr zehntausende Nutzer gebraucht werden um die Daten zu erfassen. Darin liegt dann schon ein erheblicher Fortschritt.
 
Wieviele der tatsächlich durchgeführten PKW-Fahrten könnten wirklich effektiv mit einem Autozug erledigt werden? 0,001%?

Gute Frage.
Wenn ich aber an den Zug Hildesheim-München denke, an einem beliebigen Mittwoch im September, der ausgebucht war, und das, obwohl ich so eine Reise nie wieder machen würde, dann sehe ich dort enormes Potential.
Nur bräuchte man mehr freie Strecken, einen effektiveren Ablauf usw.

International fahre ich doch nicht mit dem Auto sondern nehme für 4-5 Cent pro km Flugzeug oder zur Not den Bus wenn es keinen günstigen Flug gibt. Wozu soll man sich da mit einem Auto oder der DB belasten?

Erklär das mal dem Rentnerpaar aus Hennigsdorf, welches in ihrem Sharan zwei Fahrräder plus das Gepäck für drei Wochen hatte. ;)

Entscheidend dürfte wohl sein, wie man seinen Urlaub plant, bzw. was man vorhat.
Klar, für ne einwöchige Reise nach Rom würde ich mich auch nicht mit Auto und Zug belasten.

gruss kelle!
 
Wir sind da noch recht gut dran, wenn ich an die armen Türken denke. In der Türkei sind die Spritpreise wohl am höchsten (hier der Beweis :) ). Trotzdem, ich habe auch keine Lust mehr, tanken zu gehen! Da hilft es mir auch nichts, wenn die Türken noch mehr zahlen müssen! ;-)
 
Nützt die schönen Herbsttage zum Fahrradfahren und zögert das Tanken hinaus...

Ab wie viel Kilometer würdest du denn selbst sagen, nun muss ich doch mit dem Auto zur Arbeit fahren?
Ich habe derzeit leider keine andere Wahl als mich zwischen mein Auto und ggf. einem Fahrrad zu entscheiden.

Ein Fahrrad besitze ich derzeit nicht, so bleibt mir momentan nur das Auto. Aber auch wenn ich ein Fahrrad hätte, bis zu meiner Arbeitsstätte sind es 20 Kilometer. Ich bin nicht sonderlich fit, sodass ich wahrscheinlich für diese 20 Kilometer eher eine Stunde mit dem Rad fahren müsste.
Das gleiche Spiel gibt es dann abends auch wieder...

Also wirklich lust auf eine Stunde Fahrrad fahren habe ich nicht wirklich, aber sobald der Spritpreis die 2€-Marke übersteigt, wäre dies vielleicht eine denkbare alternative...
 
Ab wie viel Kilometer würdest du denn selbst sagen, nun muss ich doch mit dem Auto zur Arbeit fahren?
Ich habe mir vorgenommen, das mal irgendwann zu probieren... Ich hoffe, so mit 9 Stunden für die Hin- und Rückfahrt auszukommen. :D

Immerhin wäre ich rund um das Kreuz Köln West mit dem Fahrrad schneller als mit dem Auto.

Marty
 
Ab wie viel Kilometer würdest du denn selbst sagen, nun muss ich doch mit dem Auto zur Arbeit fahren?

Ichwürde es zusätzlich von der Topographieabhängig machen und der Straßenverkehrssituation...

12 km einfach fahre ich mit dem Rad, wenn das Wetter nicht zu feucht ist.

Bei 20 km würde ich mir wahrscheinlich ein Pedelec zulegen, einfach deswegen, weil ich an der Arbeit nicht duschen. Wenn man die Kosten für ein 1/2 Jahr Pedelec-Nutzung rechnet und das Teil 4 Jahre hält, dann kannst du für 3000/24 = 125€ Monat rechnen
 
Bevor es hier einschläft.. :)

In den letzten Wochen gehen die Spritpreise im Verhältnis zu den Monaten davor.

SuperPlus gab es vergangenen Mittwoch für 1,579, Super für 1,529 und Diesel für 1,419.
Hab SuperPlus auch schon für 180,9 gesehen und das war noch nicht so lange her. =)

Vor Weihnachten sollte es aber wohl wieder hoch gehen...
 
Das Problem bei Spritpreisen wird nicht dort liegen, wo es der Verbraucher direkt merkt, an der Tankstelle wenn er selber tankt, sondern an der Teuerung an allen Produkten die Energie benötigen um hergestellt zu werden bzw. transportiert werden müssen!
Aus meiner Sicht: alles in Ordnung, der Preis regelt die Nachfrage - ich wüsste nicht, was mir auch bei einem Spritpreis von 5,00 EUR) nein ich bin nicht "grün") fehlen würde?!? => man müsste nur auf viel Luxus verzichten!
 
Mir würde mein Arbeitsplatz fehlen.... glaube ich.

Marty

Na Du musst Dich schon mal entscheiden:
Falsch. Wenn ich beim Stefan Raab die 3 Mio. gewonnen hätte, wäre mein erster Weg der ins Personalbüro gewesen, Kündigung abegeben. Und danach hätte ich mir zwei grosse Monitore gekauft, um den ganzen Tag im Klamm-Forum zu posten.

Ernsthaft: Ich würde tatsächlich nicht mehr abhängig arbeiten, ich würde nur noch machen, was mir Spaß macht.

Da der Spritpreis eigentlich ziemlich konstant steigt könnte mal einer kommen und ausrechnen wann wir die 5 Euro/Liter ungefähr haben, damit der Marty sich auf seine frühe Rente vorbereiten kann ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte den Sprit ja in unterschiedlicher Höhe ansetzten, so ähnlich wie bei der Kilometerpauschale.

Angenommen jemand hat 20 km einfach zur Arbeit und geht bei einem normalen Auto von einem Verbrauch von 6 Litern Diesel oder 7 Litern Benzin aus.
So hätte er im Jahr eine Fahrleistung von 8800 km (bei 220 Arbeitstagen).
Bei normaler Fahrweise hätte er dann 528 Liter Diesel oder 616 Liter Benzin verbraucht.
Diese Liter könnte man dann weiterhin für 2 Euro pro Liter tanken und jeder weitere würde dann
4 Euro kosten.
So hätte man auch das Problem mit den "Luxusfahrten" oder ähnlichem erledigt.

Grundlegendes Problem ist doch in Deutschland folgendes:
Egal wie teuer der Sprit ist, solange es Geschäftswägen mit Tankkarte gibt interessiert das kein Mensch.
Und das sind in Deutschland verdammt viele..
Da macht sich doch ein einzelner Mensch garnicht bemerkbar der sparsamer fährt und nur noch 4,5 statt 5 Liter Diesel braucht...
 
Na Du musst Dich schon mal entscheiden
Du liest falsch. Wenn ich 3 Mio. gewinnen würde, würde ich meinen Arbeitsplatz sicher nicht vermissen. Solange ich aber wegen des Einkommens auf ihn angewiesen bin, würde mich es schon stören, wenn ich ihn aufgeben müsste, nur weil ich mir den Weg nicht mehr leisten kann.

Da der Spritpreis eigentlich ziemlich konstant steigt könnte mal einer kommen und ausrechnen wann wir die 5 Euro/Liter ungefähr haben, damit der Marty sich auf seine frühe Rente vorbereiten kann ;)
Solange mein Einkommen konstant mitsteigt kann mir das ziemlich egal sein.

Man könnte den Sprit ja in unterschiedlicher Höhe ansetzten, so ähnlich wie bei der Kilometerpauschale.
Man könnte einfach die Kilometerpauschale dem Spritpreis mal anpassen.

Egal wie teuer der Sprit ist, solange es Geschäftswägen mit Tankkarte gibt interessiert das kein Mensch.
Das ist sicher ein Grund, der eine Rolle spielt.

Marty
 
Also aktuell liegen wir in Europa mit den Preisen ungefähr auf Platz 14. Gibt also reichlich Staaten, wo das Ganze noch teurer ist.
Und wenn man sich dann überlegt, dass Norwegen, Irland oder GB teurer sind, es dort aber nicht mal eine Kilometerpauschale gibt bzw. diese auf Öffentliche Verkehrsmittel beschränkt ist, geht es uns eigentlich ganz gut.

Ich bin ja immer noch der Meinung, eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen hat zwei Vorteile. Erstens verbrauchen die Leute dann weniger Sprit und zweitens fangen dann die Autobauer hoffentlich mal an, Autos zu bauen, die weniger Sprit verbrauchen.

anddie
 
Eine Erhöhung der Kilometerpauschale halte ich für den falschen Ansatz! Durch diese Idee sind die Städte kaum noch besiedelt und die Orte der Umgebung entsprechend zu reinen Wohnsiedlungen umgestaltet worden. Ich würde für eine langsame, geplante Redzierung plädieren, dass z.B. in den nächsten 15 JAhren der Betrag pro Jahr um 2 Ct. reduziert wird. DAnn kann jeder ausrechnen, wann es günstiger ist, zu seinem Arbeitsplatz umzusiedeln oder einen Arbeitsplatz in seiner Wohnortnähe zu suchen.

Und ja, ein solches Vorgehen würde "Verlierer" schaffen, und ja, es gibt sicher viele Einzelfälle, dass MEnschen dadurch Nachteile erleiden.
 
Ich bin ja immer noch der Meinung, eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen hat zwei Vorteile. Erstens verbrauchen die Leute dann weniger Sprit und zweitens fangen dann die Autobauer hoffentlich mal an, Autos zu bauen, die weniger Sprit verbrauchen.

anddie

Sehe ich anders. :)
Es wird ja keiner gezwungen auf der Autobahn schneller als 130 oder 120 zu fahren.
Wenn man Sprit sparen möchte kann man auch bequem mit 90 hinter einem LKW herfahren.

Sofern es ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen gäbe wären in der Tat wohl die schnelleren Autos der Hersteller überflüssig. Allerdings wird das in Deutschland aus zwei Gründen nicht passieren.
Zum einen haben wir in Deutschland wohl mit die größten und bekanntesten Automarken weltweit (BMW, Mercedes und der VW-Konzern), zum anderen sitzen viele Politiker in den Aufsichtsräten dieser Unternehmen oder deren Zulieferer und halbieren sich nicht selbst das eigene Geld.


Es gibt genug Möglichkeiten (durch eine vernünftige Fahrweise oder ein sparsames Auto) in Deutschland - oder wo auch immer - Geld zu sparen.
Die Frage ist nur ob man das selbst möchte oder ob es einem egal ist.
Und diese Frage muss jeder für sich selbst entscheiden...
 
Und ja, ein solches Vorgehen würde "Verlierer" schaffen, und ja, es gibt sicher viele Einzelfälle, dass MEnschen dadurch Nachteile erleiden.

Eine wirkliche Gerechtigkeit wird man mit oder ohne Pendlerpauschale nie erreichen.

Hat man seine Wohnung so gewählt, dass man nen kurzen Arbeitsweg/Fußmarsch hat, kann man durchaus mehr Geld ausgeben als ein Pendler, der günstig wohnt und ne Monatskarte bezahlt.

Krieg ich hier in Braunschweig ohne weiteres vorgerechnet. ;)

gruss kelle!
 
Du liest falsch. Wenn ich 3 Mio. gewinnen würde, würde ich meinen Arbeitsplatz sicher nicht vermissen. Solange ich aber wegen des Einkommens auf ihn angewiesen bin, würde mich es schon stören, wenn ich ihn aufgeben müsste, nur weil ich mir den Weg nicht mehr leisten kann.
Ich bin mir sicher wenn der Spritpreis hoch genug ist findest Du noch andere Wege... ich werde das gespannt mitverfolgen :mrgreen:

Solange mein Einkommen konstant mitsteigt kann mir das ziemlich egal sein.
Nur steigen die meisten Einkommen langsamer als der Spritpreis... die breite Masse wird also in Zukunft auf den Luxus weiter Arbeitswege zurückgelegt mit dem eigenen PKW verzichten müssen. Haben wir uns eh schon zu lange geleistet.
 
Eine Erhöhung der Kilometerpauschale halte ich für den falschen Ansatz! Ich würde für eine langsame, geplante Redzierung plädieren
Ich profitiere eborm von der Pauschale und wäre trotzdem dafür, sie abzuschaffen. Jedwede Steuersubvention von Arbeitsplätzen sollte abgeschafft werden. Dazu gehört dann aber auch die 1% Dienstwagenregelung. Jeder soll seine privaten Fahrten gefälligst auch selber bezahlen. Und wenn Arbeitgeber an Mitarbeitern hängen, dann werden sie ihnen schon die Fahrt zur Arbeit und zurück zahlen können.

Und ja, ein solches Vorgehen würde "Verlierer" schaffen, und ja, es gibt sicher viele Einzelfälle, dass MEnschen dadurch Nachteile erleiden.
Lässt sich nicht vermeiden. Mich würde die Abschaffung netto fast 250 Euro pro Monat Mehrkosten bedeuten.

Ich bin mir sicher wenn der Spritpreis hoch genug ist findest Du noch andere Wege... ich werde das gespannt mitverfolgen
Ich diskutiere gerade mit meinem Arbeitgeber über eine Beteiligung. Er möchte ja schliesslich, dass ich zu ihm komme.

Ein Umzug kommt leider erst nach einer Scheidung in Frage, und die ist zur Zeit nicht geplant. :D

Marty