Dummerweise wird die Frage, WAS radikal ist, schon zum Hemmschuh... Zäune zum Beispiel, ich glaub, schon da würde diese Frage anfangen...:ugly:
 
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Dann können wir zumindest festhalten, dass radikal völlig falsch ist. ...

radikal liebevoll, radikal friedfertig, radikal gewaltlos,...
Ich denke, man darf schon seine Überzeugung haben und auch dafür einstehen. Und wenn andere das radikal finden ist das so lange nicht wichtig, solange andere dadurch nicht (wesentlich) geschädigt/eingeschränkt/... werden.
 
Dummerweise wird die Frage, WAS radikal ist, schon zum Hemmschuh... Zäune zum Beispiel, ich glaub, schon da würde diese Frage anfangen...:ugly:
Vermutlich. Wobei radikal zwar ein Extrem ist, aber extrem nicht unbedingt radikal sein muss.

Wenn ich zum Schutze meiner Wohnung oder meines Hauses in die Tür 12 Schlösser verbaue, einen Fingerabdruck- und einen Retina-Scanner, dann bin ich vermutlich extrem. Ein Sicherheitsfanatiker. Bin ich deswegen radikal und lehne Leute ab, die ihre Türen offen stehen lassen?

Wenn ich einen Zaun ziehe, hindere ich dann Leute daran, ihre Heimat zu verlassen? Zwinge ich andere Länder damit, einen Zaun zu bauen oder hindere ich sie daran? Ist ein Zaun überhaupt extrem oder die absolute Basis einer wie auch immer gearteten Grenzsicherung?

Ich denke, man darf schon seine Überzeugung haben und auch dafür einstehen. Und wenn andere das radikal finden ist das so lange nicht wichtig, solange andere dadurch nicht (wesentlich) geschädigt/eingeschränkt/... werden.
"Radikal" bedeutet immer, eine andere Meinung nicht zulassend. Also das genaue Gegenteil von Toleranz. Deswegen ist diese lächerliche TELE5-Kampagne auch so witzig. "Ich bin Tolerist" (Superlativ von tolerant) "...und zeige Intoleranten die Zähne". Man ist also so radikal tolerant, dass man intolerant wird. Witzig :D Aber nur so nebenbei.
 
"Radikal" bedeutet immer, eine andere Meinung nicht zulassend. Also das genaue Gegenteil von Toleranz.

Wenn jemand wie die AfD den Einsatz von Schusswaffen gegen unbewaffnete Zivilisten fordert, dann ist bei mir irgendwo Ende der Fahnenstange was Toleranz angeht.

Die Geschichte Anfang der 90er und die aktuelle Situation zeigen einmal mehr, wie aus Meinungen über den Umweg Pflastersteine Mordversuche und Morde werden.
Wenn sich solche Entwicklungen abzeichnen, muss ich das nicht tolerieren. Stichwort "geistige Brandstifter".

Gestern war schon etwas seltsam in Berlin.
Die Demoteilnehmer bei der AfD überwiegend männlich, 50+, dazu gewaltbereite Hools und Faschos, NPD Anhänger und Bärgida Mitläufer.
Als das Pack dann skandierte "Antifa in die Produktion" dachte ich mir dann, warum sollte ich meinen Bürojob gegen die Produktion tauschen? Versteh ich einfach nicht. :-D
Die Cops haben im Gegensatz zum letzten Samstag keinerlei Möglichkeiten für Blockaden offengelassen, also ging es für die AfD vom Radisson Hotel bis zum Washingtonplatz zu Fuß, während die Gegendemonstranten via S-Bahn überholten.

Die Cops machten recht frühzeitig den Südausgang des Bahnhofs komplett dicht, woraufhin sich der schwarze Block in zwei Ebenen des Bahnhofs staute. War recht interessant anzuschauen von außen.

Wesentlicher Unterschied zu Bärgida, die dort auch immer stehen:
- Teilnehmeranzahl
- es wurde nur eine Strophe der Hymne gesungen, nicht alle drei
Ansonsten, gleiches Zielpublikum, ähnliche Reden und im Anschluss das bewährte Spiel:
Wie bekommt die Polizei die AfDler durch einen von Linken "besetzten" Bahnhof?
Die Akustik in dem Bahnhof ist einfach der Hammer.

gruss kelle!
 
Wenn jemand wie die AfD den Einsatz von Schusswaffen gegen unbewaffnete Zivilisten fordert, dann ist bei mir irgendwo Ende der Fahnenstange was Toleranz angeht.
Also ich werde einen Teufel tun, für irgendwen, den ich nicht kenne, eine Lanze zu brechen, ABER:

Wir hatten das Thema ja auch im Flüchtlings-Thread. Letztlich ist es so, dass falls man den Zustrom irgendwie begrenzen will und die anderen Länder Europas nicht zu etwas zwingen kann oder will, man nicht reich an Möglichkeiten ist.

Zunächst müsste die Grenze irgendwie gesichert und überhaupt erstmal wieder als solche kenntlich gemacht werden. Die harmloseste Alternative ist ein Zaun. Gut, den würde man nun ziehen (Kosten und dergleichen sollen jetzt erstmal keine Rolle spielen). Jetzt kommen am Tag mehrere tausend Flüchtlinge (bis zu 10.000). Die stehen nun auf einmal vor so einem Zaun und gucken komisch aus dem Pullover. Es werden mehr, sie drängen gegen den Zaun. Man könnte jetzt drohen und schreien, auf Töpfe schlagen und wild gestikulieren. Wird vielleicht 5 Minuten helfen, dann braucht man schon Knüppel und Tränengas. Das geht vielleicht ein paar Stunden, womöglich sogar Tage gut. Bis die Masse derer, die vor dem Zaun stehen, noch weiter steigt und damit auch das Gewaltpotenzial. Es kommen Wasserwerfer. Hilft vielleicht mehr, ansonsten wieder Tränengas, Knüppel. Irgendwo wird der Zaun durchbrochen, es kommen Hunde und Fangnetze zum Einsatz. Aufgegriffene Personen werden bei Bedarf medizinisch versorgt und wieder vor den Zaun gestellt. Es kommen noch mehr. Und noch mehr. Irgendwann reicht weder Gummigeschoss, noch Knüppel, noch Tränengas oder Hunde. Es sind einfach zu viele. Und jetzt?

Als letzte Alternative bleibt dann nur noch der Einsatz von scharfer Munition als völlig logische letzte Alternative. Wenn tausenden und abertausende Menschen versuchen, sich gewaltsam Zutritt zu einem Land zu verschaffen und keine anderen Mittel mehr helfen, dann muss man scharf schießen. Ist man nicht bereit, im Notfall auch zu diesem Mittel in letzter Konsequenz zu greifen, kann man sich auch den Zaun sparen und jedwedes Gerede über "kontrollierte Zuwanderung", "Kanalysierung", "Begrenzung" und sonstwas. Dann muss man die Invasion gewähren lassen und zusehen, wie man im Lande damit klar kommt und den Frieden wahrt. Es gibt hier keinen Mittel- oder anderen Weg, der mir selbst nach wochenlangem Nachdenken und Diskussionen mit allen möglichen Leuten einfallen würde.

Und wenn das meiner Regierung noch nicht klar ist, wohl aber der AfD, dann betrachte ich es eher als Pluspunkt, dass die offensichtlich etwas weiter denken können. Denn die Leute auf einer grünen Wiese (die eine Grenze darstellen soll) freundlich zu bitten, doch wieder nach Hause zu gehen, wird ganz sicher nicht funktionieren. Obwohl ich mir vorstellen könnte, dass meine Regierung auch noch auf so eine Schwachsinnsidee kommen könnte.

Wer A sagt, muss auch B sagen. Oder beim nächsten Mal besser gar nichts sagen, Frau Doktor.
 
Als letzte Alternative bleibt dann nur noch der Einsatz von scharfer Munition als völlig logische letzte Alternative. Wenn tausenden und abertausende Menschen versuchen, sich gewaltsam Zutritt zu einem Land zu verschaffen und keine anderen Mittel mehr helfen, dann muss man scharf schießen.

Okay, wir warten zehn Tage, sammeln 100.000 Leute an.
Die gehen massiert auf einen Grenzübergang los, zu verlieren haben sie nix mehr, also Frauen und Kinder vorneweg.
Welche europäischen Einheiten würden dann schießen wollen?

Aber es gibt wieder neues von der AfD:

"Man muss sich nur an den zweiten Weltkrieg erinnern, an unsere eigene Geschichte. Was haben wir denn da mit den Juden gemacht? Da gab es doch auch Möglichkeiten. Was anderes wird bald gar nicht mehr möglich sein. Die Flüchtlinge gehen ja nicht freiwillig."

Muss man natürlich tolerieren.

gruss kelle!
 
Nicht wundern, ich habe die letzten 7-8 Beiträge in die Diskussion über die Flüchtlingsthematik verschoben bzw. kopiert - passen dort besser hin, glaub' ich.

Bleiben wir hier besser bei der Partei :)
 
Ex-AfDler Hans-Olaf Henkel entsetzt über Partei: "Habe Monstrum miterschaffen"

Folgende News wurde am 09.11.2015 um 08:10:00 Uhr veröffentlicht:
Ex-AfDler Hans-Olaf Henkel entsetzt über Partei: "Habe Monstrum miterschaffen"
Shortnews

Zusammen mit Gründer Bernd Lucke hatte Hans-Olaf Henkel die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) geführt. Hat sich aber mittlerweile von ihr gelöst.

Henkel zeigt sich nun entsetzt über die Entwicklung der Partei, die sich immer mehr dem rechten politischen Rand annähert.


"Ich mache mir schon Sorgen, denn ich darf daran erinnern, dass ich mit Herzblut für diese neue Partei gekämpft habe. Es macht mir Kummer, dass ich mitgeholfen habe, ein richtiges Monster zu erschaffen", so Henkel, der die AfD nun als "NPD light" bezeichnet.
 
Wieso NPD light? In Mittweida haben wohl die "Junge Nationaldemokraten" (JN Mittelsachsen) z.T. die Ordner für die AfD-Kundgebung gestellt. AfD ist doch schon lange kein NPD light mehr. Und wenn man dann sieht das AfD auch bei xxgida-Veranstaltungen mindestens wohlgesinnt gegenübersteht sieht man erst Recht was die AfD ausmacht. Dann kann man noch so gerne "Anti-Euro-Partei" rufen mehr als ein Feigenblatt ist das nicht.
 
AfD legt in Umfrage zu - Gleichauf mit der Linkspartei

Folgende News wurde am 08.11.2015 um 12:16:14 Uhr veröffentlicht:
AfD legt in Umfrage zu - Gleichauf mit der Linkspartei
Top-Themen

Berlin (dpa) - Die Alternative für Deutschland (AfD) legt in Umfragen weiter zu. Im aktuellen Sonntagstrend kommt die rechte Partei bundesweit auf 9 Prozent (+1)und holt damit die Linkspartei (-1) ein.
Wie das Meinungsforschungsinstitut Emnid für die Zeitung «Bild am Sonntag» ermittelte, kann die AfD vor allem im Osten punkten. Dort kommt sie auf 14 Prozent. Bei ostdeutschen Männern liegt der Zuspruch für die Partei, die vor «Asyl-Chaos» warnt, sogar bei 18 Prozent.
Die SPD legt laut Sonntagstrend ebenfalls einen Prozentpunkt zu, und kommt jetzt auch 26 Prozent. Unverändert bleiben die Werte von Union (36 Prozent), FDP (4 Prozent) und Grünen (10 Prozent). Die AfD hatte bei einigen Landtagswahlen zuletzt jeweils deutlich besser gelegen als zuvor in Umfragen. Dies führen Wissenschaftler darauf zurück, dass sich einige Anhänger rechter Parteien in Deutschland bei Befragungen erfahrungsgemäß nicht zu ihrer Präferenz bekennen.
Der Parteienforscher Ulrich von Alemann erklärt den Aufschwung der AfD mit deren Haltung in der Flüchtlingsfrage. «Die AfD ist die einzige Partei in Deutschland, die die Vorurteile von Teilen der Bevölkerung gegenüber Ausländern hemmungslos ausbeutet», sagte von Alemann der «Bild am Sonntag».
Linke Demonstranten versuchten am Samstag in Berlin vergeblich, eine Demonstration von rund 5000 AfD-Anhängern zu stören. Die Polizei verhinderte mit 1100 Beamten Blockadeversuche von insgesamt etwa 1100 Gegendemonstranten. Dabei setzten die Beamten auch Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Zum Teil wurden Demonstranten weggetragen. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Es gab etwa 40 Festnahmen.
Die AfD hatte bundesweit zu der Demonstration unter dem Motto «Asyl braucht Grenzen - Rote Karte für Merkel» aufgerufen. Unter den AfD-Anhängern waren viele ältere Menschen aus bürgerlichen Kreisen, aber auch eine Gruppe von etwa 40 klar erkennbaren Neonazis.
Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry warf den etablierten Parteien bei der Schlusskundgebung vor, sie gefährdeten die nationale Identität Deutschlands durch eine Massenzuwanderung. Ihre Anhänger riefen auch immer wieder den Pegida-Slogan*«Lügenpresse».
In Leipzig zerstörten vier Vermummte einen Info-Stand der AfD. Wie die Polizei mitteilte, beschimpften sie die AfD-ler als «Nazischweine».
Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) musste am Wochenende auf Anordnung des Bundesverfassungsgerichts einen kritischen Kommentar über die AfD von der Internetseite ihres Ministeriums entfernen. Das Gericht gab einer AfD-Klage statt. Diese hatte sich daran gestoßen, dass die Ministerin auf der Internetseite ihres Hauses mit den Worten zitiert wurde: «Die Rote Karte sollte der AfD und nicht der Bundeskanzlerin gezeigt werden. Björn Höcke und andere Sprecher der Partei leisten der Radikalisierung in der Gesellschaft Vorschub.» Wanka bezog sich in ihrem Kommentar auf das Motto der AfD-Demonstration in Berlin.
Das Gericht stellte fest: «Das Recht politischer Parteien, gleichberechtigt am Prozess der Meinungs- und Willensbildung des Volkes teilzunehmen, wird verletzt, wenn Staatsorgane als solche parteiergreifend zugunsten oder zulasten einer politischen Partei in den politischen Wettbewerb einwirken.»
 
Fallt nicht darauf herein und wählt bitte nicht! Die Medien wollen ja, dass wir unsere Stimme ständig abgeben auch notfalls die AfD, solange die Partei nicht grundlegend etwas an unserer Finanzordnung ändern will, ist sie für das System keine Bedrohung.

Die Alternative für Deutschland ist keine Alternative zu den so genannten "etablierten" Parteien.

Auch die Lucke-Partei nicht. Lasst euch nicht täuschen!
 
Die Alternative für Deutschland ist keine Alternative zu den so genannten "etablierten" Parteien.
Welche Partei wäre denn Deiner Ansicht nach eine Alternative zu den etablierten Parteien?

Ich meine, dass die AfD bald (oder bereits) über 10% haben und augenblicklich weiter zulegen hat ja sicher nicht den Grund, weil sie doof sind, böse Nazis oder Hassprediger. Sie scheinen eben augenblicklich die zu sein, die den Nerv zumindest vieler Unioswähler treffen. Und welche Partei wäre da noch, die das vermag?
 
Welche Partei wäre denn Deiner Ansicht nach eine Alternative zu den etablierten Parteien?
Er sagt doch, man soll gar nicht wählen. Das beantwortet doch die Frage.

Ich meine, dass die AfD bald (oder bereits) über 10% haben und augenblicklich weiter zulegen hat ja sicher nicht den Grund, weil sie doof sind, böse Nazis oder Hassprediger.
Nein, sie haben nur verstanden, dass man mit Hetze auf Minderheiten, falschen Versprechungen und Aussicht auf das gelobte Land Wählerstimmen bekommt. Man bekommt zwar keine Mehrheiten, aber fürs Parlament könnte es ja reichen...

Die NPD hat das Ende der 60er auch schon mal in alle Landesparlamente geschafft mit extrem brauner Hetze. Die Zeiten ändern sich, die Menschen anscheinend nicht.
 
Welche Partei wäre denn Deiner Ansicht nach eine Alternative zu den etablierten Parteien?

Gar keine.

Ich meine, dass die AfD bald (oder bereits) über 10% haben und augenblicklich weiter zulegen hat ja sicher nicht den Grund, weil sie doof sind, böse Nazis oder Hassprediger. Sie scheinen eben augenblicklich die zu sein, die den Nerv zumindest vieler Unioswähler treffen. Und welche Partei wäre da noch, die das vermag?

Wer wählt, stimmt den Spielregeln der Demokratie zu. Die Spielregeln besagen, dass wenn die Partei die man gewählt hat nicht die Mehrheit hat, dass man die Willkür des Gewinners akzeptiert. Nur Nichtwähler haben eine Stimme, die die ihre Stimme abgegeben haben, haben ihre Stimme abgegeben. Steht doch ganz genau da was Sache ist. Wenn man sich von keiner Partei vertreten fühlt, wählt man nicht, duldet - nicht akzeptiert - den Gewinner.

Für mich sind Politiker Parasiten die nur Verachtung verdient haben. Außer dem Steuerzahler teure indexbasierten Pensionsansprüchen bringen die kaum etwas sinnvolles hervor. Außer dass sie willkürlich in den Markt eingreifen und Dinge erfinden wie Hartz 4, Rundfunkbeitrag und Mietpreisbremse.
Zudem sind diese Leute die Begünstigten des Ausbeutersystems in dem wir leben und ich muss meinen Henker nicht selber wählen. Andere sehen das zum Glück auch so und wählen auch nicht mehr, denn die haben begriffen, dass man keine Wahl hat.

Die AfD redet auch nur herum, solange sie Oppositionspartei ist. Zudem wollen da viele dieser Höckes und wie sie heißen Karriere machen und sich auf Steuerzahlerkosten teuer bereichern.

Politiker kann man in der Pfeife rauchen. Glaubt nicht, dass die jeden Einzelnen von euch in irgendeiner Weise helfen wird! Jeder muss sich selbst helfen, auch wenn es unpopulär ist. Auch die AfD kann viel polemisch viel erzählen und als Unterhaltungsthema bei Anne Will reden was sie will, mich lässt das alles völlig kalt.
 
Nur Nichtwähler haben eine Stimme, die die ihre Stimme abgegeben haben, haben ihre Stimme abgegeben. Steht doch ganz genau da was Sache ist.
Das ist immer noch Quark, auch wenn man es Gebetsmühlenartig immer weiter wiederholt und wiederholt und wiederholt... Auch wenn du deine Stimme nicht "abgegeben" hast, hast du sie für eine Wahlperiode aufgegeben, weggeworfen, vergeudet, verfallen lassen. Denn zwischen den Wahlen ist deine "behaltene" Stimme genau so viel wert wie Die von denen Personen, die ihre abgegeben haben. Und bei weiteren Wahlen hast du deshalb auch nicht mehr Stimmen. Das ist ein nettes Wortspiel, hat aber Null Substanz...

Wenn man sich von keiner Partei vertreten fühlt, wählt man nicht, duldet - nicht akzeptiert - den Gewinner.
Das müssen und tun alle Wähler der Opotistion auch - das hebt einen Nichtwähler nicht besonders hervor. ;)
 
Nein, sie haben nur verstanden, dass man mit Hetze auf Minderheiten, falschen Versprechungen und Aussicht auf das gelobte Land Wählerstimmen bekommt. Man bekommt zwar keine Mehrheiten, aber fürs Parlament könnte es ja reichen...

Also Hetze ist Interpretationssache. Was heute nicht alles Hetze sein soll.... Im Grunde darf man gar keine Meinung mehr in bestimmte Richtungen haben. Denn das ist ja dann direkt Hetze...

Falsche Versprechungen und geben alle Parteien ab und versprechen zudem, dass nur mit ihnen die Zukunft rosig wird. Nun hier mit dem Finger zu zeigen ist irgendwie lächerlich

Im Grunde macht ihr euch alle das ziemlich leicht, wenn eine neue Partei kommt. Argumentieren brauch man nicht. Es reichen Aussagen wie "die sind wie damals die Nazis", ""währet den Anfängen", "Die Welt geht unter, wenn die an die Macht kommen", usw. Eine inhaltliche argumentative Auseinandersetzung brauch es nicht. Sicherlich stimmen nur die zu, die von klein auf so indoktriniert wurden, dass sie im Recht sind und einfach keine Argumente brauchen, andere Menschen überzeugt man damit sicher aber nicht.

Lustig ist doch, dass die jüngeren Generationen meist verstärkt für Multi-Kulti und die EU sind. Warum wohl? Weil sie intelligenter sind? Nein, weil sie es so anerzogen bekommen von Schule und Medien. Also reicht es dann halt aus mit plakativen Aussagen statt mit Argumenten zu kommen.

Wenn damals die Roten gewonnen hätten und nicht H****r, dann wäre Deutschland auch untergegangen. Da sind sich Historiker eigentlich recht sicher. Das die Nazis nun nationales Gedankengut genutzt haben für ihre Zwecke lässt keine kausale Schlussfolgerung zu, dass es durch nationale Interessenspflege immer dazu kommen wird. Gewalt muss verhindert werden aber darunter darf Demokratie und Meinungsvielfalt nicht leiden.

Argumentiert doch mal bitte mit heutigen Fakten.

Welchen Nutzen stiften Flüchtlinge kurzfristig.
Welchen Nutzen stiften sie mittelfristig?
Welchen Nutzen stiften sie langfristig?

Welche Möglichkeiten gibt es mögliche Gefahren (Erfahrungen aus anderen Ländern, Ghetto.Bildung, etc.) zu umgehen? Keine Aussagen wie, man muss sich lieb haben. Möglichkeiten dies zu erreichen bei Menschen, die der Sache gegenüber skeptisch eingestellt sind. Wie verkauft man Menschen das Risiko, wenn es nicht klappen sollte mit der Integration? Atomkraftwerke haben wir auch wegen potentieller Gefahren abgeschaltet, deren Risiko sicherlich geringer waren.

Wie kann man die zusätzlichen Kosten wieder rein holen?
Wie lange dauert es diese Kosten wieder rein zu holen?

Die Flüchtlinge sollen/werden ins Land gelassen, es geschieht also eine aktive Änderung. Der, der etwas ändert muss seine Änderung eigentlich begründen, erklären und rechtfertigen. Ihr erwartet immer, dass die, die den funktionierenden Status Quo erhalten möchten sich rechtfertigen müssen. Aber ohne Flüchtlingswellen hat unser Staat (einigermaßen) funktioniert, wir brauchen nicht argumentieren.

Also überzeugt doch mal bitte uns, die Skeptiker mit Argumenten, kausalen Ketten und Logik! Eigentlich müsste das eure Aufgabe sein! Hört doch mal mit den Fingerzeig auf andere auf und leistet etwas. Überzeugt uns!!!!
 
Vorkommnisse, neben Hetze, bei Pegida:
Morddrohungen gegen Politiker, Angriffe auf Reporter, Andersdenkende und Flüchtlingshelfer, Angriffe auf Asylbewerberheime und Asylbewerber.
Was genau ist das für Dich Kaffeegränzchen am Nachmittag?
Dann haben wir die Abkehr des "Schuldkults" wie es diese Leute nennen. Diesen Schuldkult kennen irgendwie aber nur jene Leute aus diesem Klientel. Andere Gedenken nur an die damaligen Opfer, wie gestern: 77 Jahre Reichsprogromnacht. In Dresden haben dann ja gestern auch noch Pegida-Läufer auch noch versucht die Gegendemonstration, welche in Nähe einer Synagoge geplant und umgesetzt wurde, nachdem die Stadt andere Orte verweigert hat, anzugreifen.
Hier scheint es massives Problem selbst innerhalb der Stadt zu geben.

Aber das ist wieder wannabe und seine Relativierung der Gewalt welche immer stärker wird, direkt aus dem Demokreis von Pegida, aber auch AfD, Die Rechte, NPD und Co..