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Dann können wir zumindest festhalten, dass radikal völlig falsch ist. ...
Vermutlich. Wobei radikal zwar ein Extrem ist, aber extrem nicht unbedingt radikal sein muss.Dummerweise wird die Frage, WAS radikal ist, schon zum Hemmschuh... Zäune zum Beispiel, ich glaub, schon da würde diese Frage anfangen...![]()
"Radikal" bedeutet immer, eine andere Meinung nicht zulassend. Also das genaue Gegenteil von Toleranz. Deswegen ist diese lächerliche TELE5-Kampagne auch so witzig. "Ich bin Tolerist" (Superlativ von tolerant) "...und zeige Intoleranten die Zähne". Man ist also so radikal tolerant, dass man intolerant wird. WitzigIch denke, man darf schon seine Überzeugung haben und auch dafür einstehen. Und wenn andere das radikal finden ist das so lange nicht wichtig, solange andere dadurch nicht (wesentlich) geschädigt/eingeschränkt/... werden.
"Radikal" bedeutet immer, eine andere Meinung nicht zulassend. Also das genaue Gegenteil von Toleranz.
Also ich werde einen Teufel tun, für irgendwen, den ich nicht kenne, eine Lanze zu brechen, ABER:Wenn jemand wie die AfD den Einsatz von Schusswaffen gegen unbewaffnete Zivilisten fordert, dann ist bei mir irgendwo Ende der Fahnenstange was Toleranz angeht.
Als letzte Alternative bleibt dann nur noch der Einsatz von scharfer Munition als völlig logische letzte Alternative. Wenn tausenden und abertausende Menschen versuchen, sich gewaltsam Zutritt zu einem Land zu verschaffen und keine anderen Mittel mehr helfen, dann muss man scharf schießen.
Zusammen mit Gründer Bernd Lucke hatte Hans-Olaf Henkel die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) geführt. Hat sich aber mittlerweile von ihr gelöst.
Henkel zeigt sich nun entsetzt über die Entwicklung der Partei, die sich immer mehr dem rechten politischen Rand annähert.
"Ich mache mir schon Sorgen, denn ich darf daran erinnern, dass ich mit Herzblut für diese neue Partei gekämpft habe. Es macht mir Kummer, dass ich mitgeholfen habe, ein richtiges Monster zu erschaffen", so Henkel, der die AfD nun als "NPD light" bezeichnet.
Berlin (dpa) - Die Alternative für Deutschland (AfD) legt in Umfragen weiter zu. Im aktuellen Sonntagstrend kommt die rechte Partei bundesweit auf 9 Prozent (+1)und holt damit die Linkspartei (-1) ein.
Wie das Meinungsforschungsinstitut Emnid für die Zeitung «Bild am Sonntag» ermittelte, kann die AfD vor allem im Osten punkten. Dort kommt sie auf 14 Prozent. Bei ostdeutschen Männern liegt der Zuspruch für die Partei, die vor «Asyl-Chaos» warnt, sogar bei 18 Prozent.
Die SPD legt laut Sonntagstrend ebenfalls einen Prozentpunkt zu, und kommt jetzt auch 26 Prozent. Unverändert bleiben die Werte von Union (36 Prozent), FDP (4 Prozent) und Grünen (10 Prozent). Die AfD hatte bei einigen Landtagswahlen zuletzt jeweils deutlich besser gelegen als zuvor in Umfragen. Dies führen Wissenschaftler darauf zurück, dass sich einige Anhänger rechter Parteien in Deutschland bei Befragungen erfahrungsgemäß nicht zu ihrer Präferenz bekennen.
Der Parteienforscher Ulrich von Alemann erklärt den Aufschwung der AfD mit deren Haltung in der Flüchtlingsfrage. «Die AfD ist die einzige Partei in Deutschland, die die Vorurteile von Teilen der Bevölkerung gegenüber Ausländern hemmungslos ausbeutet», sagte von Alemann der «Bild am Sonntag».
Linke Demonstranten versuchten am Samstag in Berlin vergeblich, eine Demonstration von rund 5000 AfD-Anhängern zu stören. Die Polizei verhinderte mit 1100 Beamten Blockadeversuche von insgesamt etwa 1100 Gegendemonstranten. Dabei setzten die Beamten auch Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Zum Teil wurden Demonstranten weggetragen. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Es gab etwa 40 Festnahmen.
Die AfD hatte bundesweit zu der Demonstration unter dem Motto «Asyl braucht Grenzen - Rote Karte für Merkel» aufgerufen. Unter den AfD-Anhängern waren viele ältere Menschen aus bürgerlichen Kreisen, aber auch eine Gruppe von etwa 40 klar erkennbaren Neonazis.
Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry warf den etablierten Parteien bei der Schlusskundgebung vor, sie gefährdeten die nationale Identität Deutschlands durch eine Massenzuwanderung. Ihre Anhänger riefen auch immer wieder den Pegida-Slogan*«Lügenpresse».
In Leipzig zerstörten vier Vermummte einen Info-Stand der AfD. Wie die Polizei mitteilte, beschimpften sie die AfD-ler als «Nazischweine».
Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) musste am Wochenende auf Anordnung des Bundesverfassungsgerichts einen kritischen Kommentar über die AfD von der Internetseite ihres Ministeriums entfernen. Das Gericht gab einer AfD-Klage statt. Diese hatte sich daran gestoßen, dass die Ministerin auf der Internetseite ihres Hauses mit den Worten zitiert wurde: «Die Rote Karte sollte der AfD und nicht der Bundeskanzlerin gezeigt werden. Björn Höcke und andere Sprecher der Partei leisten der Radikalisierung in der Gesellschaft Vorschub.» Wanka bezog sich in ihrem Kommentar auf das Motto der AfD-Demonstration in Berlin.
Das Gericht stellte fest: «Das Recht politischer Parteien, gleichberechtigt am Prozess der Meinungs- und Willensbildung des Volkes teilzunehmen, wird verletzt, wenn Staatsorgane als solche parteiergreifend zugunsten oder zulasten einer politischen Partei in den politischen Wettbewerb einwirken.»
Welche Partei wäre denn Deiner Ansicht nach eine Alternative zu den etablierten Parteien?Die Alternative für Deutschland ist keine Alternative zu den so genannten "etablierten" Parteien.
Er sagt doch, man soll gar nicht wählen. Das beantwortet doch die Frage.Welche Partei wäre denn Deiner Ansicht nach eine Alternative zu den etablierten Parteien?
Nein, sie haben nur verstanden, dass man mit Hetze auf Minderheiten, falschen Versprechungen und Aussicht auf das gelobte Land Wählerstimmen bekommt. Man bekommt zwar keine Mehrheiten, aber fürs Parlament könnte es ja reichen...Ich meine, dass die AfD bald (oder bereits) über 10% haben und augenblicklich weiter zulegen hat ja sicher nicht den Grund, weil sie doof sind, böse Nazis oder Hassprediger.
Welche Partei wäre denn Deiner Ansicht nach eine Alternative zu den etablierten Parteien?
Ich meine, dass die AfD bald (oder bereits) über 10% haben und augenblicklich weiter zulegen hat ja sicher nicht den Grund, weil sie doof sind, böse Nazis oder Hassprediger. Sie scheinen eben augenblicklich die zu sein, die den Nerv zumindest vieler Unioswähler treffen. Und welche Partei wäre da noch, die das vermag?
Das ist immer noch Quark, auch wenn man es Gebetsmühlenartig immer weiter wiederholt und wiederholt und wiederholt... Auch wenn du deine Stimme nicht "abgegeben" hast, hast du sie für eine Wahlperiode aufgegeben, weggeworfen, vergeudet, verfallen lassen. Denn zwischen den Wahlen ist deine "behaltene" Stimme genau so viel wert wie Die von denen Personen, die ihre abgegeben haben. Und bei weiteren Wahlen hast du deshalb auch nicht mehr Stimmen. Das ist ein nettes Wortspiel, hat aber Null Substanz...Nur Nichtwähler haben eine Stimme, die die ihre Stimme abgegeben haben, haben ihre Stimme abgegeben. Steht doch ganz genau da was Sache ist.
Das müssen und tun alle Wähler der Opotistion auch - das hebt einen Nichtwähler nicht besonders hervor.Wenn man sich von keiner Partei vertreten fühlt, wählt man nicht, duldet - nicht akzeptiert - den Gewinner.
Nein, sie haben nur verstanden, dass man mit Hetze auf Minderheiten, falschen Versprechungen und Aussicht auf das gelobte Land Wählerstimmen bekommt. Man bekommt zwar keine Mehrheiten, aber fürs Parlament könnte es ja reichen...