darkkurt, bei AfD ist es nun doch fast ähnlich. Viel Unterschied gibt es da nicht.
Man kann doch mittlerweile schon schreiben: AfD, xxgida, NPD, Die Rechte, Der III.Weg etc..
Ob nun bei xxgida, "Bürgerwehren", "Brigaden" etc. mitlaufen, oder eine AfD-Demo von "Jungen Nationaldemokraten" mit Ordnern ausgestattet wird.
Von allen oben genannten Gruppierungen und dessen "Demos" gingen schon in-/direkt Gewaltkationen aus. AfD durch die "Jungen Nationaldemokraten", NPD in Heidenau und Co., xxgida allein bei der 1-Jahres-Veranstaltung, die Rechte ebenso wie bei dem vom verfassungsschutz (national) überwachten "Der III.Weg".
Es sind Nuancen die sie unterscheiden. In ihrer Rhetorik sind sie quasi schon angeglichen. Und sollte es irgendwann einen positiv ausgehenden NPD-Verbotsantrag geben, wird die AfD wird liebend gern deren Mitglieder und Wählerschaft übernehmen.
 
Gar keine. Wer wählt, stimmt den Spielregeln der Demokratie zu. Die Spielregeln besagen, dass wenn die Partei die man gewählt hat nicht die Mehrheit hat, dass man die Willkür des Gewinners akzeptiert. Nur Nichtwähler haben eine Stimme, die die ihre Stimme abgegeben haben, haben ihre Stimme abgegeben. Steht doch ganz genau da was Sache ist. Wenn man sich von keiner Partei vertreten fühlt, wählt man nicht, duldet - nicht akzeptiert - den Gewinner.
Man ändert aber auch nichts an den Gegebenheiten.

So weit mir bekannt ist, gibt es in unserem Gesetz auch kein "Legitimationsproblem". Heißt, selbst wenn nur eine einzige wahlberechtigte Person eine gültige Stimme abgibt, ist es eine gültige Wahl. Obwohl man im demokratischen Sinne schon mal fragen sollte, ob eine Wahlbeteiligung von unter 50% (so weit entfernt sind wir davon ja auch nicht mehr) überhaupt noch den Willen des Volkes repräsentieren kann. Aber das ist ein anderes Thema.

Nicht zu wählen hat nun genau welchen Zweck? Ich persönlich wähle schon seit je her das kleinste Übel. Gäbe es eine Partei, die ich nicht als "Übel" betrachten würde, wäre ich dort Mitglied. Gibt es aber leider nicht. Also wähle ich jedes Mal die Partei, die mir die beste unter den beschissenen deucht. Ok, zugegeben: Ich habe damit nicht viel Erfolg. Aber wäre mein Erfolg nun größer, würde ich nicht zur Wahl gehen?

Die AfD redet auch nur herum, solange sie Oppositionspartei ist. Zudem wollen da viele dieser Höckes und wie sie heißen Karriere machen und sich auf Steuerzahlerkosten teuer bereichern.
Ich will Deine Meinung zur AfD gar nicht ändern und jeder soll sich selbst ein Bild über diese Partei machen. Auch über Alpha (oder wie heißt die von Lucke jetzt?). Sind ja alles Alternativen zu den anderen Parteien. Aber einer Partei zu unterstellen, sie würde (vermutlich) nichts anders machen, wären sie an der Stelle der heutigen Regierung, ist schon sehr gewagt und komplett ins Blaue geraten.

Auch die AfD kann viel polemisch viel erzählen und als Unterhaltungsthema bei Anne Will reden was sie will, mich lässt das alles völlig kalt.
Na wenn das so sein sollte, wie Du sagst, dann geht mit der AfD ja auch nix kaputt, sondern nur alles so weiter wie bisher. Dann wäre sie aber schon allein aus dem Gedanken heraus, dass eine winzig kleine Chance besteht, dass sich doch irgendwas zum Besseren ändert, die einzige Alternative für alle Nichtwähler und Unentschlossenen...
 
@ Kelle,@Reddogg: solange eure "usual suspects" nicht Im Vorstand vertreten sind und allein die Politik der AfD bestimmen, sind das für mich trotz allem noch 2 Dinge...
 
Also ich weiss nicht wie engverflochten Du es benötigst um keine Differenzierung mehr zu betreiben. Aber ich denke wenn man schon bei den Ordnern im rechtsextremen Lager suchen muss oder wohl eher will, dann muss man sich auch damit auseinandersetzen damit in Verbindung gebracht zu werden.
 
Bei mir im Kreisverband Wolfenbüttel profiliert sich gerade die Creme de la Creme der AFD als Vorstände. Mein Ehemaliger Nachbar der seine Kinder bis zur Bewusstlosigkeit verprügelt hat über die restlichen Mitglieder der ehemaligen Rentnerpartei ist alles dabei.
Hauptsächlich alte Greise mit Profilneurosen die sich als wahre Christen/wahre Demokraten und echte (national)sozialisten bezeichnen,aber bloss keine Nazis sein wollen.
Irgendwie geben dies alten Männer mir die Hoffnung zurück das die AFD ganz schnell in der Versenkung verschwinden könnte, zumindest bei uns.

Ich spiele mit dem Gedanken in eine andere Partei einzutreten. Ich wäre gerne Sozialdemokrat geworden aber die haben es bei der letzten Bürgermeisterwahl gebracht die Chefin der Jobcenters als die beste Kanidatin anzupreisen und davor einen Herren der dümmer als Edathy war und vor einiger Zeit seinen Pc an eine alleinerziehende Mutter verschenkte aber vergessen hatte die Kinderpornos zu löschen.
 
@ Kelle,@Reddogg: solange eure "usual suspects" nicht Im Vorstand vertreten sind und allein die Politik der AfD bestimmen, sind das für mich trotz allem noch 2 Dinge...

Wenn die AfD eine Politik vorantreibt, so dass "Die Rechte" dort ohne weiteres mitmarschieren kann, dann weiß ich nicht, wo man dort noch trennen soll.

Der große Compact-Block bei dem Aufzug war auch nicht ganz zu verachten, also Elsässer Jünger der Chemtrail Fraktion.

Läuft wie ne Ente, quakt wie ne Ente, schwimmt wie ne Ente - ist eine Ente.

Die AfD versucht halt recht erfolgreich, die *gida Anhänger politisch einzusammeln um damit bei den Wahlen Prozente zu machen. Warum soll man da noch trennen?
Nur weil Bachmann sagt, er hat mit AfD nix am Hut?

gruss kelle!
 
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Man ändert aber auch nichts an den Gegebenheiten.

Denk immer daran, wenn du wählst, hast du deine Stimme abgegeben und musst dann dich heraushalten aus der Tagespolitik. Stimme abgegeben heißt man überträgt seine Stimme auf eine andere Person/Partei, die dann in deinem Namen Entscheidungen trifft - auch wenn dir das nicht gefallen sollte so musst du dich dann nach den Regeln der Demokratie raushalten. Klar kannst du demonstrieren aber die Politiker sind nicht daran gebunden.

Was du konkret tun kannst ist 1. nie wieder deine Stimme abgeben und 2. selbst Verantwortung für dein Leben übernehmen und dein Handlungsspielraum im Alltag nutzen, um Veränderungen herbeizuführen.

Wer seine Stimme abgibt will betreut werden. Ich sage dass egal ob AfD, gestreifte, karierte oder herzchenförmige da sitzen, man muss selbst tätig werden und nicht darauf hoffen, dass diese Zirkusveranstaltung die sich Politik nennt, dir in irgendeiner Weise helfen wird.
 
Was du konkret tun kannst ist 1. nie wieder deine Stimme abgeben und 2. selbst Verantwortung für dein Leben übernehmen und dein Handlungsspielraum im Alltag nutzen, um Veränderungen herbeizuführen. /quote]
Tut mir Leid, ich hab dein Prinzip immer noch nicht verstanden. Was hindert mich daran, das genauso zu tun, nur weil ich regelmäßig Kreuzchen mache? :think:
 
Du nimmst deren Legitimation wenn du nicht wählst. Ansonsten hast du natürlich recht.
 
Du nimmst deren Legitimation wenn du nicht wählst.
Eben genau das stimmt leider nicht. Zumindest nicht in Deutschland. Wie gesagt reicht eben eine einzige gültig abgegebene Stimme pro Wahlbezirk (oder sogar bundesweit). Damit ist die Wahl gültig und die Politiker sind somit vor dem Gesetz legitimiert.

Ob sie auch im Sinne des Volkes handeln, wenn eine Wahlbeteiligung unter 50% rutscht, ist eine andere Sache. Aber der Wille es Volkes interessiert sie jetzt ja auch nicht (sonst gäbe es ja viel öfter Volksabstimmungen/-befragungen).

Aber Du entziehst niemandem die Legitimation. Du verschenkst einfach nur Deine Stimme und wertest damit diejenigen Stimmen automatisch auf, die gultig abgegeben werden.

Außerdem werde ich mit einer Stimmabgabe ja nicht entmündigt, obwohl Du es ja fast so darstellst. Ich mache nur von meinem demokratischen Recht Gebrauch, was mich aber im Zweifel nicht davon abhalten würde, die Person mit faulen Eiern zu beschmeißen, die ich vorher gewählt habe. Und ich verpflichte mich auch nicht, bei der nächsten Wahl wieder genauso abzustimmen.

Also welche "Legitimation" meinst Du?
 
Hm, na wie wäre es dann mit den Grünen? Oder der Biertrinkerunion? Oder den Piraten? Oder Die Partei? Inhaltlich sind die ja fast deckungsgleich mit der SPD :D

Mein Bürgermeister in Salzgitter also von ganz Salzgitter ist sogar ein Grüner in meinem Alter.
Bei Lokal,Landes und Bundespolitik sollte man aber immer unterscheiden. Der kleine Lokalpolitiker ist nicht immer der selben Meinung wie der Bundestagsabgeordnete und hat oft auch die interessen seiner Wähler vor Ort im Blick.
Die Grünen sind auch nicht ganz so Linientreu wie SPD oder CDU. Dort haben die Mitglieder mehr zu melden als anderswo.
 
AfD in der aktuellen INSA-Umfrage drittstärkste Partei mit 10,5 Prozent... Läuft....

Das Problem ist nur, dass nicht jetzt Wahlen sind. Bis zu den Wahlen haben die Menschen eh wieder viel von dem Vergessen, was die Politik heute für Bockmist baut. Dann machen die Medien vor den Wahlen noch ein wenig Panikstimmung, dass die Welt untergeht, wenn SPD und CDU nicht gewinnen und viele werden sich dieser Angstmache dann unterordnen.
 
... Oder die AfD schießt sich mit irgend einer Forderung oder einem Auftritt selbst ins Knie. Der Führungsstreit zu Lucke-Zeiten ist da ein gutes Beispiel.

Momentan versuchen Petri und Gauland zwar, den bürgerlich-konservativen Kurs noch einigermaßen zu halten, aber es gibt ja schon genug Leute, die zum rechts überholen ansetzen...
 
... Oder die AfD schießt sich mit irgend einer Forderung oder einem Auftritt selbst ins Knie. Der Führungsstreit zu Lucke-Zeiten ist da ein gutes Beispiel.

Momentan versuchen Petri und Gauland zwar, den bürgerlich-konservativen Kurs noch einigermaßen zu halten, aber es gibt ja schon genug Leute, die zum rechts überholen ansetzen...

Jaja mit dem "rechts überholen" ist immer so eine Sache. Grundsätzlich muss jegliches "rechts überholen" legitim sein, solange es dem deutschen Grundgesetz und der deutschen Rechtsprechung entspricht.

Eben diese Warnung vor dem "rechts überholen" und dem Untergang der Gesellschaft ist die Panikmache, die ich meine. Lass die AfD doch AfD sein und erlaube den Menschen, die eben diese Weg für den richtigen halten eine Partei zu haben, die sie wählen können. Demokratie heißt auch verschiedenen Meinungen zu haben und verschiedenen Interessensgruppen die Möglichkeit zu geben ihre Interessen in Parlamenten vertreten zu wissen.
 
Ehrlich gesagt geht mir die AfD ziemlich am Arsch vorbei. Sie war schon unter Lucke für mich nicht wählbar, und das hat sich nicht gebessert.

Ich wollte nur sagen, dass sie sich auch selbst schaden kann. Da langt es schon, einen innerparteilichen Machtkampf vom Zaun zu brechen. Bedenke, was das für Folgen bei Lucke hatte: von 8 auf 3,5% binnen kürzester Zeit, dazu eine Parteispaltung. Jede Richtungsdiskussion kann das wiederholen, und dann war es dass mit drittstärkster Kraft...
 
Na wer immer mehr am rechten Rand abgegrast und wie schon gezeigt auch bei den Ordnern nicht vor rechten Gruppen halt macht, wird früher oder später eh sein Gesicht noch zeigen. Aber bissel "konservativ" sein ist ja heute wieder en vogue. Und die Willkommenskultur als Verantwortung für den Terror in Paris bezeichnen ist ja nicht nur bei Legida zur Zeit das Mittel zum Zwecke. :roll:
Die konsequente Frage wäre jetzt eigentlich nach dem ganzen Gedenken für die Opfer, würde die AfD hier einen Unterschied machen. Sprich wenn Franzosen vor dem Terror in Frankreich fliehen würden, oder nicht? Legida und Pegida haben gestern gezeigt. Nein. Für geheuchelte Gedenken sind die Opfer geradeso gut genug, aber sonst bitte nicht flüchten.

Vielleicht merken ja noch einige mehr, z.B. die gestern nicht zu Legida und Pegida sind, was dort eigentlich jedesmal vom stapel gelassen wurde. Gestern immer noch teilweise die Flüchtlinge, in Persona die Muslime, aber auch immer stärker natürlich die Helfer in den Flüchtlingsunterkünften etc.. :roll: Wer so einen Mist behaupten hat irgendwie was verpasst.

LOL, welch ein Armutszeignis der AfD. Und direkt die Frage hinterher, welche 10.5% möchten angeblich diesen Haufen denn wählen?

Heute Kundgebung in Leipzig vor dem ehemaligen "Reichsgericht" mit u.a. Frau Petry...sage und schreibe (max.) 200-250 Mann. Uihhhh. Da kann ja selbst Legida noch mehr am Montag mobilisieren. Ab ok, davon waren ja auch so einige dabei.
Und was in Mittweida schon funktionierte, hat wohl auch in Leipzig funktioniert. Hools-Pack als Ordner? :ugly:

Na wenigstens die Polizei war mal wieder "sächsisch" drauf, 2h lang Kessel um Gegendemonstranten-Gruppe.
Dazu wird eine Demonstrantin abgeführt weil sie angeblich eine Auto eines AfDlers bespuckt haben soll. Interessant vor 3-4 Wochen Kundgebund von Leipzig nimmt Platz in Leipzig. 30-40 Hools kommen vom bahnhof vorbei und Bespucken ein Transparent, hiess es durch die Polizei die 12- Minuten NACH den Hools kamen (sonst keine Sicherung vorhanden, trotz angemeldeter Kundgebung!) wir sollten uns nicht so haben ist doch nichts passiert. Hat die Gegendemonstrantin von heute etwa eine andere Speichelzusammensetzung gehabt, was eventuell ein Rosten des Fahrzeugs initiierte? Tja die sächsische Polizei...
 
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