In Remember

26. August 1956
Es erscheint die allererste Ausgabe der Bravo mit Marilyn Monroe und Richard Widmark auf dem Cover zum Preis von 50 Pfennig.
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Wichtige Fakten zur ersten Bravo-Ausgabe
Unterthemen:

Die Zeitschrift startete mit dem Untertitel „Die Zeitschrift für Film und Funk“.
Erste Story:
Marilyn Monroe stand im Fokus der Hauptgeschichte im Innenteil.
Erfinder:
Gegründet wurde das Magazin vom Journalisten Peter Boenisch.Erfolg: Die Startauflage lag bei 30,000 Exemplaren.
Die Bravo allgemein:
Die BRAVO ist die bekannteste und traditionsreichste Jugendzeitschrift Deutschlands. Sie wird seit ihrer Gründung im Jahr 1956 von der Bauer Media Group herausgegeben und prägt seither die Pop- und Teenagerkultur über Generationen hinweg.

Legendäre Rubriken und Inhalte:
Dr.-Sommer-Team:

Seit 1969 die wichtigste Anlaufstelle für Jugendliche zu den Themen Liebe, Sexualität und Aufklärung.
Starschnitt:
Kult-Beilage, bei der Leser über mehrere Ausgaben hinweg Poster-Teile zu einem lebensgroßen Bild ihres Idols sammelten.
Foto-Love-Story:
Bebilderte Kurzgeschichten, die typische Alltagsprobleme und Liebesgeschichten von Teenagern thematisieren.
BRAVO Otto:
Der renommierte Publikumspreis, mit dem Leser jährlich ihre Lieblingsstars aus Musik, Film und Social Media wählen
 
26. August 1957:
Dr. Alban, schwedisch-nigerianischer Pop-Musiker, Rapper und Produzent wird geboren.
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Dr. Alban (bürgerlich Alban Uzoma Nwapa) ist ein nigerianisch-schwedischer Pop-Musiker, Rapper und Produzent, der Anfang der 1990er Jahre als einer der bekanntesten Vertreter der Eurodance-Ära weltweite Berühmtheit erlangte. Mit über 16 Millionen verkauften Tonträgern gehört er zu den erfolgreichsten Künstlern dieses Genres.

Der akademische Hintergrund:
Echter Doktortitel:

Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern trägt er seinen Titel absolut rechtmäßig.
Zahnarzt-Studium:
Er zog mit 23 Jahren nach Schweden, um an der Universität Stockholm Zahnmedizin zu studieren.
Praxis:
Er schloss das Studium erfolgreich ab und arbeitete vor seinem großen Durchbruch als praktizierender Zahnarzt.
DJ-Wurzeln:
Um seine Ausbildung zu finanzieren, legte er als DJ im Stockholmer Club „Alphabet Street“ auf und rappte live zu den aufgelegten Platten.

Musikalische Meilensteine
Der Durchbruch (1992):

Seine Single „It’s My Life“ wurde ein weltweiter Megahit, erreichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz 1 der Charts und verkaufte sich millionenfach.
Die Party-Hymne (1993):
Mit „Sing Hallelujah!“ lieferte er kurz darauf einen weiteren zeitlosen Eurodance-Klassiker ab.
Weitere Erfolge:
Zu seinen bekannten Hits zählen auch die Debütsingle „Hello Afrika“ und der Anti-Drogen-Song „No Coke“.
Der Sound:
Seine Musik wird stark durch den schwedischen Produzenten Denniz Pop geprägt und kombiniert treibende Eurodance-Beats mit Hip-Hop, Reggae und afrikanischen Einflüssen.

 
27. August 1912:
Die erste Erzählung mit der von Edgar Rice Burroughs erdachten Figur Tarzan erscheint.
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Die erste Tarzan-Geschichte mit dem Titel „Tarzan of the Apes“ (dt. Tarzan bei den Affen) wurde im Oktober 1912 im All-Story-Magazin veröffentlicht. 1914 erschien sie dann erstmals als Buch.

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Die Handlung im Überblick:
Die Aussetzung:

Ein britisches Adlereehepaar, Lord und Lady Greystoke, wird nach einer Meuterei an der Küste Westafrikas ausgesetzt.
Tod der Eltern:
Nachdem die Mutter an Entkräftung stirbt und der Vater von Affen getötet wird, bleibt ihr neugeborenes Baby allein zurück.
Adoption im Dschungel:
Die Affenmutter Kala adoptiert den Jungen und gibt ihm den Namen „Tarzan“, was in der fiktiven Affensprache „Weiße Haut“ bedeutet.
Zwei Welten:
Tarzan wächst zu einem athletischen Urwaldmenschen heran. Er bringt sich in der verlassenen Hütte seiner Eltern selbst das Lesen und Schreiben bei.
Die Begegnung:
Jahre später trifft er auf eine gestrandete Expedition und verliebt sich in die Amerikanerin Jane Porter. Damit beginnt sein innerer Konflikt zwischen der wilden Natur und der menschlichen Zivilisation.

Bedeutung und Nachwirkung:
Der Roman war ein gigantischer kommerzieller Erfolg und zog mehr als zwei Dutzend Fortsetzungen nach sich. Bereits 1918 wurde die Geschichte als Stummfilm unter der Regie von Scott Sidney erstmals für das Kino adaptiert. Später prägten Schauspieler wie Johnny Weissmüller das weltweite Bild des Dschungelhelden. Bis heute wird das Buch regelmäßig neu aufgelegt, als Hörbuch adaptiert oder als Graphic Novel neu interpretiert.
 
27. August 1987:
Der US-amerikanische Science-Fiction-Film Predator startet in den deutschen Kinos.
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Der Action-Sci-Fi-Klassiker „Predator“ (1987) handelt von einer US-Eliteeinheit im mittelamerikanischen Dschungel, die von einem hochentwickelten, außerirdischen Trophäenjäger systematisch gejagt wird.

Die Handlung im Überblick:
Die Rettungsmission:

Major Alan „Dutch“ Schaeffer (Arnold Schwarzenegger) und sein Team werden engagiert, um Geiseln aus den Händen von Guerilla-Kämpfern zu befreien.
Die Entdeckung:
Im Zielgebiet findet das Team gehäutete Leichen anderer Soldaten. Dutch erkennt, dass der Auftrag auf falschen Tatsachen beruht.
Der unsichtbare Feind:
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Nach der Stürmung des Rebellenlagers will die Einheit zum Abholpunkt flüchten. Dabei werden sie von einer Kreatur (dem Predator) verfolgt, die sich dank einer Tarnvorrichtung fast unsichtbar machen kann und über Wärmebildsicht sowie Plasmawaffen verfügt.
Das Sterben im Dschungel:
Ein Soldat nach dem anderen fällt dem Alien zum Opfer. Die hochentwickelten Waffen der Soldaten erweisen sich im dichten Dschungel als weitgehend nutzlos.
Der finale Zweikampf:
Am Ende überlebt nur Dutch. Er findet zufällig heraus, dass Schlamm auf seiner Haut ihn für die Infrarotsicht des Predators unsichtbar macht. Er greift auf Urinstinkte zurück, baut primitive Fallen und stellt sich der Kreatur in einem tödlichen Showdown.
 
27. August 1933:
Das Moorsoldatenlied wird von Häftlingen des im Emsland gelegenen Konzentrationslagers Börgermoor erstmals aufgeführt, aber bereits zwei Tage später von der Lagerleitung verboten.
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Songs und ihre Hintergründe:
;) Auch wenn in der Vorschau ein falscher Beitrag angezeigt wird: Einfach den blauen Link „Songs Und Ihre Hintergründe“ anklicken – und man kommt zum richtigen Beitrag.

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27. August 1959:
Markus, deutscher Popsänger wird geboren.
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Markus (bürgerlich Markus Johannes Mörl, geboren am 27. August 1959 in Bad Camberg) ist ein deutscher Popsänger, der Anfang der 1980er-Jahre als eine der prägenden Figuren der Neuen Deutschen Welle (NDW) bekannt wurde. Seinen größten Erfolg feierte er im Jahr 1982 mit dem Nummer-eins-Hit „Ich will Spaß“.

Musikalische Meilensteine und Karriere:
Nach einem abgebrochenen Jurastudium widmete sich Markus ganz der Musik.
„Ich will Spaß“:
Die Single kletterte im August 1982 an die Spitze der deutschen Singlecharts. Der Song entwickelte sich zu einer Hymne der NDW-Ära und ist bis heute sein bekanntestes Werk.
„Kleine Taschenlampe brenn’“:
Ein weiteres sehr erfolgreiches Duett, das er 1982 gemeinsam mit der Sängerin Nena für den Pop-Spielfilm „Gib Gas – Ich will Spass“ aufnahm.
Künstlernamen:
Neben seinem schlichten Vornamen trat er zeitweise auch unter dem Namen Markus M. auf. Er ist bis heute live aktiv, etwa mit seiner „Ich will Spaß Show“.


 
:mad:
28. August 1955:
Der 14-jährige Schwarze Emmett Till wird von Roy Bryant und J.W. Millam gefoltert und ermordet, weil er einer weißen Frau nachgepfiffen haben soll. Der spätere Freispruch der Täter führt zu Massenprotesten, die als der Beginn der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung gelten.
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Die Tat:
Im August 1955 besuchte Emmett Till Verwandte in Money, Mississippi. Nach dem Besuch eines Lebensmittelladens wurde ihm vorgeworfen, der weißen Ladenbesitzerin Carolyn Bryant hinterhergepfiffen oder sie bedrängt zu haben. Wenige Tage später, am 28. August, entführten Bryants Ehemann Roy Bryant und dessen Halbbruder J. W. Milam den Jungen nachts aus dem Haus seines Großonkels. Sie folterten ihn schwer, schossen ihm in den Kopf und warfen seine Leiche, beschwert mit einem schweren Metallventilator, in den Tallahatchie River.
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Das Begräbnis und der offene Sarg:
Tills Mutter, Mamie Till-Mobley, traf die mutige Entscheidung, den Leichnam nach Chicago zurückzuholen und ein Begräbnis mit offenem Sarg abzuhalten. Sie wollte ausdrücklich, „dass die Welt sieht, was sie meinem Jungen angetan haben“. Zehntausende Menschen sahen den entstellten Körper vor Ort, und die Veröffentlichung der Fotos im afroamerikanischen Magazin Jet schockierte die gesamte Nation und lenkte weltweite Aufmerksamkeit auf den brutalen Rassismus in den Südstaaten.

Der Prozess:
Bryant und Milam wurden wegen Mordes angeklagt. Trotz mutiger Zeugenaussagen von Tills Familie sprach eine rein weiße, männliche Jury die Angeklagten nach nur fünf Verhandlungstagen in allen Punkten frei.

Die Rechtfertigung:
Die Geschworenen brauchten kaum mehr als eine Stunde für die Beratung.

Das Geständnis:
Monate später gestanden die Täter die Tat detailliert in einem bezahlten Interview mit dem Look-Magazin. Da sie durch das US-Rechtsschutzprinzip vor einer Doppelbestrafung geschützt waren (Double Jeopardy), blieben sie bis zu ihrem Tod straffrei.

Die Lüge:
Carolyn Bryant gab Jahrzehnte später zu, dass ihre schwerwiegendsten Anschuldigungen bezüglich Tills Verhalten im Laden erfunden waren.

Historische Bedeutung und Vermächtnis:
Funke der Bürgerrechtsbewegung:

Der Fall rüttelte Millionen Menschen auf. Aktivisten wie Rosa Parks gaben später an, bei ihren Protestaktionen (wie dem Busboykott von Montgomery) an Emmett Till gedacht zu haben.

Gesetzgebung:
Erst im März 2022 unterzeichnete US-Präsident Joe Biden den Emmett Till Anti-Lynching Act, der Lynchjustiz auf Bundesebene offiziell als rassistisches Hassverbrechen einstuft.

Gedenken:
Im Jahr 2023 ernannte die US-Regierung die historischen Stätten in Mississippi und Illinois zum Emmett Till and Mamie Till-Mobley National Monument.

Im Internet ist ein Bild, wie Emmett Till zugerichtet wurde. Ein Bild seiner Leiche.
Da jedoch auch Kinder hier anwesend sind ist es mir unmöglich, dieses Bild zu posten.