In Remember

26. August 1974:
Charles Lindbergh, US-amerikanischer Flugpionier stirbt.
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Charles Augustus Lindbergh, Jr. (1902–1974) war ein US-amerikanischer Flugpionier, Schriftsteller und Politiker, der weltweiten Ruhm durch die erste Alleinüberquerung des Atlantiks im Jahr 1927 erlangte. Vom unbekannten Postflieger stieg er zu einem der größten Nationalhelden der USA auf. Später prägten jedoch die tragische Entführung seines Sohnes sowie seine umstrittene isolationistische und antisemitische politische Haltung sein öffentliches Bild.

Der historische Transatlantikflug (1927):
Die Tat:

Am 20. und 21. Mai 1927 überquerte er als erster Mensch alleine und nonstop den Atlantik.
Die Route:
Der Flug führte von New York nach Paris und dauerte genau 33 Stunden und 30 Minuten.
Das Flugzeug:
Die „Spirit of St. Louis“ war eine einmotorige, extrem spartanische Spezialanfertigung.
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Die Auszeichnung:
Lindbergh gewann das Preisgeld von 25.000 US-Dollar und erhielt die renommierte Medal of Honor.

Die Entführung des Lindbergh-Babys (1932):
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Das Verbrechen:

Im März 1932 wurde sein 20 Monate alter Sohn Charles Jr. aus dem Elternhaus entführt.
Das Ergebnis:
Trotz Lösegeldzahlung fand man das Kind kurz darauf nur noch tot auf.
Die Folgen:
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Der Prozess gegen den Deutschen Bruno Richard Hauptmann galt als „Prozess des Jahrhunderts“. Das Ereignis führte zur Einführung des Bundesgesetzes gegen Entführungen (Federal Kidnapping Act).

Politische Kontroversen und Spätleben:
Sympathien für NS-Deutschland:

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In den späten 1930er-Jahren bewunderte Lindbergh die deutsche Luftwaffe und nahm Orden des NS-Regimes an.
America First:
Als führender Kopf der America-First-Bewegung kämpfte er strikt gegen den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg.
Heimliche Zweitfamilien:
Erst lange nach seinem Tod kam heraus, dass Lindbergh in Europa jahrelang mit drei Frauen parallele Beziehungen führte und sieben weitere Kinder zeugte.
 
26. August 1883:
Der Vulkan Krakatau bricht aus und wird am folgenden Tag in sich zusammenstürzen. Die Katastrophe verursacht eine Reihe gigantischer Flutwellen (Tsunamis) an den Küsten von Java und Sumatra. Tausende Menschen ertrinken in den Fluten.
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Die Katastrophe in Zahlen:
Über 36.000 Todesopfer:

Die meisten Menschen starben durch gewaltige Tsunamis.
40 Meter hohe Flutwellen:
Die Tsunamis zerstörten 165 Küstendörfer auf Java und Sumatra.
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4.800 Kilometer Hörweite:
Der finale Knall war noch auf Mauritius und in Australien zu hören.
7 weltweite Luftdruckwellen:
Die Schockwelle umrundete die Erde siebenmal und ließ Barometer weltweit ausschlagen.
1°C globale Abkühlung:
Die in die Stratosphäre geschleuderte Asche blockierte das Sonnenlicht und kühlte das Weltklima im Folgejahr spürbar ab

Ablauf der Eruption:
Bereits im Mai 1883 erwachte der seit über 200 Jahren ruhende Vulkan mit kleineren Ascheauswürfen. Am Mittag des 26. August steigerte sich die Aktivität dramatisch in eine Serie von Dauerexplosionen. Das Inferno gipfelte am Morgen des 27. August in vier gigantischen Explosionen. Bei der heftigsten dritten Explosion stürzte die Magmakammer in sich zusammen, wodurch Meerwasser eindrang und eine gigantische phreatomagmatische Explosion auslöste. Mehr als 70 Prozent der Insel versanken augenblicklich im Meer.

Globale Auswirkungen und Nachglaube
Die Katastrophe war eines der ersten globalen Medienereignisse, da das weltweite Unterseekabelnetz Nachrichten in Windeseile verbreitete. Die Asche in der Atmosphäre verursachte über Monate hinweg weltweit spektakuläre, blutrote Sonnenuntergänge, die sogar Maler in Europa und Nordamerika inspirierten.

Seit 1927 wächst an der alten Einsturzstelle ein neuer Vulkan aus dem Meer: Anak Krakatau ("Kind des Krakatau"), der bis heute hochaktiv ist