Sammelthread Widerstände gegen Moschee-Projekte in Berlin, Köln und anderswo

Bei dieser Debatte wird vor allem über "die Rechten" oder die Nähe von Argumentationen zum rechten Gedankengut geredet; was nicht unerwähnt bleiben sollte und was in dem oben genannten Heise-Artikel ja auch thematisiert wird, ist der immer stärker zu Tage tretende tiefe Bruch im linken Spektrum, welches sich in der Vergangenheit ja immer wieder pauschal auf die Seite von Muslima gestellt hat.

Während ein Flügel die Moslems vor allem als Objekt stattlicher Diskriminierung sieht und von einer Islamphobie spricht, hat sich ein islamkritischer Flügel herausgebildet, der in der islamischen Ideologie eine Gefahr für Rechtsstaat, Frauenrechte und eine säkulare Gesellschaft sieht.

Ich finde, wenn aus allen Teilen der Gesellschaft Kritik an bestimmten Verhaltensmustern und Dogmen dieser Religion geübt wird, sollte man diese nicht immer ohne Weiteres als "Phobie" abtun. Ich sehe es im Fall des Moschee-Baus jedoch eine unselige Vermischung zwischen der wichtigen Diskussion über die Zukunft des Islam in einer säkularen Gesellschaft und reiner Xenophobie ob irgendeiner orientalischen Bauweise. Dies gälte es eigentlich zu trennen, doch in Köln ist es dafür wohl zu spät.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso Generalverdacht? Er wird mit dem Vorwurf konfrontiert, er äußert sich dazu. Diskussionskultur nennt man sowas. Er wird in keine "Ecke" gedrängt, er legt seine Meinung da, die sich nun mal mit denen der Xenophoben und Rassisten deckt.
Ich habe ja auch nichts dagegen gesagt, dass er seine Meinung darlegt. Es geht um die Medien"kultur" und die Art, wie mit dem Thema umgegangen wird. Wenn die NPD gegen einen Großflughafen in Berlin-Schönefeld ist, muss man als Anwohner die Fresse halten und die Boings im Vorgarten dulden, um nicht ein Nazi zu sein?

Es kann diverse Gründe geben, gegen diese Moschee zu sein. Aber bei Deckungsgleichheit (oder auch nur Ähnlichkeit) der Meinungen mit rechten Parteien muss man nunmal erstmal explizit dem Generalverdacht widersprechen, um überhaupt weiterreden zu dürfen. Läuft doch hier schon im Klamm-Forum genauso ab. Offensichtlich leisten die Medien gute "Erziehungsarbeit".

Und deswegen sage ich auch, dass wenn es nicht explizit die Person Giordano wäre, der sich gegen die Moschee engagiert, die Schlagzeilen ganz anders ausgefallen wären.

bennsenson schrieb:
[...] Ich finde, wenn aus allen Teilen der Gesellschaft Kritik an bestimmten Verhaltensmustern und Dogmen dieser Religion geübt wird, sollte man diese nicht immer ohne Weiteres als "Phobie" abtun. Ich sehe es im Fall des Moschee-Baus jedoch eine unselige Vermischung zwischen der wichtigen Diskussion über die Zukunft des Islam in einer säkularen Gesellschaft und reiner Xenophobie ob irgendeiner orientalischen Bauweise. Dies gälte es eigentlich zu trennen, doch in Köln ist es dafür wohl zu spät.
...in Berlin auch. Aber interessieren würde es mich schon, wieviele der Gegner "reine Xenophoben" sind. Klar ist es einfach, erstmal jedem Xenophobie / Rassismus zu unterstellen und damit die Gegner als anachronistische Deppen zu deklarieren oder sie der Lächerlichkeit preiszugeben.

Und ich wiederhole mich ungern: Wird trotzdem die Moschee(n) gebaut, wird es Widerstand geben. In welcher Form auch immer. Aber eins steht fest: Es würde weder der Integration, noch der "Entslummung" dienlich sein. Es wäre ein weiteres Kapitel von gewolltem Multi-Kulti, aber realisiertem Schaffen eines weiteren Brennpunktes.

Gruß,
Photon
 
Wenn ich mir das Partei "Programm" der NPD ansehe, würde ich mich niemals mit diesen braunen Socken auf einer Demo sehen lassen.

Und ich glaube nicht, dass die gegen einen Grossflughafen demonstrieren würden. Außer, hm, er könnte der Globalisierung dienen?

Aber das war jetzt ot.

P.S.:
Globalisierung läuft doch schon seit Jahren, na ja, die ewig gestrigen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Moschee "lockt" natürlich Muslime an. In der großen Mehrzahl sind es dieserorts nunmal Türken oder türkischstämmige Leute, die paar deutschstämmigen Deutschen kann man getrost vernachlässigen. Damit einhergehend auch ein verstärkter Zuzug dieser Personen.

Mal ohne auf die panikartige Flucht der armen Deutschen einzugehen.

Das ist doch, mit Verlaub gesagt, Schwachsinn.

Wo sollen denn diese Personen herkommen?
Zuzügler aus dem Ausland kann man nach dem neuen Einwandeungsgesetz nicht als Hauptgrund anführen.

So, bleibt die Möglichkeit, aus anderen "Slums".

Hinkt aber auch, da es ein grundlegendes Element eines Slums ist, dass die Mieten deutlich geringer sind, als im Schnitt der ganzen Stadt.

Ich kenn nun nicht mehr die Mietpreise in Berlin, aber ich denke, dass Pankow doch höher liegt, als Kreuzberg.

Bleibt die Frage, wie sich nen Kreuzberger auf einmal ne Pankower Wohnung leisten kann?

Das Thema Ghettoisierung was Du ansprichst, ist als solches sicherlich zu beachten, aber nicht zu einer Zeit, wo sie schon längst stattgefunden und sich manifestiert hat.

Sicherlich ist ein Gotteshaus immer ein Anlaufpunkt und Konzetrationspunkt für die Gläubigen. Steht außer Frage.
Wenn die Gläubigen aber schon gefestigte soziale Strukturen in Ihren Wohngegenden haben, warum sollten sie diese aufgeben, um zwei bis dreimal die Woche sich nen Weg von zwanzig Minuten zu sparen?

In Braunschweig kenn ich nen islamisch-türkisches Zentrum mit Moschee (und lecker DönerLaden :D), welches Abseits der "türkischen" Stadtviertel liegt.
Aber nen Slum hat sich weder in unmittelbarer noch in mittelbarer Nähe gebildet.

gruss kelle!
 
[...] Das ist doch, mit Verlaub gesagt, Schwachsinn.
Soso.

Wo sollen denn diese Personen herkommen?
Zuzügler aus dem Ausland kann man nach dem neuen Einwandeungsgesetz nicht als Hauptgrund anführen.

So, bleibt die Möglichkeit, aus anderen "Slums".

Hinkt aber auch, da es ein grundlegendes Element eines Slums ist, dass die Mieten deutlich geringer sind, als im Schnitt der ganzen Stadt.
Gut, wenn das so ist?! Dann stellte sich die Frage, warum man dort eine Moschee bauen möchte, wenn es dieserorts so gut wie keine Muslime gibt? Wäre ebenso sinnfrei, als wollte man in Neukölln eine Kirche bauen. (<- Ja, ein provokativer Vergleich, ich weiß). Im Ernst: Zu Zeiten der DDR gab es keine messbare Anzahl von Muslimen in Pankow, weil in ganz Ost-Berlin nicht. Jetzt soll dort eine Moschee gebaut werden - wozu? Wenn es dort niemanden gibt, der die besucht? Oder "hofft" man damit, die Atheisten unter den Pankoweranern zum Islam zu erziehen?

Oder will man vielleicht doch den ansässigen Muslimen eine Gebetsstätte errichten? Keine Ahnung, wieviele deutschstämmige Deutsche inzwischen zum Islam konvertiert sind, aber es werden wohl kaum mehr sein, wie die zum Taoismus konvertierten. Also muss es für irgendeine andere Clientel vorgesehen sein - bloß für welche?

[...] Das Thema Ghettoisierung was Du ansprichst, ist als solches sicherlich zu beachten, aber nicht zu einer Zeit, wo sie schon längst stattgefunden und sich manifestiert hat.
Quintessenz: Wir brauchen nichts mehr dagegen zu tun und auch keine neuen Ghettos verhindern, weil das Kind längst im Brunnen liegt? Na das Argument hätte mal jemand beim Thema "Klimawandel" anbringen sollen...

Sicherlich ist ein Gotteshaus immer ein Anlaufpunkt und Konzetrationspunkt für die Gläubigen. Steht außer Frage.
Wenn die Gläubigen aber schon gefestigte soziale Strukturen in Ihren Wohngegenden haben, warum sollten sie diese aufgeben, um zwei bis dreimal die Woche sich nen Weg von zwanzig Minuten zu sparen?
Vielleicht hätte man das die Leute mal fragen sollen, als sie auf einen Haufen gezogen sind und damit das Ghetto überhaupt erst entstand? Das allein berechtigt doch zur Gegenfrage: Warum sollte das nicht geschehen? Was wird dagegen unternommen, dass es zu keinem neuen Ghetto kommt?

So weit ich mitbekommen habe, soll nur die Moschee gebaut werden. Weitergehende Regelungen (in welcher Form auch immer) wurden nicht getroffen. Woher soll nun jemand den Optimismus nehmen und sagen, dass es in Pankow anders läuft als in Neukölln, Teilen von Kreuzberg oder auch Wedding?

In Braunschweig kenn ich nen islamisch-türkisches Zentrum mit Moschee (und lecker DönerLaden :D), welches Abseits der "türkischen" Stadtviertel liegt.
Aber nen Slum hat sich weder in unmittelbarer noch in mittelbarer Nähe gebildet.
Das wird die Kölner beruhigen und freuen. Vielleicht stimmen sie unter diesem Gesichtspunkt auch eher der Großmoschee zu, kann ja sein. Aber in Berlin ist es anders gelaufen. Und wenn man die Pankower fragen würde, ob sie lieber eine Dönerbude oder eine Moschee vor der Nase haben, kann ich auch ohne jede hellseherische Fähigkeit weissagen, was die Mehrheit vorziehen würde ;)

Gruß,
Photon
 
Gut, wenn das so ist?!

Das beantwortet die Frage noch nicht, woher die Ghettobewohner kommen sollen.

Dann stellte sich die Frage, warum man dort eine Moschee bauen möchte, wenn es dieserorts so gut wie keine Muslime gibt?

Es gibt da immer zwei Seiten.
Einerseits stimme ich Dir darin zu, dass es nicht gerade sinnvoll erscheint, ein Gotteshaus dort zu errrichten, wo es keine Gläubigen gibt.
Andererseits muss man aber auch den wirtschaftlichen Aspekt sehen.
Eine Moschee mit Gemeindezentrum braucht nun mal ein entsprechendes Grundstück.
Stellt sich die Frage, gibt es in NeuKölln eine ähnliche große Fläche zu gleichen oder günstigeren Konditionen.
Und das in Kombination mit der Infrastruktur, da fällt ziemlich viel weg.

Sicherlich kommen dann welche, die meinen zehn Meter vor der polnischen Grenze wäre das Grundstück für ein zehntel des Preises zu erwerben. Nur die Infrastruktur.

Quintessenz: Wir brauchen nichts mehr dagegen zu tun und auch keine neuen Ghettos verhindern, weil das Kind längst im Brunnen liegt? Na das Argument hätte mal jemand beim Thema "Klimawandel" anbringen sollen...

Erstmal ist es eine nichtbewiesene Annahme, dass eine Moschee automatisch zu einer Ghettoisierung führt.
Andererseits kannst Du die vorhandenen Ghettos, die auf Grund des massenhaften Zuzugs und mangelnder politischer Integrationspläne entstanden sind, nicht mit Ghettos vergleichen, die eventuell entstehen könnten.

Die Frage wo die Ghettobewohner herkommen sollen, ist weiterhin offen.
Aber ich reiche schonmal die nächste Frage nach...
In Heinersdorf leben wahrscheinlich >95% Deutsche/Nicht-Muslime/Nicht-Ausländer...
Da gibt es also gar kein Wohnraum für die Ghettobewohner. Wo soll der denn herkommen?

Das allein berechtigt doch zur Gegenfrage: Warum sollte das nicht geschehen? Was wird dagegen unternommen, dass es zu keinem neuen Ghetto kommt?

Tja, rein politisch ist da schwer was zu machen.
Es gibt Religionsfreiheit, jeder hat die Freiheit, sich seinen Wohnsitz selbst zu suchen ...

Wenn jetzt die Heinersdorfer wegziehen, nur weil da ne Moschee gebaut wird, die Wohnungen zu den aktuellen Preisen nicht mehr vermietet werden können, weil da ja ne Moschee steht, die Preise dann fallen und irgendwann interessant für Ausländer werden, wer bitte schön ist dann schuld dan der Entwicklung?

So weit ich mitbekommen habe, soll nur die Moschee gebaut werden. Weitergehende Regelungen (in welcher Form auch immer) wurden nicht getroffen. Woher soll nun jemand den Optimismus nehmen und sagen, dass es in Pankow anders läuft als in Neukölln, Teilen von Kreuzberg oder auch Wedding?

Die Frage steht immer noch:
Wo sollen die Ghettobewohner herkommen?

Und Ghettos haben ihren Ursprung weniger in einer Religion, sondern fußen eher auf sozialen Schichten.
Mein muslimischer Kollege, geborener Iraner, würde nie in das Klein-Istanbul von Braunschweig ziehen. Er ist ein gut bezahlter Ingenieur und wohnt in BS City, beste Wohngegend.

Aber in Berlin ist es anders gelaufen.

Achja, wo denn?
Wie gesagt, die Ghettoisierung auf Grund des massenweisen Zuzugs der Gastarbeiter ist definitiv Scheiße gelaufen, da muss auch ne Lösung her.
Aber wo wurde in den letzten sagen wir mal zehn Jahren ne Mosche gebaut, und ein Ghetto entstand?

gruss kelle!
 
Das beantwortet die Frage noch nicht, woher die Ghettobewohner kommen sollen.
Von linke, rechts, vorne und/oder hinten :) (Bier)Kelle, keine Ahnung, woher sie kommen. Aber dass sie gekommen sind, sehen wir doch anhand mehrerer Beispiele...

Es gibt da immer zwei Seiten.
Einerseits stimme ich Dir darin zu, dass es nicht gerade sinnvoll erscheint, ein Gotteshaus dort zu errrichten, wo es keine Gläubigen gibt.
Andererseits muss man aber auch den wirtschaftlichen Aspekt sehen.[...]
Anders ausgedrückt: Man plant also gezielt, dass allein aufgrund des Baus dieser Moschee der örtliche Muslim-Anteil in der Bevölkerung steigt, richtig?

Erstmal ist es eine nichtbewiesene Annahme, dass eine Moschee automatisch zu einer Ghettoisierung führt.
Andererseits kannst Du die vorhandenen Ghettos, die auf Grund des massenhaften Zuzugs und mangelnder politischer Integrationspläne entstanden sind, nicht mit Ghettos vergleichen, die eventuell entstehen könnten.
Die Moschee als Gebetsstätte ganz sicher nicht. Aber die anreisenden und später wahrscheinlich zuziehenden Gläubigen schon. Und nun nochmal die Frage: Was wird aktuell parallel zum Bauplan getan, um die Verghettoisierung zu verhindern?

In Heinersdorf leben wahrscheinlich >95% Deutsche/Nicht-Muslime/Nicht-Ausländer...
Da gibt es also gar kein Wohnraum für die Ghettobewohner. Wo soll der denn herkommen?
Du rechnest in Phasen von Monaten und wenigen Jahren. Also ich möchte auch davon ausgehen, dass sich innerhalb der nächsten 2 bis 5 Jahre nichts oder nicht viel ändert. Aber wie sieht es langfristig aus? Auch Neukölln ist nicht von heute auf morgen verkommen.

Tja, rein politisch ist da schwer was zu machen.
Es gibt Religionsfreiheit, jeder hat die Freiheit, sich seinen Wohnsitz selbst zu suchen ...
Vielleicht haben auch deswegen die Leute Bedenken?

Wenn jetzt die Heinersdorfer wegziehen, nur weil da ne Moschee gebaut wird, die Wohnungen zu den aktuellen Preisen nicht mehr vermietet werden können, weil da ja ne Moschee steht, die Preise dann fallen und irgendwann interessant für Ausländer werden, wer bitte schön ist dann schuld dan der Entwicklung?
Diejenigen, die die möglichen Folgen ahnten und drauf schissen.

Und Ghettos haben ihren Ursprung weniger in einer Religion, sondern fußen eher auf sozialen Schichten.
Mein muslimischer Kollege, geborener Iraner, würde nie in das Klein-Istanbul von Braunschweig ziehen. Er ist ein gut bezahlter Ingenieur und wohnt in BS City, beste Wohngegend.
Absolut! Aber leider repräsentiert Dein Kollege in keiner Weise den Berliner Durchschnitt. Denn es gibt wohl auch viele gebildete und schwer arbeitende Muslime in Berlin, die regelmäßig die Gebetsstätte aufsuchen. Nur leider sind das bei weitem NICHT nicht Mehrheit...

Aber wo wurde in den letzten sagen wir mal zehn Jahren ne Mosche gebaut, und ein Ghetto entstand?
Wo wurde in den letzten 10 Jahren überhaupt eine Moschee gebaut? Und wie lange dauert es, bevor ein Ghetto entsteht? Und wie lange dauert es dann noch, bis man offiziell das Ghetto "Ghetto" nennt?

Gruß,
Photon
 
Aber dass sie gekommen sind, sehen wir doch anhand mehrerer Beispiele...

Klar,nur muss man die Gründe differenzierter betrachten.

Anders ausgedrückt: Man plant also gezielt, dass allein aufgrund des Baus dieser Moschee der örtliche Muslim-Anteil in der Bevölkerung steigt, richtig?

Seh ich nicht so.
Ähnlich wie für den Bauplatz eines Gotteshauses verschiedene Gründe ausschlaggebend sind, so ist es auch bei der Wohnungssuche.

Was wird aktuell parallel zum Bauplan getan, um die Verghettoisierung zu verhindern?

Ich erinnere mich da an den Tag der offenen Moschee vor kurzem.
Eine offene Debatte über Einwanderungsregelung gibt es auch, inkl. daraus resultierender Gesetze und Regelungen.

Du rechnest in Phasen von Monaten und wenigen Jahren. Also ich möchte auch davon ausgehen, dass sich innerhalb der nächsten 2 bis 5 Jahre nichts oder nicht viel ändert. Aber wie sieht es langfristig aus?

Hassu ma ne Kristallkugel?
Da gibt es die verschiedensten Faktoren, die das Dinge beeinflussen.
Ich meine, irgendwo stand mal, dass bei der derzeitigen Geburtenrate Deutschland in 30 Jahren eh muslimisch dominiert wird, von daher erübrigen sich dann eh solche Themen :mrgreen:

Diejenigen, die die möglichen Folgen ahnten und drauf schissen.

:naughty:
Abgelehnt!
Wir leben in einem Rechtsstaat.
Die muslimische Gemeinde hat das Grundgesetz im Rücken.
Die organisierten Gegner des Moscheebaus haben eine anti-islamische Webseite im Rücken (https://www.politicallyincorrect.de/), unterstützen verfassungsfeindliche Bestrebungen (https://www.buergerbewegungen.de/wertheimer-appell.html), missachten neutrale Aussagen von Geheimdiensten etc.

Und bei normalen Bürgern werden Ängste geschürt.

Da wir aber in einem Rechts- und nicht in einem Angststaat leben, kann nicht anders entschieden werden.

Soll die ipahb doch zur nächsten Uni gehen, sich nen renommierten Professor der Soziologie oder ähnlichen suchen, und den eine Studie machen lassen.

"Moscheen und Ghettos"
Analysen und Ursachen über gesellschaftspolitische Veränderungen durch einen Moscheebau in Deutschland seit 1990.

Dann hat man nämlich auch mal Fakten, auf deren Grundlage man diskutieren kann, und nicht solche Schwachsinnsargumente die sich nicht belegen lassen a la ipahb.

Absolut! Aber leider repräsentiert Dein Kollege in keiner Weise den Berliner Durchschnitt. Denn es gibt wohl auch viele gebildete und schwer arbeitende Muslime in Berlin, die regelmäßig die Gebetsstätte aufsuchen. Nur leider sind das bei weitem NICHT nicht Mehrheit...

Darum geht es doch nicht.
Es geht darum, ob es einen kausalen Zusammenhang zwischen Religion und Wohnort gibt.

Wo wurde in den letzten 10 Jahren überhaupt eine Moschee gebaut? Und wie lange dauert es, bevor ein Ghetto entsteht? Und wie lange dauert es dann noch, bis man offiziell das Ghetto "Ghetto" nennt?

Wie war das mit dem Prof. der Soziologie?
Wenn Leute was gegen einen Moscheebau haben, dann sollen sie verdammt nochmal mit Fakten kommen.

gruss kelle!
 
Seh ich nicht so.
Ähnlich wie für den Bauplatz eines Gotteshauses verschiedene Gründe ausschlaggebend sind, so ist es auch bei der Wohnungssuche.
Ja, aber beispielsweise im Falle einer Kirche sähe es anders aus. Auch wenn immer mehr Menschen buchstäblich den Glauben verlieren, dominiert in Deutschland nach wie vor das Christentum. Der Bau einer Kirche wird folglich von den meisten Menschen begrüßt oder wenigstens toleriert. Wie sähe es mit einem buddhistischen Tempel aus? Nun, ich schätze, hier würde es Neugier geben. Schon deshalb, weil es meines Wissens nach keinen in Berlin gibt. Ebenso bei einer Pagode oder sonst einem nichtchristlichen religösen Gebäude. Und wie sieht es bei einer Moschee aus? Wir haben welche in Berlin und die stehen in den übelsten Gegenden. Gegenden, die nicht immer übel waren, wenn auch schon unter H****r nicht die bevorzugten Gebiete für Wohlhabende. Nun, das ist Pankow auch nicht...

Kurz, die Wahrscheinlichkeit, dass der Bau der Moschee die sinkende Wohnqualität des Bezirkes durch Zuzug unerwünschter Personen katalysiert, ist extrem hoch.

Ich erinnere mich da an den Tag der offenen Moschee vor kurzem.
Eine offene Debatte über Einwanderungsregelung gibt es auch, inkl. daraus resultierender Gesetze und Regelungen.
Warum sollte ich (als Anwohner) eine Moschee besuchen? Mich interessiert der Islam überhaupt nicht. Auch nicht die Bauweise oder die Rituale. Mir könnte es eigentlich auch schnurz-piep egal sein, ob so ein Gebäude errichtet wird oder nicht, solange es nicht mein Steuergeld kostet, was es ja nicht tut. Aber dessen ungeachtet darf ich mir schon Sorgen um meine Wohnqualität machen, wenn ich mir bestehende Beispiele aus der Vergangenheit und direkter Nachbarschaft angucke.

Hassu ma ne Kristallkugel?
Da gibt es die verschiedensten Faktoren, die das Dinge beeinflussen.
Ich meine, irgendwo stand mal, dass bei der derzeitigen Geburtenrate Deutschland in 30 Jahren eh muslimisch dominiert wird, von daher erübrigen sich dann eh solche Themen :mrgreen:
Na hoffentlich lebe ich nicht mehr so lange :pray:. Bis dahin ja noch sehr viel Zeit. Und bis es so weit ist, wollen wir zuschauen, wie sich alte Fehler möglicherweise wiederholen? Einwanderungsbestimmungen sind was für Juristen. Es ist schön, dass das Thema angegangen wird, wenn auch halbherzig. Aber ist es wirklich ein Trost, wenn man in Pankow irgendwann nur noch nichtdeutsche Muslime ohne (oder mit höchstens rudimentären) Deutschkenntnissen trifft, die Kriminalitätsrate steigt und die deutschstämmigen Anwohner nach und nach wegziehen; aber insgesamt die Zuwanderungsrate sinkt?

Ich erinnere mich da immer gern an die Zeiten des geteilten Deutschlands, in denen man "überschüssige Ausländer" (vornehmlich sozial schwache und weitestgehend ungebildete) gern nach Westberlin abgeschoben geschickt hat. Naja, jetzt heißt es wohl "Aufbau Ost"...


:naughty:
Abgelehnt!
Wir leben in einem Rechtsstaat.
Die muslimische Gemeinde hat das Grundgesetz im Rücken.
Mir geht es doch nicht darum, ob sich der Moscheenbau auf rechtsfreiem Raum bewegt oder nicht. Natürlich wird das Grundstück bezahlt und die Baufinanzierung geregelt worden sein, keine Frage. Und dass einige Gegner schlicht gegen den Bau sind, weil es ein muslimisches Gebäude ist, ist auch klar. Aber deswegen muss man nicht die Stimmen derer ignorieren, die ernsthafte Bedenken haben oder sie sogar in eine rechte/anti-islamische Ecke drücken. Ich weiß, dass die Medien in Deutschland flächendeckend eine Klatsche haben (bestes aktuelles Beispiel: Eva Hermann), aber dennoch werden es nicht nur IPAHB-Leute sein, die dagegen sind.

Da wir aber in einem Rechts- und nicht in einem Angststaat leben, kann nicht anders entschieden werden.
Soll ja auch nicht. Wären ja dann fast kolumbianische Verhältnisse. Aber man kann ja trotzdem den Kopf benutzen und sich fragen, ob die Idee mit dem Moscheenbau so gut ist oder ob die anderswo vielleicht besser aufgehoben wäre.

Darum geht es doch nicht.
Es geht darum, ob es einen kausalen Zusammenhang zwischen Religion und Wohnort gibt.
Es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen Religion und Gebetsstätte. Im Sinne der Kausalität gibt es ferner den Zusammenhang zwischen Gebetsstätte und deren Besucher. Und es gibt den Zusammenhang (noch) zwischen muslimischer Gebetsstätte und nicht-deutschstämmiger Besucheranteil. Weiter der Kausalität folgend: Die Mehrheit der in Berlin ansässigen Muslime sind sozial schwache oder gar asoziale Menschen. Ausgehend von der sehr hohen Wahrscheinlichkeit, dass sich in der geplanten Moschee in Pankow nicht nur gut betuchte und intergrierte Muslime zum Gebet niederlassen, drängt sich die Vermutung auf, dass es mittel- oder langfristig zu den gleichen Problemen führt, wie andererorts in Berlin. Und diese Fakten braucht man in keinem Lehrbuch nachlesen, sondern kann sie live und wahrhaftig tagtäglich in Berlin erleben, denn noch ist Neukölln für Touristen geöffnet... (<- Böser Scherz, ich weiß :LOL: Nicht zu ernst nehmen!)

Gruß,
Photon
 
Und wie sieht es bei einer Moschee aus? Wir haben welche in Berlin und die stehen in den übelsten Gegenden. Gegenden, die nicht immer übel waren, wenn auch schon unter H****r nicht die bevorzugten Gebiete für Wohlhabende.

Im Gegensatz zun Henne und Ei lässt sich in den Problemvierteln sicherlich ziemlich genau die Reihenfolge analysieren.
Waren zuerst die Muslime da, die dann eine Moschee für Ihr Gebet bauten?
Oder wurde erst ne Moschee gebaut, und dann kamen die Muslime?

Ich setze ne Kiste leckeren Hefeweizens darauf, dass erster Option belegbar ist.

Kurz, die Wahrscheinlichkeit, dass der Bau der Moschee die sinkende Wohnqualität des Bezirkes durch Zuzug unerwünschter Personen katalysiert, ist extrem hoch.

Dann soll das mal einer beweisen.
Nur weil in verrufenen Vierteln Moscheen existieren, heißt es nicht, dass eine Moschee sofort ein verrufenes Viertel nach sich zieht.

Warum sollte ich (als Anwohner) eine Moschee besuchen? Mich interessiert der Islam überhaupt nicht. ... Aber dessen ungeachtet darf ich mir schon Sorgen um meine Wohnqualität machen, wenn ich mir bestehende Beispiele aus der Vergangenheit und direkter Nachbarschaft angucke.

Irgendwie beißt sich da was.
Entweder Du interessierst Dich nicht, oder Du hältst Abhandlungen darüber, was eine Moschee bewirken könnte.

Und bis es so weit ist, wollen wir zuschauen, wie sich alte Fehler möglicherweise wiederholen?

Welche alten Fehler denn?
Die meißten, oder ich würde sogar sagen sämtliche, Fehler die zu solchen Ghettos geführt haben, haben nichts, aber auch gar nichts mit der Religion zu tun.

Aber ist es wirklich ein Trost, wenn man in Pankow irgendwann nur noch nichtdeutsche Muslime ohne (oder mit höchstens rudimentären) Deutschkenntnissen trifft, die Kriminalitätsrate steigt und die deutschstämmigen Anwohner nach und nach wegziehen; aber insgesamt die Zuwanderungsrate sinkt?

Woher um alles in der Welt sollen sie denn nun kommen?

Aber deswegen muss man nicht die Stimmen derer ignorieren, die ernsthafte Bedenken haben oder sie sogar in eine rechte/anti-islamische Ecke drücken.

Es fehlen Fakten.
Die Bedenken können nicht untermauert werden.
Wenn einer Fakten vorlegen wurde, wie sich eine moslemfreie Zone nach dem Bau einer Moschee zum Ghetto verwandelt hat, das auch noch in zwei/drittel aller Moscheebauten belegbar ist, dann sage ich, okay, da gibts nen Problem, das muss angegangen werden.
Aber so kann man die Leute nicht für voll nehmen.

aber dennoch werden es nicht nur IPAHB-Leute sein, die dagegen sind.

Stümmt, da gabs noch die NPD... :mrgreen:
Aber mal ernsthaft, auch diesen Leuten fehlen Fakten.

Aber man kann ja trotzdem den Kopf benutzen und sich fragen, ob die Idee mit dem Moscheenbau so gut ist oder ob die anderswo vielleicht besser aufgehoben wäre.

Bleibt die Frage: WO?
In bestehenden Ghettos, damit sich die Parallelgesellschaft noch mehr manifestiert?
Oder hinterm Mond rechts ab und noch zehn Kilometer weiter, damit ja keiner gestört wird, allein schon, weil keine Gläubigen dorthin kommen?

Weißt Du, hin und wieder erinnern mich die Moschee-Bau-Gegener an die Gegner des Endlagers Schacht Konrad.
Der Müll muss ordentlich entsorgt werden, ABER nicht vor meiner Haustür.
Und da dass wahrscheinlich die Mehrheit der Deutschen so hält, gibts da wohl nie ne allgemeinverträgliche Lösung.

Dagegen zu sein ist das eine, dagegen zu sein und sinnvolle Alternativen aufzuzeigen, das ist schon eine ganz andere Klasse.

Ausgehend von der sehr hohen Wahrscheinlichkeit, dass sich in der geplanten Moschee in Pankow nicht nur gut betuchte und intergrierte Muslime zum Gebet niederlassen, drängt sich die Vermutung auf, dass es mittel- oder langfristig zu den gleichen Problemen führt, wie andererorts in Berlin. Und diese Fakten braucht man in keinem Lehrbuch nachlesen, sondern kann sie live und wahrhaftig tagtäglich in Berlin erleben...

Dann müssten ja woanders die Probleme abnehmen.
Außer man postuliert, dass sich die soziale Unterschicht überproportional vergrößert.
Wobei in dem Fall das Problem der übergroßen sozialen Unterschicht zu lösen ist, nicht welche Religion in dieser Schicht am meisten vertreten ist.

gruss kelle!
 
[...] Waren zuerst die Muslime da, die dann eine Moschee für Ihr Gebet bauten? Oder wurde erst ne Moschee gebaut, und dann kamen die Muslime?
Klar: Zuerst die Muslime, dann die Moschee. Die kamen allerdings massenhaft aus dem Ausland. Was passiert aber, wenn die Muslime schon in der näheren Umgebung leben?

Dann soll das mal einer beweisen.
Nur weil in verrufenen Vierteln Moscheen existieren, heißt es nicht, dass eine Moschee sofort ein verrufenes Viertel nach sich zieht.
Nein, es ist sicher kein Automatismus. Aber die Gefahr besteht. Und was soll man dabei beweisen? Die Beweisführung ist ebenso von Wahrscheinlichkeiten und Unwahrscheinlichkeiten geprägt, wie die Gegenbeweisführung. Es kann so oder so werden. Aber die Gefahr ist da und die wird ignoriert. Leute, die das befürchten, werden in eine ungeliebte politische Ecke gedrückt und die Politiker verweisen auf sinkende Zuwanderungszahlen. Alles schön und gut, beruhigt und hilft aber niemanden in Pankow, der heute Bedenken hat.

Irgendwie beißt sich da was.
Entweder Du interessierst Dich nicht, oder Du hältst Abhandlungen darüber, was eine Moschee bewirken könnte.
Muss ich mich für den Islam interessieren, um mir die Auswirkungen eines religösen Gebäudes auf Erden auszumalen? Das eine hat miteinander nichts zu tun. Ich habe ja auch nie behauptet, dass von Moscheen Selbstmordkommandos im Namen Allahs im Einklag mit Koran Seite XX ausgesandt werden. Ich sprach nur über die Leute, die ein solches Gebäude "anlockt"...

Welche alten Fehler denn?
Die meißten, oder ich würde sogar sagen sämtliche, Fehler die zu solchen Ghettos geführt haben, haben nichts, aber auch gar nichts mit der Religion zu tun.
(Bier)Kelle, ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Ich habe nichts gegen den Islam als Religion. Im Gegenteil ist er mir völlig wurscht, wie die meisten anderen Religionen auch. Die Personen, über die ich gesprochen habe, könnten von mir aus auch Taoisten sein und unter den gleichen Umständen hätte ich eben auch Bedenken beim Bau einer Pagode. Aber hier haben sich nunmal keine Buddhisten, Taoisten oder sonstige Gläubige angesiedelt, sondern im Übermaß Muslime.

Woher um alles in der Welt sollen sie denn nun kommen?
Mit Straße und Hausnummer?

Die sind doch schon alle da (und kommen mit sinkenden Zahlen nach). Und oft leben sie zu sechst oder mehr in einer 1-Zimmer-Wohnung. Irgendwann ist die vielleicht zu klein, um noch mehr Familienmitglieder zu beherrbergen. Und dann nicht in die Nähe zu dem Gebäude ziehen, wo man sich vorzugsweise und oft aufhalten möchte/muss? Die leeren Wohnungen könnten ja bald verfügbar sein?!

Es fehlen Fakten.
Die Bedenken können nicht untermauert werden.
Wenn einer Fakten vorlegen wurde, wie sich eine moslemfreie Zone nach dem Bau einer Moschee zum Ghetto verwandelt hat, das auch noch in zwei/drittel aller Moscheebauten belegbar ist, dann sage ich, okay, da gibts nen Problem, das muss angegangen werden.
Warum "moslemfrei"? Kann doch jeder glauben, an was er will?!

[...] Bleibt die Frage: WO?
In bestehenden Ghettos, damit sich die Parallelgesellschaft noch mehr manifestiert?
Darüber kann man diskutieren, wenn man einen Ort gefunden hat, wo die Anwohner keine Einwände haben oder es sogar begrüßen.

[...] Dagegen zu sein ist das eine, dagegen zu sein und sinnvolle Alternativen aufzuzeigen, das ist schon eine ganz andere Klasse.
Bürgerbefragung durchführen. Wenn die (bitte nicht die ausgesuchte oder geladene ~) Mehrheit dafür ist oder keine Meinung dazu hat, halte ich schlagartig die Fresse.

Gruß,
Photon
 
Klar: Zuerst die Muslime, dann die Moschee. Die kamen allerdings massenhaft aus dem Ausland. Was passiert aber, wenn die Muslime schon in der näheren Umgebung leben?

Dann muss es zum Ghetto kommen - zwangsweise! :roll:

Was passiert, kann keiner sagen. Solange du keine Belege dafür bringst, das eine Moschee ein Ghetto nach sich zieht, kann man objektiv wohl getrost davon ausgehen, das auch über längere Zeit alles beim alten bleibt.

Nein, es ist sicher kein Automatismus. Aber die Gefahr besteht. Und was soll man dabei beweisen? Die Beweisführung ist ebenso von Wahrscheinlichkeiten und Unwahrscheinlichkeiten geprägt, wie die Gegenbeweisführung. Es kann so oder so werden. Aber die Gefahr ist da und die wird ignoriert. Leute, die das befürchten, werden in eine ungeliebte politische Ecke gedrückt und die Politiker verweisen auf sinkende Zuwanderungszahlen. Alles schön und gut, beruhigt und hilft aber niemanden in Pankow, der heute Bedenken hat.

Also dafür, das es keine Beweise gibt, reitest du schon ziemlich lange und bestimmt auf dieser Wahrscheinlichkeit 'rum.
[...]Ich sprach nur über die Leute, die ein solches Gebäude "anlockt"...
Du sprachst von Ghettos.
Darüber kann man diskutieren, wenn man einen Ort gefunden hat, wo die Anwohner keine Einwände haben oder es sogar begrüßen.
Heutzutage fndest du für jedes größere Bauprojekt auf kurz oder lang eine Gruppe, die dagegen ist.
Ich wage die These, das die einzigen Orte, an denen widerspruchsfrei eine Moschee geplant und gebaut werden kann, die von dir angesprochenen Ghettos sind - Erzähle mir jetzt nicht, dass das die Ghettoisierung verlangsamt oder beendet.
 
Was passiert aber, wenn die Muslime schon in der näheren Umgebung leben?

Weißt Du es? Glaube nicht.
Weiß ich es? Auch nicht wirklich, kann aber das Beispiel aus Braunschweig anbringen.
Weiß es die ipahb? Bestimmt nicht.

Aber die Gefahr besteht. Und was soll man dabei beweisen? Die Beweisführung ist ebenso von Wahrscheinlichkeiten und Unwahrscheinlichkeiten geprägt, wie die Gegenbeweisführung. Es kann so oder so werden. Aber die Gefahr ist da und die wird ignoriert. Leute, die das befürchten, werden in eine ungeliebte politische Ecke gedrückt und die Politiker verweisen auf sinkende Zuwanderungszahlen. Alles schön und gut, beruhigt und hilft aber niemanden in Pankow, der heute Bedenken hat.

Weißt Du, diverse Personen in meinem Verwandten/Bekanntenkreis machen sich immer Sorgen wenn ich mit meinem Mopped unterwegs bin. Schließlich könnte mir ja was passieren.
Trotzdem verbietet mir keine staatliche Instanz aufgrund der Ängste anderer, mein Mopped zu fahren.

Mit Straße und Hausnummer?

Ja, bitte.

Und oft leben sie zu sechst oder mehr in einer 1-Zimmer-Wohnung. Irgendwann ist die vielleicht zu klein, um noch mehr Familienmitglieder zu beherrbergen. Und dann nicht in die Nähe zu dem Gebäude ziehen, wo man sich vorzugsweise und oft aufhalten möchte/muss?

Wer sagt denn, dass sie lieber in die Nähe einer Moschee ziehen, anstatt neben Mama und Papa und über dem türkischen Gemüseladen hinzuziehen?

Die leeren Wohnungen könnten ja bald verfügbar sein?!

Was offensichtlich sehr vom Integrationswillen der dortigen Bevölkerung zeugt.
Kreuzberg war früher auch mal rein arisch, aber wehe dem, wenn im Nachbarhaus nen Türke einzieht, dann muss man sich ja sofort was neues suchen...

Darüber kann man diskutieren, wenn man einen Ort gefunden hat, wo die Anwohner keine Einwände haben oder es sogar begrüßen.

Bürgerbefragung durchführen. Wenn die (bitte nicht die ausgesuchte oder geladene ~) Mehrheit dafür ist oder keine Meinung dazu hat, halte ich schlagartig die Fresse.

Anfang der Woche soll nochmal schönes Wetter sein.
Fahr doch mal durch Berlin, frag auf dem Alex rum, wie auch immer, welche Personen denn nix gegen eine Moschee um die Ecke einzzuwenden hätten.
Oder frag, wo die Leute den optimalen Standort für ne Moschee sehen würden.
Kannst Du übrigens mit der Frage nach nem Standort für nen Atommüllendlager verbinden.

Die Antwort dürfte die gleiche sein:
Sibieren, Kohleschacht 13.

Außerdem verdrehst Du hier etwas:
Warum sollte eine Gruppe von Leuten, die ein nach Ihren Vorstellungen optimales Gelände gefunden haben, nach Alternativen suchen, nur weil ein paar Anwohner paranoid sind?

Ich sehe hier ganz deutlich die Gegner im Zugzwang:
- Erstmal müssen Sie ihre Thesen glaubhaft belegen
- Zweitens Alternativvorschläge bringen, die realisierbar sind

gruss kelle!
 
[...] Weißt Du, diverse Personen in meinem Verwandten/Bekanntenkreis machen sich immer Sorgen wenn ich mit meinem Mopped unterwegs bin. Schließlich könnte mir ja was passieren.
Trotzdem verbietet mir keine staatliche Instanz aufgrund der Ängste anderer, mein Mopped zu fahren.
...was mich auch nie davon abgehalten hat, Moped zu fahren. Nun ist man sich als Mopedfahrer allerdings stets bewusst, dass jede Fahrt die letzte sein könnte, wenn man sich dessen auch nicht bei jedem Fahrtantritt gewahr ist. Die Bauherren der Moschee haben sicher auch Recht und Gesetz auf ihrer Seite, deshalb begehrt ja auch der Bürger auf. Sonst müsste er das ja auch gar nicht tun, man würde beiläufig vor Gericht klagen. Und selbst wenn Du irgendwann die Kontrolle über Dein Moped verlierst und in die Fußgängerzone rasen solltest, wird Dir zukünftig niemand verbieten, Moped zu fahren. Aber man fährt ja Moped auch nicht in einer Fußgängerzone... In diesem Sinne: Linke Hand zum Gruß ;)

[...] Wer sagt denn, dass sie lieber in die Nähe einer Moschee ziehen, anstatt neben Mama und Papa und über dem türkischen Gemüseladen hinzuziehen?
Wir drehen uns im Kreis, denn wer sagt uns, dass sie es nicht tun?

Was offensichtlich sehr vom Integrationswillen der dortigen Bevölkerung zeugt.
Kreuzberg war früher auch mal rein arisch, aber wehe dem, wenn im Nachbarhaus nen Türke einzieht, dann muss man sich ja sofort was neues suchen...
Ah, jetzt kommen wir zum Punkt. Ja, das ist es wohl. Und genau hier stelle ich mir die Frage: Wenn ich nunmal (aus welchen Gründen auch immer) keine bestimmten Personen in meiner Nachbarschaft haben möchte, darf ich als deutschstämmiger Deutscher doch wohl genauso wegziehen, wie ein nicht-deutschstämmiger zuziehen darf, oder nicht? Hoffentlich hat man noch nicht per Gesetz beschlossen, dass ich als deutschstämmiger Mensch da wohnen zu bleiben habe, wo es die Muti-Kulti-Fetischisten vorgesehen haben, aber ich glaube nicht. Und übrigens muss ich als Anwohner wohl kaum Integrationswillen zeigen. Das sollten (wenn überhaupt) wohl die tun, die neu dazu kommen. Ist wie in einer neuen Firma: Du kommst dort auch nicht den ersten Tag rein und kannst erwarten, dass Dich alle freudig begrüßen und alle auf Dich zukommen. Das kommt mit der Zeit oder auch nicht. Aber den ersten Schritt muss nunmal "der neue" tun. Und "der erste Schritt" kann (im übertragenden Sinne) nicht sein, dass Du Dir erstmal in den Pausenraum einen eigenen mitgebrachten Tisch und Stuhl hinstellst...

So, also nehmen wir an, es passiert genau so. Der eine Teil zieht weg, weil er xenophob ist. Der andere zieht weg, weil die Qualität der Einzugsgegend, später auch der Schulbildung sinkt. Wieder ein Teil zieht weg, weil die Kriminalitätsrate steigt. Noch ein anderer Teil empfindet die Gebete vom Minarett als tägliches Gejaule und Ruhestörung. Noch ein anderer Teil stört sich schlicht am Aussehen des Gebäudes und dass es seitdem keine Parkplätze mehr gibt. Und ein paar Leute quält eine Mischung aus diesen neuen Umständen.

Und der Ansatz zur Lösung wäre nun aus Deiner Sicht eher, den Deutschen dazu zu zwingen, trotzdem dort wohnen zu bleiben, als die Moschee schlicht woanders hin zu verlagern? Sag' jetzt bitte, dass ich mich irre! ;)

Anfang der Woche soll nochmal schönes Wetter sein.
Fahr doch mal durch Berlin, frag auf dem Alex rum, wie auch immer, welche Personen denn nix gegen eine Moschee um die Ecke einzzuwenden hätten.
Oder frag, wo die Leute den optimalen Standort für ne Moschee sehen würden.
Kannst Du übrigens mit der Frage nach nem Standort für nen Atommüllendlager verbinden.
Und die Leute antworten alle deshalb so, weil sie alle rechtsextrem, paranoid und xenophob sind? Oder weil sie vielleicht doch schon genug erlebt haben und so langsam die Schnauze gestrichen voll haben von "Multi-Kulti"?

[...]Außerdem verdrehst Du hier etwas:
Warum sollte eine Gruppe von Leuten, die ein nach Ihren Vorstellungen optimales Gelände gefunden haben, nach Alternativen suchen, nur weil ein paar Anwohner paranoid sind?
Also dass die Bauherren der Moschee es auf Gedeih und Verderb durchziehen wollen, kann ich ungesehen glauben. Schließlich sind sie ja im Recht nach dem Gesetz. Und dann machen die Anwohner von ihrem Recht Gebrauch, ziehen weg und es entsteht völlig legitim und rechtmäßig das nächste Slum. Alles rechtens, alles bestens ;)

(Bier)Kelle, vielleicht irre ich mich auch und es kommt ganz anders! Vielleicht wird diese Moschee in Pankow wirklich ein Paradebeispiel für funktionierende Integration. Aber meine Bedenken sind, dass wenn man Menschen den Multi-Kulti-Wahn gegen ihren Willen aufzwingt, dann wird mit Sicherheit auch die örtliche Toleranz schlagartig gegen Null gehen.

Und wegen Deinem Beispiel von wegen Sibirien, Kohleschacht 13: Na wenn die Muslime dorthin reisen möchten, warum denn nicht? Da gibt es jedenfalls keinen Widerstand. Aber bevor man eine Gebetsstätte ins Kerneis schlägt, wird man vielleicht doch noch einen Standort finden, wo sich die Leute nicht beschweren? Und wenn nicht, warum baut man bestehende Moscheen nicht einfach aus und baut keine neuen? Warum baut nicht eine Großmoschee auf mehreren Hektar Land, wo sich in der näheren Umgebung niemand belästigt fühlen kann? Muss ja nicht irgendwo an der Autobahn sein zwischen Klein-Siehstenich und Hinter-Tupfingen, aber Randberlin beispielsweise mit Anbindung zur Autobahn und Bundesverkehrsstraße? Oder eben (wie gesagt): baut man nicht bestehende Moscheen aus? Die stehen bereits seit Jahren an ihrem Fleck und die entsprechende Clientel hat sich bereits darum wohnhaft niedergelassen. Das wäre wohl der Weg des geringsten Widerstandes. In dem Falle für alle beteiligten wohl auch der beste?!

Gruß,
Photon
 
Oder eben (wie gesagt): baut man nicht bestehende Moscheen aus? Die stehen bereits seit Jahren an ihrem Fleck und die entsprechende Clientel hat sich bereits darum wohnhaft niedergelassen.

In Köln ist das genau der Fall. Die Mosche gibt es seit knapp 20 Jahren. Sieht halt nur aus wie Lagerhalle. Jetzt wollen sie das das Ding endlich aussieht wie eine Moschee und schwupps haben wir die Faschos aus ganz Europa bei uns in Köln.

Cya Nightfire
 
In Köln ist das genau der Fall. Die Mosche gibt es seit knapp 20 Jahren. Sieht halt nur aus wie Lagerhalle. Jetzt wollen sie das das Ding endlich aussieht wie eine Moschee und schwupps haben wir die Faschos aus ganz Europa bei uns in Köln.
Also wenn das so ist (ich habe mich mit dem Fall in Köln nicht eingehend beschäftigt), verstehe ich die Aufregung eigentlich nicht. Ich bin davon ausgegangen, dass die (wie in Berlin) einfach neben den Dom ein größeres Gebäude errichten wollen, das die Glocken übertönt...

Gruß,
Photon
 
Wir drehen uns im Kreis, denn wer sagt uns, dass sie es nicht tun?

Jo, ich hab schon nen Drehwurm. :mrgreen:

Wenn ich nunmal (aus welchen Gründen auch immer) keine bestimmten Personen in meiner Nachbarschaft haben möchte, darf ich als deutschstämmiger Deutscher doch wohl genauso wegziehen, wie ein nicht-deutschstämmiger zuziehen darf, oder nicht? ...
Und übrigens muss ich als Anwohner wohl kaum Integrationswillen zeigen.

Klar darf jeder hinziehen wo er will.
Auch braucht nicht jeder den gleichen Integrationswillen zu zeigen wie der andere.
Nur ist es halt so, dass Deutschland in diversen Zeiträumen massiv ausländische Personen hergeholt hat. Und das auch noch ziemlich irreversibel.
Die dadurch entstandenen Probleme wird keiner von uns leugnen.
Bei den verschiedenen Ursachen und Fehlern die von allen Seiten begangen wurden, dürften wir uns im großen und ganzen auch einig werden.

Nur was folgt daraus?
Über Forderungen an die Migranten bzw. deren Nachkommen werden wir uns sicherlich in Bezug auf Bildung, auf gesellschaftliche/politische Normen etc. einig.
Sicherlich werden wir uns auch bei Sanktionen einig, die der Staat in Verweigerungsfällen erlässt.
Bei den Aktionen die der Staat unternehmen muss, um alte Fehler auszubügeln, werden wir uns auch einig.

Jetzt haben wir die Ausländer, den Staat, aber nirgendswo die Staatsangehörigen.

Was muss da passieren?

Du kommst dort auch nicht den ersten Tag rein und kannst erwarten, dass Dich alle freudig begrüßen und alle auf Dich zukommen.

Sicherlich nicht.
Ich würde aber ganz schön doof gucken, wenn der Kollege gegenüber nen Tag später in ein ganz anderes Gebäude zieht, weil er Angst hat, ein langhaariger könnte negativen Einfluss auf Ihn haben.

Und der Ansatz zur Lösung wäre nun aus Deiner Sicht eher, den Deutschen dazu zu zwingen, trotzdem dort wohnen zu bleiben, als die Moschee schlicht woanders hin zu verlagern? Sag' jetzt bitte, dass ich mich irre! ;)

Es geht nicht darum, jemanden zu zwingen.
Ich habe auch nix dagegen, wenn man die Moschee woanders, d.h. an einen adäquaten Platz baut.
Nur darf der adäquate Platz nicht ein bestehendes Ghetto und auch nicht irgendwo hinter dem Mond sein.
Schließlich geht es um Integration, nicht um Separation.

Und wenn nicht, warum baut man bestehende Moscheen nicht einfach aus und baut keine neuen?

Um eine weitere Separation der sowieso schon bestehenden Parallelgesellschaften zu fördern?

Warum baut nicht eine Großmoschee auf mehreren Hektar Land, wo sich in der näheren Umgebung niemand belästigt fühlen kann? ... aber Randberlin beispielsweise mit Anbindung zur Autobahn und Bundesverkehrsstraße?

Was willst Du?
Willst Du die Muslime weiterhin separieren?
Oder willst Du, dass wir irgendwann in diesem Land dahin kommen, dass die Fehler der Vergangenheit behoben werden, und dass die Hautfarbe, Religion und Stammbaum relativ egal sind?

gruss kelle!