Sammelthread Widerstände gegen Moschee-Projekte in Berlin, Köln und anderswo

Ich sehe da keinen großen Widerspruch. Als in Bochum die neuen Synagoge eingeweiht wurde, waren die selben Kameraden da, um ihre Xenophobie auszuleben. Juden oder Moslems sind da Leidensgenossen.
 
naja die moschee macht ja mächtig wirbel... wohne in der nähe von köln und es ist eigentl. so das gesprächsthema nr. in der umgebung! im lokalradio gibt es zum teil kaum noch ein anderes thema!

also ich bin der meinung dass ruhig eine moschee gebaut werden soll! also ich habe nichts dagegen, jedoch ob es diese mega-moschee werden muss weiß ich nicht... eine nummer kleiner wäre wohl auch ok und es gäb bedeutend weniger wiederstand in der bevölkerung, weil die meistens sich nur an der größe und nicht am gebäude selber stören. ;)
 
Ist ja wahnsinn wieviel da inerhalb einer Meldung Kurios ist, oder? Da helfen die Linken den Rechten, ich geb zu ich bin rechts, allerdings nicht bei den Nazis, die würden mich laut eigener aussage vergasen, vor allem weil ich Christ bin. Naja, dann noch so Juden raus. Hm, wen stören die paar Juden denn? Mich würde es zwar freuen wenn sie Jesus anerkennen würden, aber ich kann sie ja nicht zwingen, glaubenssache eben. Zurück zu den Linken, die den rechten helfen, sowas hab ich schon öfter mal beobachtet, das die in ihren Aussagen gar nicht weit auseinander liegen. Fragt mal die Linkspartei was sie vom Afghanistan einsatz halten und die NPD. Nur so als Beispiel. Die Moschen stören mich persönlich insofern als das sie überdimensionert sind. In Islamistischen Ländern würde man für solche Missionsbestrebungen hingerichtet werden. Wir können von Glück sagen das die Leute (Anführer meine ich)von der NPD so dumm, sind, wären die geschickter, würden da auch Leute sein die einfach den erhalt des Abendlandes fordern würden, also etwas geistreichere Forderungen. Ob dsa jetzt eine kluge forderung war ist jetz mal egal.
 
Mal völlig frei gesprochen, ich hätte auch ein Problem mit ner Moschee in der Nachbarschaft, aber auch mit ner Kirche. Ist rein lautstärkebedingt. Ich war mal in der Türkei im Urlaub, da stand eine neben dem Hotel. Nicht so toll, um sieben geweckt zu werden....
 
Geht zum Beispiel auf www.islam-mg.de und guckt euch dort mal die Videos von den Leuten an.

Dann seht Ihr das es ganz normale Leute sind wie du und ich.
Ein Tip von mir wäre auch geht doch mal in so ein Kulturzentrum, die Leute sind sehr nett und erklären euch alles was ihr bisher nicht verstanden habt !!!
 
Ist rein lautstärkebedingt.

Mal wertfrei gesagt, habe ich i.d.R. ein Problem damit, so etwas jemandem abzukaufen.

Sicherlich kommt es immer auf den Ausgangszustand an.
Wohnt man in nem verträumten Dorf und kriegt ne Gloriosa vors Schlafzimmerfenster gehangen, ich glaub da würde ich auch etwas ungemütlich.

Wohnt man allerdings in einer Großstadt, die von Haus aus deutlich lauter ist als verträumte Dörfer, da wirds dann doch schon komisch.
Vor allem wenn zwei Meter neben dem Gotteshaus ein Supermarkt und ne Tankstelle sind, die durch das Verkehrsaufkommen genug Krach machen.

gruss kelle!
 
Mal wertfrei gesagt, habe ich i.d.R. ein Problem damit, so etwas jemandem abzukaufen.

Sicherlich kommt es immer auf den Ausgangszustand an.
Wohnt man in nem verträumten Dorf und kriegt ne Gloriosa vors Schlafzimmerfenster gehangen, ich glaub da würde ich auch etwas ungemütlich.

Wohnt man allerdings in einer Großstadt, die von Haus aus deutlich lauter ist als verträumte Dörfer, da wirds dann doch schon komisch.
Vor allem wenn zwei Meter neben dem Gotteshaus ein Supermarkt und ne Tankstelle sind, die durch das Verkehrsaufkommen genug Krach machen.

gruss kelle!

Doch, war schon so. Nettes Hotel in einer eigentlich ruhigen Gegend, der Gesang morgens ging mir aber auf den Senkel. Ach ja, komme aus einer Kleinstadt und wohne absolut ruhig.
 
Mal wertfrei gesagt, habe ich i.d.R. ein Problem damit, so etwas jemandem abzukaufen.[...]
Wohnt man allerdings in einer Großstadt, die von Haus aus deutlich lauter ist als verträumte Dörfer, da wirds dann doch schon komisch.[...]
Schön und gut. Aber was, wenn aufgrund eines solchen Gebäudes die Anwohner die Flucht ergreifen, weil ihr Protest schlicht ignoriert wurde?

In dem Fall (wie auch schon im Wedding und anderswo geschehen) schaffen wir das nächste Slum. Und davon haben wir hier in Berlin nun wirklich schon mehr als zu viel. Und dann?

Gruß,
Photon
 
Dann sollten wir uns ernsthaft überlegen was wir Deutschen falsch machen anstatt uns über andere aufzuregen...

Cya Nightfire
 
Dann sollten wir uns ernsthaft überlegen was wir Deutschen falsch machen anstatt uns über andere aufzuregen...
Das machen wir dann parallel zur Slumbildung oder danach? Und machen wir uns diesbezüglich die gleichen Gedanken wie seit 20 Jahren und kommen zu keinem Ergebnis oder gibt es neue Gesichtspunkte?

Gruß,
Photon
 
Schön und gut. Aber was, wenn aufgrund eines solchen Gebäudes die Anwohner die Flucht ergreifen, weil ihr Protest schlicht ignoriert wurde?

In dem Fall (wie auch schon im Wedding und anderswo geschehen) schaffen wir das nächste Slum. Und davon haben wir hier in Berlin nun wirklich schon mehr als zu viel. Und dann?

Gruß,
Photon

Hm, warum sollten die Anwohner die Flucht ergreifen? Hat man denn mal ne Analyse gemacht, wie viele von den Leuten, die protestiert haben, Anwohner waren?

In Mannheim gibt es mitten in der Stadt ne Moschee, und zwar schon ziemlich lange. Da habe ich von Schwierigkeiten noch nichts gehört.

Was ich geschrieben habe, war ein Urlaubserlebnis, mir wäre es genauso auf den Sack gegangen, wenn nebenan ne Kirche gestanden hätte, und morgens um sieben hätten die Glocken geläutet.
 
Hm, warum sollten die Anwohner die Flucht ergreifen? Hat man denn mal ne Analyse gemacht, wie viele von den Leuten, die protestiert haben, Anwohner waren?
Erstens, fakt ist das es erscheinungen gibt, die nicht nur mit der Moschee zusammen hängen und da tatsächlich die deutschen Nichtmoslems verschwinden. Muss nicht nur an der Moschee liegen, begünstigt dies aber scheinbar.
Zweitens, es waren Leute aus dem Bezirk die dagegen Protestiert haben. Das in dem Bezirk keiner der Gemeinde angehörte die die Moschee bauen wollte ist da wohl nebensache.

Was ich geschrieben habe, war ein Urlaubserlebnis, mir wäre es genauso auf den Sack gegangen, wenn nebenan ne Kirche gestanden hätte, und morgens um sieben hätten die Glocken geläutet.

Meistens lauten die entweder gar nicht(selten, gibts aber) nur Sonntags zum Gottesdienst(in meiner Gegend die Regel) oder es wird Morgens Miitags und Abends die Glcoke ein par mal angeschlagen. Oder, und da verstehe ich auch nciht was das soll, jede Viertel und jede Volle Stunde. Aber da machen Rathäuser oft fleißig mit.
Wenn ich die wahl hätte ob Glocke oder Muhezin würde ich die Glocke wählen weil: Es klingt besser.
 
Das klingt doch schon ein wenig differenzierter. Mir wäre es ehrlich gesagt wurscht, wenn, außerhalb der "Geräuschreichweite", eine Moschee in unserem
Kaff aufgemacht würde.

Aber es ist schon ein wenig verwunderlich, dass es doch innerhalb Deutschlands in verschiedenen Städten so unterschiedliche Akzeptanzen gibt.

In Mannheim funktioniert es, in Hamburg auch. Das Berlin natürlich ein Brennpunkt ist, sollte klar sein.
 
Hm, warum sollten die Anwohner die Flucht ergreifen? Hat man denn mal ne Analyse gemacht, wie viele von den Leuten, die protestiert haben, Anwohner waren?[...]
So weit ich weiß, wurde keine Analyse gemacht. Spielt aber auch keine übergeordnete Rolle, da wir wissen, wie es in der Vergangenheit gelaufen ist:

Eine Moschee "lockt" natürlich Muslime an. In der großen Mehrzahl sind es dieserorts nunmal Türken oder türkischstämmige Leute, die paar deutschstämmigen Deutschen kann man getrost vernachlässigen. Damit einhergehend auch ein verstärkter Zuzug dieser Personen. Viele ehemalige Anwohner ziehen aus unterschiedlichen Gründen weg. Die wenigen, die bleiben, sind entweder im unteren sozialen Bereich angesiedelt oder Hardcore-Linke, die auch unter widrigsten Umständen beweisen wollen, dass Multi-Kulti funktioniert. Am Ende ist das Gebiet unattraktiv für jede Form von Investitionen, sowohl für Wohnungs-, als auch Gewerbevermietung. Wenn der Punkt erreicht ist und die Kriminalitätsrate rapide gestiegen ist, spricht man vom Slum.

Dieser Prozess mag vielleicht 5, 10 oder 20 Jahre dauern, aber wie es läuft, sehen wir anhand von genügend Beispielen. In Gebieten, in denen eine Moschee steht, ist ein massiver Anstieg von nicht deutschstämmiger Bevölkerung zu verzeichnen. Fast immer sind es sozial benachteiligte Viertel mit verhältnismäßig hoher Kriminalitätsrate. Wenn dort überhaupt noch jemand investiert, dann sind es nicht deutschstämmige Bevölkerungsanteile, die dann aufgrund des Geschäftsbetriebes und -gebaren (keine deutsche Beschilderung mehr etc) auch noch die letzten deutschstämmigen Anwohner "vertreibt".

Ist übrigens auch kein Phänomen in Berlin, aktuell in den News zu lesen:

Klamm-News schrieb:
Kölner Großmoscheenstreit - Regiert die Türkei in Deutschland mit?

Im Deutschlandradio übte der Schriftsteller Ralph Giordano wieder Kritik über den in Planung befindlichen Bau einer Großmoschee in Köln. Er sagte, der eigentliche Bauherr wäre die türkische Religionsbehörde Diyanet.

In der Öffentlichkeit ist die türkisch-islamische Organisation DITIB der Bauherr der Moschee. Aber die DITIB soll - laut Giordano - von der türkischen Religionsbehörde Diyanet gesteuert werden.

Giordano sprach auch von einer schleichenden Islamisierung, er sagte er hätte Briefe bekommen deren Inhalt zu 90 Prozent mit seiner Meinung konform wäre. Aber die Leute würden ihre Meinung nicht kundtun, aus Angst in die rechte Ecke gedrängt zu werden.

Quelle: https://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/676904/

Vielleicht sollte man soch mal darüber nachdenken, dass viele "rassistische Tendenzen" nur daher rühren, dass man eben den Leuten etwas aufzwingt, was sie nicht wollen. Und ein jeder sollte vielleicht auch mal den Mut haben, den Mund aufzumachen (sofern er was dagegen hat), auch auf die Gefahr hin, dass ein paar linke Deppen gleich die Nazi-Keule auspacken und dumm-dämlich umherpöbeln. Denn ich finde es bedeutend besser, wenn Leute auf die Straße gehen und gegen eine Moschee demonstrieren, als wenn es später nachts dort zu Übergriffen kommt, weil irgendwelche Neonazi-Deppen meinen, den Anwohnern vielleicht etwas Gutes zu tun, wenn sie einen neu zugezogenen Türken verdreschen.

Gruß,
Photon
 
[N] Kölner Großmoscheenstreit - Regiert die Türkei in Deutschland mit?

Folgende News wurde am 07.10.2007 um 18:02:00 Uhr veröffentlicht:
Kölner Großmoscheenstreit - Regiert die Türkei in Deutschland mit?
Shortnews

Im Deutschlandradio übte der Schriftsteller Ralph Giordano wieder Kritik über den in Planung befindlichen Bau einer Großmoschee in Köln. Er sagte, der eigentliche Bauherr wäre die türkische Religionsbehörde Diyanet. In der Öffentlichkeit ist die türkisch-islamische Organisation DITIB der Bauherr der Moschee. Aber die DITIB soll - laut Giordano - von der türkischen Religionsbehörde Diyanet gesteuert werden. Giordano sprach auch von einer schleichenden Islamisierung, er sagte er hätte Briefe bekommen deren Inhalt zu 90 Prozent mit seiner Meinung konform wäre. Aber die Leute würden ihre Meinung nicht kundtun, aus Angst in die rechte Ecke gedrängt zu werden.