Top-Terrorist Bin Laden bei US-Operation getötet

Unüblich heißt nicht, dass es verboten ist ^^ Man kann auch überall Gespenster sehen :yawn:
Unüblich heißt, dass es nur im äußersten Notfall gemacht werden darf, wenn z.B. auf einem Schiff Seuchengefahr durch diverse herumliegende Leichen droht. Ist hier aber nicht der Fall.
Es wäre aber auch möglich, dass man mit der Art der Leichenschändung noch zusätzlich Al-Quaida provozieren will.
 
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Für einen Moslem ist eine Seebestattung jedenfalls verboten...

Ist es nicht - es wird nur so gut wie nicht gemacht. Liegt wohl auch daran, dass man früher (in den hauptsächlich muslimischen Nationen) wohl kaum die Möglichkeit hatte, schnell ans Meer zu gelangen. Mal "schnell" 3-4 Tage mit ner Leiche durch die Wüste dackeln, nur damit man eine Leiche im Meer bestatten kann? Die Leute hatten echt andere Sorgen damals (und heute wohl auch noch, je nach Region).

Die Feuerbestattung ist aber wohl verboten im Islam - wie bei den Christen und Juden übrigens auch. Die RK-Kirche läßt es heute zwar zu, sieht es aber nicht gerne. Die Orthodoxe Christen verbieten die Einäscherung bis heute. Und in Griechenland dürfen Christen aller Coleur erst seit 2006 einäschern.
 
Es soll doch in den letzten Jahren angeblich mehrmals gehießen haben, Osama sei tot, als sich dann harausstellte, dass es der "falsche" war. Vielleicht ist es diesmal wieder ein Osama-Klon :ugly:
 
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Trax: Wikipedia ist nicht das Maß aller Dinge. Schau mal auf Seiten von Islamischen Bestattungsinstitute nach. Die werden es doch wohl besser wissen, als Wiki. Und ein islamischer Geistlicher, wird es wohl auch besser wissen als Wiki. Derr Herr sagt: es kommt zwar selten vor, dass jemand auf See bestattet wird, aber auch dafür gäbe es islamische Rituale. Von Verbot, ist nirgends die Rede - nur bei Dir (und bei Wiki).

Und das Griechen orthodox sind, habe ich nicht geschrieben. Lese mal richtig...
 
Und ein islamischer Geistlicher, wird es wohl auch besser wissen als Wiki.
"Dumping the body into the sea is not part of any Islamic ritual," said Dr. Zuhdi Jasser, "Koranic scripture says God created him and he must return to the earth."
Er sagt es doch auch. Wer kann hier nicht lesen?
Der Titel sagt es auch: "Osama Bin Laden Burial Breaks With Islamic Tradition, Say Scholars".

Jedenfalls nennt auch dieser Artikel keinen rationalen Grund, warum Bin Laden im Meer versenkt werden müsste.
 
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"Dumping the body into the sea is not part of any Islamic ritual," said Dr. Zuhdi Jasser, "Koranic scripture says God created him and he must return to the earth."

Hast auch den Rest gelesen?

It is rare, but when a body must be buried at sea, there are rules, according to Al Islam online.

Über die Gründe muss man ja nun nicht wirklich lange nachdenken, wenn man sich überlegt, was man mit den Überresten von Himmler, Göring, von Ribbentrop und andere Kriegsverbrecher gemacht hat...
 
Hast auch den Rest gelesen?
Der Rest ist aber vom Autor des Artikels geschrieben und nicht von einem islamischen Geistlichen. Kann stimmen oder auch nicht - er ist ja kein Experte.
Außer dem habe ich nie bestritten, dass es auch Regeln für den seltenen Notfall, in dem auf See bestattet werden muss, gibt.

Dieser Satz ist viel interessanter:
"U.S. officials told ABC News that the last thing they wanted was to create a burial place which could become a terrorist shrine."
Das heißt, man hat die Leiche aus politischen Gründen nicht ordnungsgemäß bestattet und hat dazu diesen seltenen Ausnahmefall genutzt, der hier aber gar nicht angezeigt war.
Der Rest sind nur noch irgendwelche Ausreden.
 
Ich weiß nicht, ob gerade noch jemand die Ansprache der Bundeskanzlerin zum Tod bin Ladens gesehen hat, aber ich finde die Aussagen teilweise bedenklich :think:.

Es wurde mehrfach betont, dass der vorgefallene Vorgang der Tötung ein zu beglückwünschender Anlass sei

Sehe ich ähnlich. Gerade dieser Jubel der Bundeskanzlerin hat mich stark irritiert, immerhin scheint sie sich über etwas zu freuen, was man im günstigsten Fall als ausgeführte Exekution bezeichnen könnte...
Ich finde es erschreckend, wie sich eine solche Vielzahl von Menschen darüber freuen kann, dass jemandem ohne Prozess das Leben genommen wurde.
 
Das man gegen das Kriegsrecht verstoßen hat, ist klar.

Aber man muss wirklich jetzt Taten sprechen lassen gegen den Terror.

Man muss aber jetzt aufpassen wie man die Taten sprechen lässt, weil wenn man die Taten verkehrt handhabt, dann füllen sich bestimmte Länder angegriffen und es gibt wieder Krieg.

Es ist sowieso immer so eine Sache, genau bei diesen Ländern durchzugreifen, weil nach meiner Meinung her, diese Länder immer alles als Angriff sehen.

Die müssen einfach jetzt nur schauen, dass diese Länder eine richtige Politik aufbauen. Und damit meine ich angefangen bei der Polizei und aufgehört bei den Politikern.

MFG

schalkefan1990
 
Man muss aber jetzt aufpassen wie man die Taten sprechen lässt, weil wenn man die Taten verkehrt handhabt, dann füllen sich bestimmte Länder angegriffen und es gibt wieder Krieg.
Wann hat denn jemals ein Land die USA angegriffen? Also wirklich Krieg auf amerikanischem Hoheitsgebiet. Mir fällt da nur Pearl Harbor ein ^^

Nur weil sich irgendwer angepisst fühlt werden die Amis da sicher nicht einmarschieren, da müssen schon irgendwelche Ölquellen äh Massenvernichtungswaffen gefunden werden
 
Ja ok, das stimmt.Die Amis werden nie angegriffen seltsammerweise. Aber auch die müssen sich an Regeln halten.

Auch wenn diese auf einen sehr hohen Ross sitzen :).
 
Auch wenn wir jetzt ziemlich vom eigentlichen Thema abweichen.

Aber auch die müssen sich an Regeln halten.
Mal provokativ gefragt: Müssen sie wirklich? Was sind die Konsequenzen wenn nicht? Letzendlich tun sie doch ohnehin was sie wollen.

Klar werden damit Protestwellen weltweit ausgelöst, aber die Amis sind nicht gerade dafür bekannt besonders viel auf die Meinung anderer zu geben.
 
Die Länder die sich angepisst fühlen könnten haben im moment ganz andere Probleme.
Nämlich die das die dortige Bevölkerung vom Arabischen Frühling angesteckt werden könnte oder berreits dabei ist ihre Führer abzusetzen.

Im moment sieht es doch eher so aus AlQuaida findet nur in Islamischen Diktaturen Sympathisanten überall da wo die Menschen sich in die Demokratiebewegung einreihen und um ihre Freiheit kämpfen sind die Islamisten in der Unterzahl oder sogar auf dem Rückzug.

Ich kann mir auch vorstellen das die Amis jetzt bewusst die Terrorzellen in aller Welt dazu provozieren sich zu erkennen zu geben durch übereilte vergeltungsversuche und unvorsichtige Kommunkation innerhalb des Netzwerkes.

Wenn das Gestern nicht Osama gewesen wäre hätten wir schon längst nen grinsenden Mullah bei Al Dschasira gesehen der die Amerikaner als Lügner verhöhnt ,aber das ist bisher ausgeblieben.
 
Im moment sieht es doch eher so aus AlQuaida findet nur in Islamischen Diktaturen Sympathisanten überall da wo die Menschen sich in die Demokratiebewegung einreihen und um ihre Freiheit kämpfen sind die Islamisten in der Unterzahl oder sogar auf dem Rückzug.
Welche Diktaturen sollen das denn sein bzw. wo sind sie denn auf dem Rückzug?!
Also gerade Ägypten und Libyen sind Beispiele, die das Gegenteil belegen. Die Diktaturen/Diktatoren wurden doch auch vom Westen akzeptiert, weil sie den Einfluss von AlQuaida in diesen Ländern mehr oder weniger stark einschränkten/verhinderten. Nun nutzen sie durch den Umsturz entstandene "Unordnung", um Einfluss zu gewinnen. In Libyen z.B. kämpfen auf Seiten der Rebellen Kämpfer von AlQuaida. Ist halt wie immer eine Frage der Sichtweise: Mal sind es Rebellen/Freiheitskämpfer, dann wieder Terroristen. :roll:
 
Ach hat die Muslim Bruderschaft in Ägypten einen Islamischen Gottestaat ausgerufen mit der sharia als Grundgesetz?

In Lybien sehe ich im moment Rebellen die gegen ihren Machthaber kämpfen der vor einigen Wochen angekündigt hat das sein Volk mit ihm untergehen wird.

Gottseidank scheinen Palästina und Iran keine Zentren der Islamisten zu sein.
Danke für diese fundierte Aufklärung Perlini.
 
Bitte nochmal nachlesen. Der Artikel sagt: "WENN ein Körper auf See bestattet werden MUSS, DANN gibt es islamische Regeln." Das bedeutet wohl sowas wie wenn jemand auf einer Schiffsreise stirbt o.ä.

Ich kenne mich zufälligerweise recht gut mit der islamischen Theologie aus und kann nur sagen, dass eine Seebestattung völlig ungewöhnlich ist. Ich hab davon noch nie gehört im Islam.

Die Ausrede, dass man keine Pilgerstätte für Terroristen schaffen wollte, ist auch total seltsam. Ich meine, man muss ja nicht bekanntgeben, wo der gute Mann liegt... also alles komisch.

Meine Meinung zu der ganzen Story:
- Sehr seltsam. Ich glaub denen kein Wort.