Contralicious
Member
- 11 Juni 2013
- 10
- 0
Ich bezweifle, dass der sich momentan für die deutsche Energiepolitik interessiert.![]()
Du verstehst anscheinend den von mir dargestellten Zusammenhang nicht. Bitte nochmal genau lesen
Politik soll gar nicht auf der Straße gemacht werden. Es gilt genau das zu verhindern, indem man nach vernünftigen Lösungen sucht und sich mit Missständen differenziert auseinandersetzt, bevor sie unbeherrschbar werden, statt sie gezielt unbeherrschbar zu machen.
Aha. Gut gebrüllt. Selten so ne leere Phrase gelesen. Werd mal konkreter. Wo genau sind denn in deinen Augen die vernünftigen Lösungen um mit der Ressourcenknappheit von Energieträgern umzugehen? Die unzähligen "Bürgerkriege" in Nahost, zufälligerweise alles politisch-strategisch wichtige Punkte wenn es um genau diese Ressourcen geht? Ist das alles beherrschbar solange wir das in Deutschland nicht von den Medien vor die Füße gekotzt kriegen?
Ich weiß, dass der Einfluss der Energielobby hier weit über die Grenzen der deutschen Politik rausgeht. Mach die Augen auf und guck dich um.
Mein Punkt ist, dass jeder durch sein Verhalten, seine Einstellung und sein Verständnis der Zusammenhänge auf dem Gebiet weitaus mehr als nur seine eigenen Stromkosten beeinflusst. Wacht auf. Die Energiewende ist keine Repressalie, die euch höhere Strompreise auferzwingt. Sie ist ein Mittel für eine Autonomie, die langfristig für globale Gerechtigkeit sorgen kann. Wer das versteht und trotzdem über 50€ mehr auf der Abrechnung meckert, verdient mein Mitleid.
Die Aufgabe der Politik ist es in so einem Szenario auf Bundesebene für ausgleichende Gerechtigkeit zu sorgen und DAS wird gnadenlos verkackt. Und HIER ist die Schmerzgrenze anscheinend noch nicht erreicht (s.o.).


