Ich hab die These nicht aufgestellt, das einige Politiker "besser" sein als andere und dafür sterben mussten. Da musst du andere fragen, warum Vögel wie Haider, Möllemann oder Farage aus der Masse herausragen. Im übrigen hat sich Möllemann nie europakritisch geäußert. Im Gegenteil: betrachtet man sein politisches Handeln, könnte man ihn eher als "Vorzeige-Bilderberger" bezeichnen: konspirativ, verschwiegen, verdeckt.
 
@Oseidon wenn man sich damit beschäftigt, dann erkennt man was hier los ist. Und Verschwörungstheorie ist das Triggerwort schlechthin.[...]
Also ich selbst bin ja auch dagegen, dass jede andere Meinung als die des Mainstreams erstmal pauschal als "Verschwörungstheorie" abgetan wird. Aber das meiste, was im Internet und auch einschlägiger Literatur zum Besten gegeben wird, entspringt tatsächlich nicht selten der Feder von Leuten mit ausgeprägter Fantasie. Oft wird auch einfach von Dan Brown abgeschrieben.

Aber wenn man Menschen kennt, dann weiß man auch, dass die allermeisten nach Geld, Macht und Einfluss streben. Die meisten derer, die behaupten es nicht zu tun, haben einfach nur nicht die Möglichkeit. Aber wie oft hat man eben auch gesehen, wie ein Lottogewinn den Menschen veränderte. Oder wie schnell man kriminell und/oder unmoralisch wird, wenn man keine Konsequenzen zu fürchten hat.

Und warum sollten reiche und einflussreiche Menschen anders ticken als ein kleines armes Schwein? Die Reichen haben reiche Freunde und wissen, dass sie gemeinsam mehr erreichen können. Wie eben der arme Fabrikarbeiter auch mit seinen Kollegen streikt, nie allein.

Ich bin auch gar nicht so weltfremd zu glauben, dass Staaten keine geheimen Hinrichtungen vornehmen würden, um unbequeme Leute aus dem Weg zu räumen. Vielleicht wurde Möllemann vielleicht sogar auf diese Art hingerichtet. Aber war er dafür überhaupt wichtig genug? Wieviele Menschen (darunter auch berühmte und einflussreiche Personen) üben seit Jahren berechtigte Kritik an kriegstreiberischen Politik Israels und leben noch immer fröhlich vor sich hin? Oder schließen sich einem Boykott an? Übrigens hat mich Hawking damit ehrlich beeindruckt.

Das Schlimme an Verschwörungstheoretikern ist eigentlich nur, dass sie sich von ihrer vorgefassten Meinung auch durch Beweise und Tatsachen nicht abbringen lassen. Man kann (und sollte!) jederzeit Medien und Politikern misstrauen; meist fährt man damit weit besser, als ihnen zu glauben. Aber wenn ich mir beispielsweise anschaue, dass es heute, im Jahr 2013, noch immer Leute gibt, die felsenfest behaupten, dass die Yankees nicht auf dem Mond waren, da weiß ich nicht mehr, ob ich mir Sorgen um die Degeneration der Menschheit machen oder einfach nur mitleidig grinsen sollte.

Und genauso ist es mit dem Crash der EU und des Euro. Wenn alle Menschen jetzt den Untergangspropheten glauben und ihr Geld von der Bank holen sollten, dann würde das System auch dann crashen, wenn es gerade am Anfang der größten Hausse stehen sollte, die es jemals gab. Genauso ist es, wenn man die EU gedanklich für tot und gestorben erklärt und jedes Land zeitgleich nun versuchen würde, mit dem bestmöglichen Ergebnis aus der Scheiße zu kommen. Unser ganzes System; sei es Politik, Währungen, Handel, ...; basiert wie schon seit Jahrtausenden auf Vertrauen. Zerstört man das Vertrauen, zerstört man das System. Du gehst wählen, weil Du dem Vertreter vertraust (oder zumindest ihm weniger kriminelle Energie zutraust, als anderen). Du gehst arbeiten für bedrucktes Papier, weil Du darauf vertraust, dass morgen der Supermarkt Deines Vertrauens Dir dafür Futter gibt. Du kaufst Dir ein Auto, weil Du darauf vertraust, dass morgen das Erdöl noch nicht alle und bezahlbar ist. Und so weiter und so fort.

Nochmal zurück zu den dicken Jungs. Also nehmen wir mal an, Du hättest mehr Geld als der liebe Gott. Wohin damit? Du hast zu essen, jeden Luxus, den Du brauchst und auch sonst mangelt es Dir an nichts. Außer vielleicht an Freiheit. Denn Du kannst eben nicht mehr wie einst ein Cäsar oder Despot tun und lassen was Du willst. Da gibt es so beschissene Gesetze und zu allem Übel auch noch Neider. Alle wollen nur Dein Geld und außerdem lebst Du ständig in der Angst, den ganzen Reichtum zu verlieren - sei es durch Inflation oder staatlichem Zugriff. Was auch immer - wäre ich in der Position, würde ich mir einen rhetorisch talentierten, dynamischen Politiker suchen und den als Investition in meine Zukunft betrachten. Der soll mir meinen Wohlstand schützen und mir das Pack vom Hals halten. Und wenn er mir höhere Steuern aufbrummt, um den neidischen Pöbel von der Straße ruhig zu stellen, dann soll er mir bitte auch im Gegenzug ein schönes komfortables Steuerschlupfloch aufmachen. Vielleicht wie die FDP, weil ich ja Hotelier bin. Oder sonstwas. Das hat aber nichts mit Verschwörungen zu tun, sondern einfach mit "Mensch", der seine Möglichkeiten ausschöpft, die er in seiner jeweiligen Lage hat.

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der eine oder andere der dicken Jungs auch Weltherrschaftsphantasien und -wünsche hat. Aber so einfach ist das nunmal nicht - haben wir ja schon bei Fantomas und Dr. No gesehen :D Nur, manaegg, Du solltest eben auch nicht alle "Alternativgedanken" glauben, die einem so erzählt werden. Das ist nämlich mindestens genauso blöde, wie alles das zu glauben, was die Mainstream-Medien verbreiten. Denn eine Verschwörungstheorie ist nur dann glaubwürdig, wenn sie ein gutes Maß an Wahrheit enthält, die geschickt plaziert oder sogar falsch interpretiert wird.

Vielleicht noch ein Wort zur EU. Es wird wohl niemand bestreiten, dass es den Vätern und Akteuren Europas und seiner Einigung schon immer um weit mehr ging, als nur "den Frieden in Europa zu sichern" und dem Pack seine Pauschalreisen zu erleichtern (und zu verbilligen). Das können sie vielleicht Vorschulkindern erzählen, aber niemandem, der wenigstens bis 10 ohne unter Zuhilfenahme seiner Finger zählen kann. Es ging schon immer ganz klar auch darum, den Konzernen in Europa das Leben zu erleichtern. Es ging dabei eben um Machterhalt und -vermehrung. Man wollte sich wohl auch ein wenig von der US-Abhängigkeit lösen. Und vermutlich noch viel mehr, als man letztlich erreicht hat. Wenn man das im Hinterkopf behält, weiß man auch, dass eigentlich niemand daran Interesse hat, dass Europa den Bach runter geht. Mit dem Euro sieht es da schon anders aus. Aber viel mehr kann man daraus eigentlich nicht lesen.
 
Das ist das Fundament deiner Argumentationsketten. Du versuchst ständig eine Theorie mit einer Theorie zu beweisen und wunderst dich auch noch, dass dich niemand für voll nimmt.



Nein versuche ich nicht. Denn Steinbrück war bei Bilderberg und kurz dannach wurde bekannt gegeben, dass er Kanzlerkanditat wird. Das ist Fakt !! Schröder und Merkel waren bei Bilderberg keine 3 Monate Später = Vertrauensfrage (Neuwahlen) Und auch das ist Fakt und keine Theorie !!


Also wo versuche ich eine Theorie mit der anderen zu erklären ??


Anhand von Zahlen: Fakten !!


Bilderberg Treffen 2005 in Deutschland

Vom 5-8. Mai 2005


Vertrauensfrage Schröder am

01.07.2005


https://www.zeitenschrift.com/news/sn-bilderberger05.ihtml
 
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....Schröder und Merkel waren bei Bilderberg keine 3 Monate Später = Vertrauensfrage (Neuwahlen) Und auch das ist Fakt und keine Theorie !!...

Bilderberg Treffen 2005 in Deutschland

Vom 5-8. Mai 2005


Vertrauensfrage Schröder am

01.07.2005

Ja, logisch! Wie könnte man auch nur ansatzweise auf die Idee kommen, das die verlorene NRW-Landtagswahl am 22.05. und die damit verbundene quasi-Handungsunfähigkeit der Regierung Schröder der Grund für eine Vertrauensfrage sein könnte? :shifty:
 
In Deutschland spricht man von einer Vertrauensfrage im Sinne von Art. 68 Grundgesetz (GG), wenn der Bundeskanzler an den Bundestag den Antrag richtet, ihm das Vertrauen auszusprechen. Die Vertrauensfragen von Helmut Kohl 1982 und Gerhard Schröder 2005 nutzten den Spielraum der Verfassung in einer Weise, die von den Gründungsvätern so nicht vorgesehen war. Beide Kanzler hatten die Mehrheit im Bundestag und stellten dennoch die Vertrauensfrage, um sich über eine Abstimmungsniederlage, Auflösung des Parlaments und Neuwahlen vom Volk bestätigen zu lassen. Was Helmut Kohl 1982/83 gelang, erreichte Gerhard Schröder 2005 nicht. Die Regierung Schröder wurde durch die Regierung Merkel abgelöst.

Also steck mal deine Theorie in die Mottenkiste Darkkurt.
 
Beide Kanzler hatten die Mehrheit im Bundestag und stellten dennoch die Vertrauensfrage, um sich über eine Abstimmungsniederlage, Auflösung des Parlaments und Neuwahlen vom Volk bestätigen zu lassen. Was Helmut Kohl 1982/83 gelang, erreichte Gerhard Schröder 2005 nicht. Die Regierung Schröder wurde durch die Regierung Merkel abgelöst.

Ja, so ein Mist, dass es Wahlen gibt. ;)
Nichts desto trotz hat Schröder nach der NRW-Wahl mit dem bestellten Misstrauensvotum und Neuwahlen eine bessere Grundlage für eine weitere Regierungperiode zu schaffen, die er faktisch nicht mehr hatte: Eine knappe Mehrheit im Bundestag, und keinerlei Mehrheit im Bundesrat.
Dazu brauchte es keine Verschwörung, von Bilderbergern, sondern lediglich genug Machtkalkül und die rechtliche Möglichkeit dazu. Und diese ist nunmal gegeben.
Was meinst du denn, wäre hierbei das Ziel einer Verschwörung gewesen?
 
Schau dir die Teilnehmerliste der Bilderberg Konferenz an dann siehste was Ziel war. Oder ist Merkel nicht Bundeskanzlerin geworden ??
 
Ich denke, Schröder war auch da... Hätte er nicht ebenso Kanzler bleiben können? Demnach hätten "die Bilderberger" diesen komplizierten Bauerntrick auch sein lassen können... Warum so furchtbar kompliziert?
 
Also wenn ich das Oberhaupt wäre, würde ich beide einladen um dem einen zu sagen, dass er die Vertrauensfrage zu stellen hat und dem zukünftigen die Instruktionen zu geben was er zu tun hat wenn er dann an der Macht ist.

Schröder musste weg der hat sich ja auch nicht mit den Amis so vertragen und hat versucht mit dem Russen anzupendeln. Hat ja seinen Posten bekommen bei Gazprom.

Aber wir können hier weiter diskutieren bis wir schwarz sind die Wahrheit kommt irgendwann ans Tageslicht.

Ich für meinen Teil auch wenn ich es nicht 100%ig belegen kann bin der Meinung diese Leute bestimmen was hier passiert Verschwörung hin oder her es gibt zuviele "Zufälle". Alleine es sitzen dort zu hauf Presseleute und nichts kommt in der Presse von einem Treffen wo sich die Elitisten die Klinke in die Hand geben.
 
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Also wenn ich das Oberhaupt wäre, würde ich beide einladen um dem einen zu sagen, dass er die Vertrauensfrage zu stellen hat und dem zukünftigen die Instruktionen zu geben was er zu tun hat wenn er dann an der Macht ist.[...]
Und Merkel wurde dann instruiert, fortan ausschließlich hohle Phrasen zu dreschen?

Ist Dir eigentich mal aufgefallen, dass kein Bundeskanzler Macht besitzt oder je besaß? Also im Gegensatz zum US-Präsidenten. Ob nun ein deutscher Bundeskanzler "uneingeschränkt solidarisch" zur USA steht oder sich aus dem nächsten Krieg raushält (der ganz sicher kommen wird!), interessiert keine Sau. Der Bundeskanzler ist bestenfalls das Sprachrohr seiner/ihrer Partei. Das ist dann auch schon alles.

Und wer soll nun alle Politiker einer Fraktion (oder gleich aller Fraktionen) gekauft haben?
 
Ich für meinen Teil auch wenn ich es nicht 100%ig belegen kann bin der Meinung diese Leute bestimmen was hier passiert

Natürlich tun sie das, schließlich sind das alles Entscheidungsträger. Davon gibt es Millionen in Deutschland. Und jeder davon mit anderen, eigenen Interessen.

Aber wie kommst du auf die Idee, dass die sich alle einig wären oder es eine Art Authorität gäbe (Wer soll das eigentlich sein? Der Bilderberger-Papst? Ein Vorstand in dunklen Roben? Videokonferenzschaltungen zu Männern, die im Schatten sitzen?), die den Kurs diktieren kann und auch die Gewalt hat ihn durchzusetzen? Es sind ja nichtmal jedes Jahr die selben Leute da.

Vielleicht stellt da auch jeder seine lahme Powerpoint-Präsentation vor, wirft sich gegenseitig Sinn und Unsinn bei nem Bierchen vor, vielleicht auch sehr ungeschminkt und alle gehen wieder? Also so wie jedes andere Treffen in der Wirtschaft/Politik auch.
 
In einer Demokratie hat sowas aber absolut nichts zu suchen !!


Und wenn ich jährlich ein Treffen einberufe seit 1954 und die Medien dürfen darüber nicht berichten und ich lade mir jedes Jahr die Leute an den Schaltstellen der Welt ein dann muss ja irgendwas faul sein.

Und wenn ich diese Leute zusammenführe durch so ein Treffen versuche ich sie eventuell auch dazu zu bewegen diese Ziele zu erreichen bzw. die Interessen zusammen zu führen.


Aber egal es wird böse enden und ihr seid mitten drin statt live dabei.
 
Und wenn ich jährlich ein Treffen einberufe seit 1954 (...)
Solche Treffen sind jeden Tag. Gipfel hier, Gipfel da, Parteiintern/-extern, Verhandlung X und Y, Lobbyisten, Thinktanks, Zigarre im Hinterzimmer, Gastvorträge, Golfplatz. Such dir was aus. :yawn:
Es gehört zum Job von Entscheidungsträgern mit Menschen zu reden.

Daran kann was faul sein, muss aber nicht. Es ist kein Fakt. Es ist Theorie.

Bei derart großen Treffen mit ständig wechselnden und teils gegensätzlichen Teilnehmern habe ich sogar weitaus weniger bedenken, weil große Skandale viel schlechter geheim gehalten werden können.

In einer Demokratie hat sowas aber absolut nichts zu suchen !!
Im Gegenteil. Es ist absolut notwendig, dass sich Personen auch ungeschminkt und undiplomatisch unterhalten, philosophieren und verhandeln können, ohne dass sie in der Öffentlichkeit direkt medial aufgeknöpft werden. Gerade wenn von diesen Personen jedes gesprochene Wort ansonsten in die Waagschale geworfen wird und Themen einfach zu komplex oder emotional zu brisant für den Durchschnittsbürger sind.
Wir sind ja gar nicht fähig öffentlich über Tabuthemen zu diskutieren, aber ignorieren kann man sie eben auch nicht. Wer heute zu laut denkt, hat doch schon verloren.

Es lässt sich gar nicht verhindern oder überwachen, dass sich X mit Y trifft/telefoniert/schreibt und es kann gute Gründe geben ein Gespräch lieber informell zu führen.
 
Nunja, 2008/2009/2010/2011 wurde von Banken des öfteren zu Gold geraten, wohlgemerkt nicht zu Silber. Wer dem gefolgt ist hatte einen guten Schnitt. Man kann das nicht so pauschal sagen.
Natürlich kann man das nicht, aber Manaegg schreibt doch gerade, man soll genau so handeln. Er macht es nur selber nicht.

Aber bei einem kann man sich sicher sein bei ihm: Das Plenken wird nicht aufhören.

Marty