Zum Abschied ein Appell: Austins dringende Worte zur Ukraine
Inmitten eines bevorstehenden Regierungswechsels in den USA hat der scheidende US-Verteidigungsminister Lloyd Austin eindringlich an die Unterstützer der Ukraine appelliert, das Engagement für das von Russland angegriffene Land aufrechtzuerhalten. „Jetzt ist nicht der Moment, um nachzulassen“, betonte Austin. Die Koalition zur Unterstützung der Ukraine dürfe weder zögern noch schwanken oder gar scheitern. Die Zukunft der Ukraine stehe auf dem Spiel.
Bisher stellen die USA einen bedeutenden Anteil der Unterstützung für die Ukraine, während das Land seit Februar 2022 der Invasion Russlands trotzt. Doch die Fortführung dieser Hilfe unter dem zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump bleibt unklar. Austin hielt sich bedeckt, als er auf mögliche Richtungsänderungen unter Trump angesprochen wurde. „Ich werde mich nicht dazu äußern, welche Richtung eingeschlagen wird“, war Austins zurückhaltende Antwort. Gleichzeitig unterstrich er die Zuverlässigkeit der USA innerhalb der NATO: „Die Vereinigten Staaten waren stets ein verlässlicher Partner.“
Während seines letzten Treffens auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein lobte Austin die Ukraine-Kontaktgruppe. Diese habe in fast drei Jahren ihrer Existenz Unterstützung im Umfang von über 126 Milliarden US-Dollar zugesichert. Der Preis, den Russland für seinen Krieg zu zahlen habe, sei enorm, fügte Austin an, und bezifferte die Zahl der getöteten und verletzten russischen Soldaten auf über 700.000.

