ZEE sichert sich FIFA-Rechte bis 2034 für den indischen Markt

Der Medienkonzern zeigt künftig die Fußball-Weltmeisterschaften der Männer und Frauen sowie zahlreiche Nachwuchs- und Futsal-Turniere.
Der indische Medienkonzern Zee Entertainment Enterprises hat sich umfangreiche Übertragungsrechte an FIFA-Wettbewerben gesichert. Die Vereinbarung umfasst insgesamt 39 Turniere im Zeitraum von 2026 bis 2034, darunter die FIFA-Weltmeisterschaften 2026 und 2030 sowie die Frauen-Weltmeisterschaft 2027. Es ist die erste umfassende Partnerschaft zwischen Zee und dem Fußball-Weltverband FIFA. Bislang hatte JioStar (Viacom18) die Rechte.
Zum Rechtepaket gehören darüber hinaus zahlreiche Nachwuchswettbewerbe wie die U17- und U20-Weltmeisterschaften der Männer und Frauen, die Futsal-Weltmeisterschaften sowie der FIFA Intercontinental Cup bis 2030. Auch begleitende Dokumentationen zu den jeweiligen Turnieren sind Teil der Vereinbarung.
Die Berichterstattung startet am 11. Juni 2026 mit dem Eröffnungsspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Ausgestrahlt werden die Wettbewerbe auf den neu gestarteten Sportsendern Unite8 Sports 1 und Unite8 Sports 2, jeweils in einer englischen und einer hindi-sprachigen HD-Variante. Zusätzlich werden die Spiele auf der Streamingplattform ZEE5 verfügbar sein.
„Der indische Markt ist für die FIFA von strategischer Bedeutung, da er dank eines jungen und begeisterten Publikums ein immenses Potenzial aufweist“, fügte Romy Gai, Chief Business Officer der FIFA, hinzu. „Der indische Markt ist für die FIFA von strategischer Bedeutung, da er dank eines jungen und begeisterten Publikums ein immenses Potenzial aufweist“, fügte Romy Gai, Chief Business Officer der FIFA, hinzu.
„Wir freuen uns sehr, dem indischen Publikum eines der größten Sportereignisse der Welt präsentieren zu können“, sagte Punit Goenka, CEO von Zee Entertainment Enterprises. „Fußball ist grenz- und zielgruppenübergreifend, und die Investitionen in den Erwerb der Medienrechte sowie die Einführung spezieller Sportkanäle spiegeln unser klares Vertrauen in das langfristige Potenzial dieses Sports wider.“

