Wirtschaftsaufschwung im neuen Jahr: Dax behauptet sich deutlich über 25.000 Punkten
Der deutsche Leitindex Dax zeigt sich in der ersten Handelswoche des neuen Jahres stabil und bleibt am Freitag über der 25.000-Punkte-Marke. Mit einem Stand von 25.127 Punkten zeigte er sich im frühen Handel prozentual unverändert, nachdem ein kürzlich erreichtes Rekordhoch bei 25.217 Punkten liegt. Damit steuert der Dax auf eine beträchtliche Wochenbilanz zu. Der MDax, Indikator für mittelgroße Unternehmen, erhöhte sich auf seinen höchsten Stand seit Anfang 2022 und notierte 0,09 Prozent höher bei 32.113 Punkten. Auch der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 konnte mit einem Plus von 0,6 Prozent zulegen. Positive Signale kommen aus der deutschen Industrie, die Anzeichen für ein Ende der wirtschaftlichen Krise zeigt. Insbesondere die Produktion im verarbeitenden Gewerbe, angekurbelt durch die starke Entwicklung in der Autoindustrie, hat im November unerwartet zugelegt. Am Vortag sorgten bereits steigende Auftragseingänge für Zuversicht unter den Investoren. Marktexperte Andreas Lipkow sieht die Annahme bestätigt, dass Deutschland den wirtschaftlichen Tiefpunkt durchschritten hat.
Die allgemeine Marktstimmung bleibt positiv, trotz anhaltender Spannungen auf der geopolitischen Bühne. Die Politik von US-Präsident Donald Trump sorgt für Gesprächsstoff, während im Iran die Proteste an Intensität gewinnen. Im Vorfeld des Wochenendes richtet sich der Blick jedoch vor allem auf den US-Arbeitsmarktbericht, dem entscheidende Bedeutung für die künftige Zinspolitik der Federal Reserve beigemessen wird.
Am Unternehmenshorizont erregt Teamviewer Aufmerksamkeit, das sein Umsatzziel für 2025 erreicht hat, was die Aktien um 5,5 Prozent stärkte. Fresenius Medical Care (FMC) beschleunigt sein Aktienrückkaufprogramm, wodurch deren Aktien um 1,3 Prozent gestiegen sind. Im Kontrast dazu fielen die Aktien von Sartorius um 2,6 Prozent infolge einer Abstufung durch RBC. Bemerkenswerte Kursgewinne von 5,5 Prozent konnten auch die Aktien von Auto1 verzeichnen; der Gebrauchtwagenhändler wird von Goldman Sachs auf bis zu 39 Euro eingeschätzt, während die aktuellen Kurse um 30 Euro lagen.

