Wie lagert man Brennholz am besten?

Wer den herrlichen Luxus genießt, bei Kälte auf einen Kamin zuhause zurückzugreifen, der kann sich definitiv glücklich schätzen. Denn dann, wenn es draußen ungemütlich wird, der Wind bläst und die Herbst- oder Winterkälte einzieht, hat man es drinnen so richtig heimelig warm durch den Kamin. Egal wie groß oder klein er auch sein mag. Der Kamin gibt uns ein einzigartiges Gefühl der Geborgenheit und Wärme und das lodern der Flammen, das Knistern des Holzes, all das lieben wir wenn der Kamin in Gang gesetzt wird. Wie wir ihn pflegen und warten müssen, wissen wir meist. Doch wie sieht es eigentlich aus mit der Lagerung des Brennholzes? Wie solle es beschaffen sein und wie kann man auf Vorrat das Holz richtig lagern? Denn Eines ist sicher: Ist das Holz zu feucht oder nicht für den Kamin geeignet, kann es ganz schnell einmal ganz schön ungemütlich zuhause werden.
Wie lagert man Brennholz am besten?
Es qualmt und das ganze Haus wird eingenebelt und dies trotz eines einwandfreien Abzuges am Kamin. Wie kann das sein? Ganz einfach: In der Regel steckt der Teufel im Detail und das Holz scheint auf den ersten Blick vielleicht trocken und fühlt sich auch noch so an, doch der Kern ist dann alles andere als trocken, sondern feucht und schon beginnt das Holz bei seiner Verbrennung im Kamin mächtig zu qualmen. Der Grund hierfür ist meist nicht, dass man falsches Holz gekauft hat, sondern es falsch gelagert hat und es womöglich noch immer tut. Denn die Lagerung des Brennholzes ist ebenso wichtig, wie auch die Pflege und Wartung des Kamins an sich. Man kann aber das Brennholz sehr leicht gut und recht einfach lagern, indem man es zunächst wenn es im naheliegenden Wald beim Förster gekauft wurde im Garten lagern. Dazu muss es noch nicht einmal komplett im Trocknen liegen, sondern nur in einer geschützten Ecke oder unter dem Vordach des Schuppens beispielsweise. Idealerweise kann man dann das über viele Monate gelagerte Holz von oben nach unten zur Verbrennung nutzen. Aber. Um auf Nummer sicher gehen zu können, dass es vor allem auch im Kern selbst absolut trocken ist, sollte man einen Probelauf starten und einen Holzscheit allen zur Verbrennung im Kamin bringen und seine Brenneigenschaft beobachten. Dann kann man dazu übergehen einige Holzscheite dann in einem Korb beispielsweise mit nach drinnen zu nehmen und neben dem Kamin abstellen, damit man immer genügend Nachschub in unmittelbarer Nähe zur Verfügung hat.
Große Mengen clever lagern
Um auch auf die letzte Reihe des Brennholzes zurückgreifen zu können, sollte sie draußen möglichst nicht direkt auf dem Boden zu finden sein. Denn dann trocknet das jeweilige Holz garantiert nicht. Besser ist es, und dies besonders bei großen Mengen, das komplette Brennholz auf Palette zu besorgen und auch gleich auf diese Weise zu lagern. Denn die Holzpaletten lassen viel Luftzirkulation bei der Lagerung selbst zu und man kann sie mittels Gabelstapler auch gut im Notfall von A nach B transportieren lassen.

