Welche Lebensmittel machen dein Restless Legs Syndrom schlimmer?

Aber wusstest du, dass manche Lebensmittel deine Symptome verstärken können? Ja, das, was du isst und trinkst, kann dein RLS beeinflussen.
Koffein
Kaffee ist für viele ein Lebenselixier. Morgens hilft er, wach zu werden. Nachmittags bringt er Energie. Doch für Menschen mit RLS kann er ein Problem sein.
Koffein steckt nicht nur in Kaffee, sondern auch in schwarzem und grünem Tee, Cola, Energy-Drinks und sogar in dunkler Schokolade. Es regt das Nervensystem an. Und genau das ist das Problem. Deine Beine werden noch unruhiger. Besonders am Abend.
Trink koffeinfreie Kräutertees oder lauwarmes Wasser mit Zitrone!
Alkohol
Ein Glas Wein oder ein Bier am Abend entspannt. Aber dann? Dein Schlaf wird schlechter. Deine Beine werden aktiver. Das Zittern und Kribbeln nehmen zu.
Alkohol stört den Tiefschlaf. Und wenn du nicht tief schläfst, kann sich dein Körper nicht erholen. Viele Menschen mit RLS merken: Nach einer Party oder einem Glas Wein schlafen sie besonders schlecht.
Zucker
Süßigkeiten machen glücklich. Doch Zucker lässt deinen Blutzucker Achterbahn fahren. Erst bekommst du Energie, dann fällst du in ein Tief. Und dein Nervensystem? Ja, es wird schlimmer. Besonders verarbeiteter Zucker in Limonaden, Kuchen und Süßigkeiten kann dein RLS verstärken. Dein Körper kämpft mit den ständigen Schwankungen, und deine Beine werden noch unruhiger. Frische Früchte, Nüsse oder dunkle Schokolade mit wenig Zucker sind besser.
Fertigessen
Pizza, Chips, Wurst, Fertigsuppen – schnell gemacht, lecker, aber leider voller Zusatzstoffe. Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Glutamat können das Nervensystem beeinflussen.
Viele Menschen mit RLS berichten, dass sie nach Fertigessen stärkere Symptome haben. Die Mischung aus künstlichen Zutaten, viel Salz und schlechten Fetten tut dem Körper nicht gut.
Milchprodukte
Milch, Joghurt, Käse – für viele sind sie ein Muss. Manche Menschen mit RLS reagieren empfindlich auf Milchproteine. Sie können Entzündungen im Körper fördern.
Besonders Kuhmilchprodukte können das Nervensystem reizen. Einige berichten von schlimmeren Symptomen nach dem Konsum von Käse oder Milch. Probier mal pflanzliche Alternativen wie Mandelmilch oder Hafermilch aus.
Rotes Fleisch
Eisenmangel wird oft mit RLS in Verbindung gebracht. Aber zu viel rotes Fleisch ist auch nicht die Lösung.
Steaks und Burger enthalten gesättigte Fette, die Entzündungen fördern. Außerdem kann zu viel Fleisch die Magnesiumaufnahme blockieren. Und Magnesium hilft deinen Muskeln zu entspannen.
Salz
Zuviel Salz kann Wasser im Körper speichern. Das kann die Durchblutung verschlechtern. Deine Beine fühlen sich dann noch schwerer und unruhiger an. Verstecktes Salz gibt es in fast allen Fertigprodukten. Chips, Wurst, Fertigpizza – sie alle enthalten viel mehr Salz, als du denkst.
Gluten
Gluten steckt in Weizen, Roggen und Gerste. Manche Menschen reagieren empfindlich darauf, ohne es zu wissen. Bei manchen verstärkt Gluten die RLS-Symptome. Besonders nach Brot, Pasta oder Kuchen fühlen sie sich schlechter. Teste, wie du dich fühlst, wenn du mal zwei Wochen glutenfrei isst.
Künstliche Süßstoffe
Aspartam, Sucralose, Saccharin stecken in Light-Getränken und Diätprodukten. Sie sollen Zucker ersetzen, aber können das Nervensystem durcheinanderbringen. Nutz Honig oder Ahornsirup als natürliche Süße.
Schweres Essen am Abend
Große, fettige Mahlzeiten am Abend sind keine gute Idee. Sie belasten die Verdauung. Und wenn dein Körper mit der Verdauung beschäftigt ist, kann er nicht entspannen. Besonders Fast Food oder fettige Gerichte wie Pommes oder frittierte Speisen können RLS verschlimmern. Unsere Empfehlung wäre es zu testen, was passiert, wenn du bestimmte Lebensmittel weglässt. Du kannst auch ein Ernährungstagebuch führen. Und sei sicher, dass du deinen Körper besser als alle anderen kennst.

