Weizenmärkte auf Talfahrt: Rückgänge an den Börsen
Am Montag setzten sich die Verluste an den Weizenmärkten fort, wobei alle drei großen Börsen Rückgänge verzeichneten. Die Soft-Red-Weizen-Futures der CBT verzeichneten Verluste von 10 bis 12 Cent. Die HRW-Futures in Kansas City schlossen mit einem Minus von 4 bis 6 Cent, während die Frühjahrsweizen-Futures an der Börse in Minneapolis um 2 bis 4 Cent fielen.
Die aktuellen Erntefortschrittsdaten zeigen, dass die Aussaat des Winterweizens in den USA zu 20 % abgeschlossen ist, drei Punkte unter dem Durchschnitt. Die Keimung liegt bei 4 % und entspricht damit dem Mittelwert. Der Frühjahrsweizen ist zu 96 % geerntet, was dem Tempo des Fünfjahresdurchschnitts entspricht.
Der Exportbericht des Morgens wies eine Gesamtmenge von 854.454 Tonnen (31,4 Millionen Scheffel) an verschifftem Weizen in der Woche vom 18. September aus. Das entspricht einem Anstieg von 12,96 % gegenüber der Vorwoche und 17,92 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Philippinen waren der größte Abnehmer mit 131.998 Tonnen, gefolgt von 117.247 Tonnen für Mexiko und 67.340 Tonnen für Vietnam. Im laufenden Vermarktungsjahr wurden bisher 8.711 Millionen Tonnen (320 Millionen Scheffel) exportiert, was einem Plus von 12,66 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

