Warten auf wichtige Inflationszahlen: US-Futures zeigen Zurückhaltung
An den US-Börsen herrschte am Donnerstagmorgen Unentschlossenheit, da Anleger gespannt auf die bevorstehenden Inflationsdaten blickten, die die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank maßgeblich beeinflussen könnten. Erwartet wird ein Anstieg der Verbraucherpreise im August. Bereits die überraschend gesunkenen Produzentenpreise im Vormonat haben Hoffnung auf bevorstehende Zinssenkungen genährt, die bei der Fed-Sitzung in der nächsten Woche zur Debatte stehen.
Aktuellen Wirtschaftsdaten zufolge zeigt sich der US-Arbeitsmarkt schwächer als angenommen, was die Wahrscheinlichkeit einer kräftigeren Zinssenkung um 50 Basispunkte im September auf 10,2 % gedrückt hat. Angaben zum Stellenmarkt darunter die schwache Entwicklung der nichtlandwirtschaftlichen Löhne im Juli und August haben dazu geführt, dass Marktakteure eine Senkung um mindestens 25 Basispunkte bei der Fed-Sitzung am 16. und 17. September vollständig eingepreist haben. Mark Haefele, Chief Investment Officer von UBS Global Wealth Management, wies darauf hin, dass die kommenden Verbraucherpreisdaten weitere Zinssenkungen in Aussicht stellen könnten.
Unterdessen legten Dow E-mini-Futures leicht um 22 Punkte zu, während die S&P 500 E-minis um 7,75 Punkte und die Nasdaq 100 E-minis um 47,75 Punkte zulegten. Die Indizes S&P 500 und Nasdaq erreichten am Vortag neue Rekordhöhen, angetrieben von einem fast 36%igen Anstieg der Oracle-Aktien nach einer optimistischen Prognose, die das Unternehmen dem Billionen-Dollar-Club näher brachte.
Der Schusswaffenmarkt zeigte Aufwärtsbewegungen, nachdem der konservative Aktivist Charlie Kirk an einer Universität in Utah erschossen worden war. Hier stiegen die Aktien von GrabAGun um 3,9%, und Smith & Wesson Brands legte um 3,7% zu. Ether-gebundene Aktien verzeichneten ebenfalls Gewinne, darunter Sharplink Gaming, das um 2,1% zulegte, Bit Digital mit einem Plus von 2,5% und Bitmine Immersion Technologies, das um 5,3% stieg.

