Wachstumsimpulse durch stilles Wasser und Aromatrends bei Gerolsteiner

Die positive Entwicklung bei der traditionsreichen Mineralwassermarke Gerolsteiner in der Vulkaneifel setzt sich fort. Im Jahr 2025 zählten insbesondere stilles Wasser und aromatisiertes Wasser zu den Hauptantriebskräften des Wachstums. Der Trend zu Wasser ohne Kohlensäure zeigte überdurchschnittliche Zuwächse, da es den Bedürfnissen gesundheitsbewusster Konsumenten entspricht, die natürliche, kalorienfreie Erfrischungen bevorzugen.
Der Umsatz des Unternehmens stieg im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent und beläuft sich nun auf nahezu 349 Millionen Euro. Auch der Absatz legte um 3,4 Prozent zu und erreichte 8,3 Millionen Hektoliter. Diese Zahlen verdeutlichen den Erfolg des Innovationskurses, auf den Roel Annega, der Vorsitzende der Geschäftsführung, setzte. Die Strategie konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung des Sortiments und Investitionen in Technologie, Prozesse sowie Ressourcenschutz.
Mit seiner Ankündigung, das Unternehmen Ende August zu verlassen, wird Annega seinen Posten aufgeben und in seine niederländische Heimat zurückkehren. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger läuft derzeit. Als führende Mineralwassermarke in Deutschland beschäftigt Gerolsteiner über 850 Mitarbeiter. Über den Gewinn äußert sich das Unternehmen nicht, aber die Gesellschafterstruktur ist klar: Die Bitburger Unternehmensgruppe hält 51 Prozent der Anteile, während Buse KSW aus Bad Hönningen 32 Prozent besitzt.

