VW-Vorstand Sander: Bekenntnis zu Händlern
„Ich sehe keinen Automobilvertrieb ohne Händler“ – Agenturmodelle nur für Großkunden – VW will im Elektrosegment Marktführer in Europa bleiben
Stuttgart, 30.01.2025 (lifePR) - Zum Autovertrieb über Händler hat sich VW-Vertriebsvorstand Martin Sander in der aktuellen Ausgabe 4 der Zeitschrift auto motor und sport bekannt. Das Agenturmodell sei nur für Großkunden geeignet, nicht aber für den Einzelkundenverkauf. „Unser dichtes Händlernetz ist einer unserer größten Wettbewerbsvorteile, und unsere Händler sind der wichtigste Kontaktpunkt zu unseren Kunden“, betont Sander. „Wir brauchen Menschen vor Ort, die sich um die Kunden kümmern. Ich sehe keinen Automobilvertrieb ohne Händler.“ Am Agenturmodell will Sander nur bei Großkunden festhalten, etwa Unternehmen oder Behörden. „Da haben wir seit 20 Jahren das Agenturmodell, das funktioniert hervorragend. Deshalb rollen wir das Agenturmodell für das Flottengeschäft überall in Europa aus.“
Im Einzelkundengeschäft setzt Sander auf Händler und ihren persönlichen Kundenkontakt. Der sei besonders wichtig beim Verkauf von Elektroautos. „Wir müssen in den Mittelpunkt stellen, wie gut unsere Fahrzeuge heute schon sind. Auch unsere Händler dürfen da selbstbewusster sein“, betont der Vertriebsvorstand. „Kunden müssen wissen, was unsere Produkte ausmacht und was diese – auch im Vergleich zum Wettbewerb – können.“ Deshalb will VW die Kunden stärker aufklären. „Viele Kunden wissen beispielsweise gar nicht, dass der ID.3 GTX mehr Reichweite bietet als der Tesla Model Y Long Range oder dass der ID.3 schneller von 10 auf 80 Prozent lädt als ein BMW i4.“
VW habe sich zum Ziel gesetzt, seine Marktführerschaft im Elektrosegment in Europa zu behaupten. „Unser Ziel ist es, 2025 spürbar mehr Elektrofahrzeuge zu verkaufen als im letzten Jahr. Wir sind heute Marktführer in Europa. Und mit unserem starken Fokus auf eine erfolgreiche Absatzsteigerung unserer Elektrofahrzeuge wollen wir das auch in Zukunft bleiben.

