VW-Konzern: Neuer Umbauschritt für mehr Effizienz und Einsparungen
Volkswagen setzt auf eine umfassende Reorganisation seiner Massenmarkt-Marken, um in den nächsten Jahren signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen. Wie der Autobauer in Wolfsburg bekannt gab, sollen durch die Neuordnung allein im Produktionsbereich bis 2030 Einsparungen von einer Milliarde Euro realisierbar sein. Ein zentraler Bestandteil der Umstrukturierung ist die Bündelung der Bereiche Produktion, Technische Entwicklung und Einkauf unter einem markenübergreifenden Markengruppenvorstand.
Die Anpassungen umfassen auch eine Verschlankung der Unternehmensführung. Bei den einzelnen Marken Skoda, Seat/Cupra und VW Nutzfahrzeuge wird die Vorstandsanzahl nun auf vier reguläre Mitglieder reduziert. Insgesamt soll die Zahl der Vorstandsmitglieder innerhalb der Markengruppe um etwa ein Drittel verringert werden, um die Effizienz zu steigern.
Thomas Schäfer, Chef von VW-Pkw und Leiter der Massenmarkengruppe, betonte die Vorteile des neuen Steuerungsmodells. Es gewährleiste eine schnellere und effektivere Leitung im Sinne des markenübergreifenden Optimums, reduziere Kosten und optimiere die Unternehmensstrukturen. Das Modell soll Anfang des Jahres starten und bis Sommer vollständig implementiert sein.
Dies ist Teil eines umfassenden Sparprogramms, das vom Konzernchef Oliver Blume angestoßen wurde, um die finanziell unter Druck stehende Kernmarke VW zu stärken. Dazu gehört auch, dass 35.000 Stellen in Deutschland bis zum Jahr 2030 abgebaut werden sollen.

