Vorhang auf für den Volkswagen ID.2all: Elektrisch und erschwinglich auf neuen Wegen
Volkswagen hat seinem internen Publikum einen ersten Blick auf den kommenden Elektro-Kleinwagen ID.2all gewährt. Eine nicht-öffentliche Mitarbeiterversammlung in Wolfsburg bot den Rahmen für die Enthüllung. Markenchef Thomas Schäfer und die Vorsitzende des Betriebsrats, Daniela Cavallo, präsentierten die getarnte Serienversion des Stromers, dessen offizielle Weltpremiere im Kontext der IAA Mobility in München stattfinden soll.
Der ID.2all soll als Einstieg in den elektrischen Automobilbereich von VW dienen und mit einem geplanten Preis von etwa 25.000 Euro eine neue Kundschaft ansprechen. Neben VW wird auch mit ähnlichen Modellen von Skoda und Cupra gerechnet, ergänzt durch eine SUV-Variante. Die Produktion all dieser Modelle ist für Spanien vorgesehen. Im Jahr 2027 plant VW, die Palette um ein weiteres preisgünstiges Modell, den ID.Every1, zu erweitern, dessen Preis bei rund 20.000 Euro liegen soll.
Im Gegensatz zum Jahr 2023, als VW bereits ein Modell intern vorgestellt hatte, herrschte diesmal ein striktes Fotoverbot während der Veranstaltung. Bisher war der ID.2all der Öffentlichkeit lediglich als Konzept bekannt, das VW vor etwa zweieinhalb Jahren präsentiert hatte. Schäfer sieht in der Entwicklung solcher Einstiegsmodelle einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zu VWs ehrgeizigem Ziel, bis 2030 zum technologisch führenden Volumenhersteller zu werden. Doch sei der Weg dorthin noch lang, wie Schäfer betonte.

