Verheerende Drohnenangriffe im Süden und Norden der Ukraine
In der jüngsten Eskalation des andauernden Konflikts wurde erneut die strategisch bedeutsame Hafenstadt Odessa zur Zielscheibe von Drohnenangriffen. Wie die örtlichen Behörden berichten, erlitten in der Nacht zum Donnerstag mehrere Zivilisten tödliche Verletzungen, wobei zwei Menschen ihr Leben verloren und fünf weitere verletzt wurden. Durch die Angriffe wurde eine Vielzahl von Infrastrukturen, darunter mehrstöckige Wohnhäuser, ein Supermarkt sowie eine Schule, erheblich beschädigt. Auch zahlreiche Fahrzeuge standen nach den Einschlägen in Flammen, was zu mehreren Bränden in der Stadt führte. Regionalgouverneur Oleh Kiper drückte den Angehörigen der Opfer sein tiefes Bedauern aus.
Doch nicht nur Odessa wurde von den nächtlichen Angriffen erschüttert. In Charkiw meldet der regionale Militärverwalter Oleh Synjehubow ebenfalls eine erneute Zielerfassung durch feindliche Kräfte. Die Folge war ein flammendes Inferno, das weite Teile der Großstadt bedrohte.
Für weitere Unruhe sorgt ein Einschlag in eine Industrieanlage in der nahe der russischen Grenze gelegenen Stadt Sumy. Dem geschäftsführenden Bürgermeister Artem Kobsar zufolge wurden hier durch den Angriff erhebliche Schäden verursacht. Alle Berichte der lokalen Beamten bedürfen jedoch noch der unabhängigen Bestätigung, um die vollständige Dimension der Angriffe zu erfassen.

