USA signalisieren Unterstützung für Iran: Trump und Senator Graham mit klarer Botschaft
In einer Zeit intensiver Massenproteste im Iran hat der frühere US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social signalisiert, dass die USA bereit sind, dem von Unruhen erschütterten Land zur Seite zu stehen. Trump bezeichnete die gegenwärtigen Ereignisse als einen beispiellosen Drang der iranischen Bevölkerung nach Freiheit und betonte die Bereitschaft der USA, zu helfen.
Parallel dazu äußerte US-Senator Lindsey Graham auf der Plattform X seine Besorgnis über das gewaltsame Vorgehen der iranischen Staatsführung gegen ihre Bürger. Graham warnte die iranischen Machthaber, dass die Brutalität gegen das eigene Volk nicht unbeantwortet bleiben werde. Er zeigte sich solidarisch mit dem iranischen Volk und versprach, dass ihr "langer Alptraum" bald enden werde. Der Senator fand auch Worte der Ermutigung für alle Iraner, die Unterdrückung beenden wollen und sprach von "Hilfe, die unterwegs sei", ohne jedoch nähere Details zu erläutern.
Trump selbst hatte zuvor bereits klar Stellung zu potenziellen Repressionen genommen und in einer Episode des Podcasts "The Hugh Hewitt Show" erklärt, dass die USA im Falle von Gewalttaten gegen Demonstranten hart reagieren würden. Die Regierung folge der Lage sehr aufmerksam, und Trump unterstrich die Bereitschaft der Vereinigten Staaten, wenn nötig, zu intervenieren. Im Unterschied zu vorherigen Stellungnahmen verknüpfte Trump sein aktuelles Hilfsangebot nicht explizit mit Gewalt gegen Demonstranten, was als strategische Neuausrichtung interpretiert werden könnte.
Das "Wall Street Journal" berichtete in dieser Atmosphäre der Unsicherheit über Gespräche innerhalb der Trump-Administration, die mögliche militärische Optionen im Iran abwägen. Auf der Agenda standen laut US-Beamten Szenarien für Luftangriffe auf militärische Ziele im Iran, sollten diese als notwendig erachtet werden, um Trumps Warnungen in die Tat umzusetzen. Noch sei jedoch kein Konsens über das Vorgehen der USA erzielt worden, und es gebe keine Anzeichen dafür, dass bereits militärische Ressourcen bereitgestellt wurden.

