USA schmieden Handelsallianz für strategische Rohstoffe

Die Vereinigten Staaten setzen sich zur Reduktion der Abhängigkeit von China für die Bildung einer internationalen Handelsallianz für seltene Erden und kritische Mineralien ein. Gezielte Maßnahmen wie Zölle und festgelegte Preisuntergrenzen sollen verhindern, dass China durch Dumpingpreise den Markt dominiert und internationale Wettbewerber ins Abseits drängt, erklärte der US-Vizepräsident JD Vance. Diese geplante Kooperation zielt darauf ab, die US-Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig die Produktionskapazitäten innerhalb des Bündnisses zu steigern.
In diesem Kontext lud die USA zu einem hochkarätig besetzten Ministertreffen ein, bei dem Vertreter aus über 50 Ländern beteiligt waren. Die Europäische Kommission verkündete eine in Kürze zu unterzeichnende Absichtserklärung mit den Vereinigten Staaten, um die Zusammenarbeit im Bereich der strategischen Rohstoffe zu intensivieren. Die USA beabsichtigen, die eigene Abhängigkeit von China durch solche Partnerschaften zu minimieren, da die Verarbeitung seltener Erden weitgehend von chinesischen Unternehmen dominiert wird und diese Materialien für Schlüsselindustrien wie Elektronik und Elektrofahrzeuge unentbehrlich sind. Besonders bedeutend sind dabei Rohstoffe wie Lithium und Kobalt.
Um eventuelle Engpässe zu vermeiden, stellte der frühere Präsident Trump einen Plan vor, strategische Reserven im Wert von zwölf Milliarden Dollar anzulegen. Diese Reserven sollen amerikanischen Unternehmen den Zugang zu kritischen Materialien zu festgelegten Preisen garantieren und so vor internationalen Preisschwankungen und Lieferengpässen schützen. Zudem ist vorgesehen, dass die Unternehmen deren Bestände später wieder auffüllen können.

