USA präsentieren neuen Trump-Plan zur Konfliktlösung im Nahen Osten
Die Vereinigten Staaten haben unter Vermittlung ihres Sondergesandten Steve Witkoff einen ehrgeizigen Plan vorgestellt, der den langjährigen Konflikt im Gazastreifen beenden soll. Steve Witkoff enthüllte während eines Treffens muslimischer Staatschefs in New York den sogenannten Trump-21-Punkte-Plan, der angeblich sowohl die Interessen Israels als auch die seiner Nachbarstaaten berücksichtigt.
Berichten zufolge war die Veranstaltung, an der neben US-Präsident Donald Trump auch Vertreter aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, Jordanien, der Türkei, Indonesien und Pakistan teilnahmen, äußerst produktiv. Witkoff äußerte sich optimistisch und sprach von einem möglichen Durchbruch in naher Zukunft. Auch US-Außenminister Marco Rubio führte Gespräche mit den anwesenden Staatschefs.
Der Plan beinhaltet eine dauerhafte Waffenruhe sowie die Freilassung von Geiseln und schlägt den Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen vor. Gleichzeitig wird eine Verwaltung des Territoriums ohne die islamistische Hamas angestrebt. Die teilnehmenden arabischen Staaten signalisierten grundsätzlich Unterstützung, brachten jedoch auch eigene Forderungen ein, etwa den Verzicht Israels auf Annexionen sowie humanitäre Hilfsmaßnahmen.
Einige europäische Regierungen haben den Plan bereits zur Prüfung erhalten. Ein Treffen zwischen Donald Trump und dem türkischen Präsidenten Erdogan könnte bei der Umsetzung von Bedeutung sein, bevor Trump nächste Woche den israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu empfängt.
Der neue Vorschlag sticht durch seine Abkehr von vorherigen, umstrittenen Ideen heraus, doch ein greifbares Ende des Gaza-Konflikts bleibt vorerst ungewiss. Die Positionen der Konfliktparteien sind weiterhin stark divergierend, und trotz des neuen Plans scheinen Waffenruhe und Frieden noch in weiter Ferne.

