US-Republikaner attackieren sich gegenseitig vor Präsidentschaftsvorwahlen
In Iowa, dem Bundesstaat, in dem nächste Woche die erste Vorwahl der Republikaner stattfindet, haben sich die beiden Präsidentschaftsanwärter Nikki Haley und Ron DeSantis in einer Fernsehdebatte einen verbalen Schlagabtausch geliefert. Beide kämpfen darum, den aktuellen parteiinternen Spitzenreiter Donald Trump einzuholen. Trump selbst erschien nicht zur Debatte und entschied sich stattdessen für einen Solo-Auftritt bei einem anderen Sender.
Die ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen und der Gouverneur von Florida griffen sich gegenseitig bei nahezu jeder Gelegenheit an. Dabei zeigten sich die Attacken jedoch vergleichsweise harmlos, denn beide Politiker mieden es, den anwesenden Trump direkt anzugreifen. Dennoch verfolgten sie damit das Ziel, sich als klare Alternative zu präsentieren. Trump hingegen konnte sich seinerweil darauf konzentrieren, bei seiner Solo-Townhall sein übliches Programm abzuspulen.
Die Präsidentschaftsvorwahlen der Republikaner sind für die Kandidaten von entscheidender Bedeutung. Um Präsidentschaftskandidat der Partei zu werden, müssen sie sich zunächst in den innerparteilichen Abstimmungen in den einzelnen Bundesstaaten durchsetzen. Die eigentliche Präsidentenwahl wird Anfang November stattfinden. Trotz aller Skandale und juristischen Probleme liegt Trump in den Umfragen derzeit weit vor seinen Mitbewerbern. (eulerpool-AFX)

