US-Präsident Trump bekräftigt Zollpolitik trotz schwächelnder Märkte
Trotz des anhaltenden Kursrutsches an den internationalen Börsen gibt sich US-Präsident Donald Trump standhaft und lehnt ein Aussetzen der Zölle kategorisch ab. Auf eine entsprechende Nachfrage entgegnete Trump im Weißen Haus, dass dies nicht auf der Agenda stehe. Bereits zuvor hatten sich Vertreter der Administration vehement gegen Spekulationen gewehrt, die solche Maßnahmen als sogenannte Fake News bezeichneten.
Trump berichtete weiterhin von zahlreichen Ländern, die bereit seien, mit den USA Verhandlungen aufzunehmen. Dabei erwähnte er das Gespräch mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shigeru Ishiba. Hingegen sparte er Kritik an der EU nicht aus, die, so Trump, ihre Autoindustrie durch Zölle und andere Auflagen schütze. Er zog dabei Vergleiche zu rigorosen Tests, die amerikanische Fahrzeuge von den europäischen Märkten ausschließen würden, während auch deutsche Autos solchen Prüfungen nicht standhalten könnten.
Besonders hart gingen die Aussagen des Präsidenten angesichts der geplanten Zollerhöhung gegenüber China. Unbeeindruckt von den Risiken für die Wirtschaft, bekräftigte Trump seine Absicht, die Abgaben um weitere 50 Prozent zu steigern, als Reaktion auf die von Peking erklärten Gegenzölle von 34 Prozent. Trotz kritischer Aussagen in sozialen Medien über China betonte Trump sein grundsätzlich positives Verhältnis zu Präsident Xi Jinping und äußerte zugleich seinen Respekt für das Land, während er unmissverständlich klarmachte, dass ihre Handelspraktiken so nicht toleriert würden.
Trump's entschlossene Haltung in der Zollpolitik trägt weltweit zur Besorgnis bei Investoren bei. Die Märkte stehen unter erheblichem Druck und sind angespannt.

