US-Pläne für Grönland: Uneingeschränkter Zugriff und der 'Golden Dome'
Inmitten der hochkarätigen Gespräche beim Weltwirtschaftsforum sorgt US-Präsident Donald Trump erneut für Aufsehen: Seine Regierung zieht eine Vereinbarung in Betracht, die den USA unbegrenzten und dauerhaften Zugang zur Insel Grönland ermöglichen könnte. Diesen Vorstoß erklärte Trump im Interview mit dem US-Sender Fox Business. Die konkreten Details seien noch auszuarbeiten, jedoch läge der Fokus auf einem uneingeschränkten Zugang ohne zeitliche Begrenzungen. Die Ambitionen der USA, 'alles kostenlos zu bekommen, was wir wollen', stünden im Vordergrund, so Trump.
Zuvor überraschte Trump mit einer diplomatischen Kursänderung: Trotz seines beharrlichen Besitzanspruchs auf die zu Dänemark gehörende Insel betonte er beim Forum, dass keine gewaltsamen Maßnahmen ergriffen werden sollen. In Gesprächen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte wurde eine Übereinkunft erzielt, die sich auf den gemeinsamen Schutz der Arktisregion konzentriert.
Trump führt an, dass ein militärisches Verteidigungssystem, der sogenannte 'Golden Dome', auf der Insel errichtet werden soll. Die geostrategische Wichtigkeit Grönlands unterstreicht er mit der Bemerkung, dass der Luftraum der Insel essenziell ist, und warnt vor einer möglichen Einflussnahme Russlands oder Chinas. Das geplante Abwehrsystem soll den Sicherheitsinteressen der USA entgegenkommen, ähnlich wie die Systeme, die Israel derzeit nutzt.

