US-Börsen von Handelskonflikt und Bankenverlusten unter Druck
Die Wall Street erlebte am Dienstag einen schwachen Start, denn der wachsende Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie signifikante Kursverluste bei Großbanken trübten die Stimmung. Ein vielversprechender Erholungsversuch vom Vortag verpuffte nach dem Rückschlag am Freitag ohne Wirkung.
Am Dienstag gab der Dow Jones Industrial innerhalb der ersten halben Stunde nach Handelsbeginn um 1,04 Prozent nach und notierte bei 45.587 Punkten. Auch der technologielastige Nasdaq 100 musste Federn lassen und sank um 1,69 Prozent auf 24.333 Punkte. Der S&P 500, der die Marktbreite abbildet, fiel um 1,21 Prozent auf 6.574 Punkte.
Der Handelsstreit zwischen den beiden Wirtschaftsdickschiffen nimmt erneut Fahrt auf. So traten neue Hafengebühren für Frachtschiffe zwischen den Ländern in Kraft, während China ankündigte, den Konflikt entschieden fortzuführen. Obwohl es sich nur um Hafengebühren handelt, markiert dies für den Kapitalmarktstrategen Jürgen Molnar von Robomarkets eine weitere Eskalation. Diese Entwicklung könnte die weltweiten Finanzmärkte nicht unberührt lassen, sollte der Konflikt bis zum Äußersten ausgetragen werden.

