Unveränderte Fronten trotz nuklearer Rhetorik: Russland gelassen gegenüber US-U-Boot-Aktion
Die jüngste Verlegung von zwei US-Atom-U-Booten in Richtung Russland sorgt für Wellen im politischen Diskurs. Doch von einer nuklearen Eskalation ist im Kreml keine Rede. Kremlsprecher Dmitri Peskow beschwichtigte die Gemüter und hob hervor, dass die US-amerikanischen Unterseeboote ohnehin stets in militärischer Bereitschaft stünden.
Vielmehr sieht er dies als emotionale Reaktion auf die angespannte Lage, ausgelöst durch Äußerungen aus Russland. Während Donald Trump diese militärische Bewegung als Antwort auf die schroffen Worte des ehemaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew ansieht, mahnt Peskow zur Vorsicht vor nuklearer Rhetorik. Trotz unterschiedlicher Meinungen innerhalb der russischen Führung, steuert Präsident Wladimir Putin die außenpolitischen Entscheidungen des Landes persönlich.
Medwedew, in seiner Rolle als Vizechef des Sicherheitsrates, ist bekannt für seine provokativen Äußerungen seit Beginn des Ukraine-Konflikts. Peskow betont, dass Russland die Initiativen der USA und Trumps Bemühungen um eine Lösung schätze. Eine baldige Begegnung zwischen Putin und Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff scheint nicht ausgeschlossen.
Der US-Präsident hat Moskau inzwischen unter Druck gesetzt, den Ukraine-Konflikt binnen einer – mittlerweile verkürzten – Frist zu lösen. Das Ultimatum endet am kommenden Freitag, so die US-Darstellung, und bleibt abzuwarten, wie sich die diplomatischen Gespräche entwickeln werden.

