Umstrittene Überprüfung von Flüchtlingsstatus: Trump plant schärfere Maßnahmen
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Medienberichten zufolge vor, den Flüchtlingsstatus vieler in den USA lebender Menschen umfassend zu überprüfen. Das Ziel dieser Maßnahme ist es, sicherzustellen, dass Flüchtlinge keine Gefahr für die nationale oder öffentliche Sicherheit darstellen. Diese Informationen stammen aus einem internen Dokument, das dem Nachrichtensender CNN zugespielt wurde.
Konkret betrifft die Überprüfung jene Flüchtlinge, die während der Amtszeit von Trumps Vorgänger Joe Biden, zwischen 2021 und 2025, in die USA eingereist sind. In dieser Zeit haben etwa 235.000 Menschen Schutz in den Vereinigten Staaten gesucht. Kritiker sprechen von einem "beispiellosen Schritt".
Besonders scharf kritisiert wird die geplante Maßnahme von der in New York ansässigen Organisation IRAP ("International Refugee Assistance Project"). In einer Stellungnahme verurteilt sie, dass besonders schutzbedürftige Menschen unter Druck gesetzt werden. Zusätzlich sei die geplante Massenüberprüfung eine unnötige Belastung für die Behörden.
Bereits in der Vergangenheit hatte die Trump-Regierung die Anzahl der jährlich aufgenommenen Flüchtlinge drastisch reduziert. Während 125.000 Flüchtlinge zuvor Schutz finden konnten, soll diese Zahl künftig auf 7.500 gesenkt werden. Die Entscheidung, in der Vergabe auch weiße Südafrikaner zu bevorzugen, sorgt zusätzlich für Kontroversen.

