Umsatzrückgang bei Amadeus Fire sorgt für Verwunderung an den Märkten
Der deutsche Personaldienstleister Amadeus Fire hat im vergangenen Jahr überraschend einen Rückgang beim Umsatz hinnehmen müssen. Die Erlöse des Unternehmens sanken aufgrund einer verhaltenen Kundennachfrage in den Segmenten Zeitarbeit und Personalvermittlung um 1,2 Prozent auf knapp 437 Millionen Euro. Dies steht im Gegensatz zu den Erwartungen der Analysten, die eigentlich von einem leichten Wachstum ausgegangen waren.
Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind die kaufmännischen und IT-Berufsgruppen, in denen Amadeus Fire tätig ist. Unternehmen zeigen derzeit eine spürbare Zurückhaltung bei der Besetzung sowohl neuer als auch offener Stellen. Ebenso ist die Wechselbereitschaft der Bewerber gedämpft, was das Geschäft zusätzlich belastet.
Die Anpassung der Kostenstruktur der Personaldienstleistung kann nur verzögert erfolgen und wirkt sich daher unverhältnismäßig stark auf das operative Ergebnis (Ebita) aus. Das Ebita sank im Jahr 2024 um 21 Prozent auf 55,5 Millionen Euro und blieb damit sogar unterhalb der firmeneigenen Erwartungsspanne von 57 Millionen Euro.
Die Anleger reagierten auf diese Nachrichten enttäuscht. Der Kurs der Amadeus-Fire-Aktie verzeichnete in einer ersten Reaktion auf der Handelsplattform Tradegate einen Rückgang um 2 Prozent im Vergleich zum letzten Xetra-Schlusskurs.

