Umfrage: Mehrheit befürwortet Maßnahmen gegen Fake News

18. Januar 2017, 13:23 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts) - Eine große Mehrheit der Bundesbürger ist dafür, härter gegen die Verbreitung gefälschter Nachrichten im Internet vorzugehen: Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 2.014 Personen hervor, die zwischen dem 11. und dem 13. Januar im Auftrag des Verbands der Internetwirtschaft Eco durchgeführt wurde und dem "Handelsblatt" vorliegt. Als hilfreich bewerten demnach 88 Prozent der Befragten die Kennzeichnung zweifelhafter Nachrichten in sozialen Netzwerken als "verdächtig". Zwölf Prozent halten dieses Vorgehen für ungeeignet.

Die Befragten konnten laut YouGov ihre Bewertung auf einer Skala von eins ("sehr geeignet") bis sechs ("absolut ungeeignet") abgeben. Dabei ergeben die ersten drei Stufen insgesamt 88 Prozent. Die Markierung mutmaßlich gefälschter Nachrichten hatte der US-Internetkonzern Facebook am Sonntag mit Blick auf die Bundestagswahl angekündigt. Bisher sind nur verhältnismäßig wenig Deutsche mit Falschnachrichten konfrontiert gewesen. Laut der Erhebung bejahten 34 Prozent die Frage, ob sie schon mit Fake News in Berührung gekommen seien. 48 Prozent erklärten, das sei ihnen noch nie passiert; 18 Prozent machten dazu keine Angaben. Auch nutzen nur wenige Deutsche soziale Medien als Nachrichten-Informationsquelle. Die Mehrheit präferiert traditionelle Medien wie TV (80 Prozent), Radio (59 Prozent), aber auch Printprodukte (42 Prozent) oder Online-Nachrichtenseiten (53 Prozent). Weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Deutschen gibt an, sich regelmäßig in sozialen Netzwerken über tagesaktuelle Geschehnisse auf dem Laufenden zu halten. Das angekündigte härtere Vorgehen der Bundesregierung gegen Unwahrheiten, Beleidigungen und Hasskommentare in sozialen Netzwerken stößt beim Eco-Verband jedoch auf Skepsis – insbesondere, dass Netzwerke unter Androhung von Bußgeldern verpflichtet werden sollen, innerhalb von 24 Stunden auf Beschwerden zu reagieren. "Die Entscheidung über das Löschen fraglicher Inhalte muss sich in erster Linie am Grundsatz juristisch gründlicher Prüfung und nicht an gesetzlich vorgeschriebenen Zeitfenstern orientieren", sagte Eco-Vorstand Oliver Süme der Zeitung. "Sollte dieses gesetzliche Zeitfenster kommen, haben wir bald eine wahllose Löschkultur im Internet, weil Unternehmen dann nicht mehr gründlich prüfen, sondern im Zweifel löschen, um die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen", warnte Süme.
Vermischtes / DEU / Gesellschaft / Internet
18.01.2017 · 13:23 Uhr
[0 Kommentare]
Iran-Krieg - Libanon
Teheran/Beirut/Tel Aviv (dpa) - Nach Israels verheerenden Luftangriffen im Libanon droht der Iran, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. Die USA müssten sich entscheiden - «entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel. Sie können nicht beides haben», schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform […] (00)
vor 23 Minuten
Karol G hat enthüllt, dass ihr geraten wurde, sich nicht gegen die US-Einwanderungsbehörden zu äußern
(BANG) - Karol G hat enthüllt, dass ihr geraten wurde, sich nicht gegen die US-Einwanderungsbehörden zu äußern, da sie sich sonst angeblich Probleme mit ihrem Visum einhandeln könnte. Der kolumbianische Superstar bereitet sich darauf vor, an beiden Sonntagen beim Coachella-Festival in Indio, Kalifornien, als Headliner aufzutreten. Neben ihr gehören auch […] (00)
vor 13 Stunden
Die Apps Instagram, Facebook und WhatsApp auf einem Handy
Ellwangen/Berlin (dpa/tmn) - Nutzerinnen und Nutzer von Facebook und Instagram haben keinen rechtlichen Anspruch darauf, dass ihre personenbezogenen Daten ausschließlich innerhalb Europas gespeichert und verarbeitet werden. Das hat das Landgericht Ellwangen in einem Urteil entschieden (Az.: 3 O 480/24), auf das die Arbeitsgemeinschaft IT-Recht im […] (01)
vor 6 Stunden
Warum Benzin in Deutschland so teuer ist – und wie sich der Preis wirklich zusammensetzt
Wer aktuell an die Tankstelle fährt, kennt das Gefühl: Der Blick auf die Zapfsäule sorgt oft für Stirnrunzeln. Preise von rund zwei Euro pro Liter sind längst keine Seltenheit mehr. Viele fragen sich deshalb völlig zurecht: Warum ist Benzin eigentlich so teuer – und wer verdient daran wirklich? Die Antwort darauf ist deutlich komplexer, als es auf den […] (03)
vor 11 Stunden
«Saturday Night Live»: Prominente Hosts beenden 51. Staffel im Mai
Die Kultshow «Saturday Night Live» setzt zum Staffelfinale mit hochkarätigen Gästen an. Der US-Sender NBC hat die letzten drei Ausgaben der 51. Staffel von Saturday Night Live angekündigt. Im Mai übernehmen gleich mehrere prominente Namen die Moderation der traditionsreichen Sketch-Show – begleitet von bekannten Musik-Acts. Den Auftakt macht am 2. Mai Olivia Rodrigo, die sowohl als Host als […] (00)
vor 7 Stunden
FC Barcelona - Atlético Madrid
Barcelona (dpa) - Hansi Flick hat nach der Champions-League-Niederlage seines FC Barcelona mit Schiedsrichter Istvan Kovacs aus Rumänien und dessen Team gehadert. Beim enttäuschenden 0: 2 vor eigenem Publikum gegen Atlético Madrid stießen dem ehemaligen Bundestrainer vor allem zwei Szenen sauer auf: der Platzverweis von Verteidiger Pau Cubarsi (44. […] (00)
vor 2 Stunden
kostenloses stock foto zu aktienmarkt, banknoten, berlin
Der XRP-Kurs hat eine Abwärtskorrektur begonnen, nachdem er die $1,40-Marke nicht überwinden konnte. Derzeit konsolidiert der Kurs und könnte einen erneuten Anstieg anstreben, sofern er sich über der $1,30-Zone hält. Der XRP-Kurs begann eine Abwärtskorrektur, nachdem er die $1,40-Zone nicht überwinden konnte. Der Kurs handelt nun unter $1,340 und dem […] (00)
vor 20 Minuten
ClickRent-Datenleck: 2,5 Millionen Kunden des Autovermieters betroffen
Lahr, 08.04.2026 (lifePR) - Beim spanischen Autovermieter ClickRent ist es offenbar zu einem massiven Datenschutzvorfall gekommen, der für Millionen Kunden erhebliche Folgen haben kann. Nach Berichten spanischer Medien vom 31. März 2026 und 1. April 2026 sollen rund 2,5 Millionen Datensätze betroffen sein; abgeflossen sein sollen unter anderem Ausweisdokumente, […] (00)
vor 13 Stunden
 
Ölkrieg am Abgrund: Trumps finales Ultimatum droht die Weltwirtschaft zu zerreißen
Das 20-Uhr-Ultimatum bringt das Pulverfass zum Kochen Die Welt blickt starr auf die […] (02)
Naher Osten (Archiv)
Washington - Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Waffenruhe im Nahen Osten […] (01)
Arbeitsmarkt im Umbruch: Wie Fachkräftemangel die Unternehmensgewinne bedroht
Der Fachkräftemangel wird zur Gewinnbremse Der Fachkräftemangel hat sich zu einem […] (02)
Omid Nouripour (Archiv)
Berlin - Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour (Grüne) fordert eine zentrale Rolle […] (00)
«Oscars»: Termine für 2027 und 2028 stehen fest
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat die Daten für die kommenden «Oscars» […] (01)
QNAP stellt QSW-M7230-2X4F24T L3 Lite 100GbE Managed Switch vor
QNAP Systems, Inc., ein führender Innovator für Computer-, Netzwerk und Speicher- […] (01)
Tennis: ATP-Tour
Monte-Carlo (dpa) - Tennisstar Alexander Zverev hat einen Fehlstart in die […] (04)
FC 26 fixt nervigen Exploit – Update bringt wichtige Gameplay-Änderung
Viele Spieler kennen das Problem nur zu gut: Du liegst zurück, willst nochmal […] (00)
 
 
Suchbegriff