Ultimatum im Nahostkonflikt: Trump setzt Hamas letzte Frist
US-Präsident Donald Trump hat der Hamas im Konflikt um den Gazastreifen eine endgültige Frist gesetzt, um seiner Friedensinitiative zuzustimmen. Am Sonntagabend, 18.00 Uhr (Ortszeit Washington), soll eine Einigung erzielt werden, wie er auf Truth Social mitteilte. Eine Vielzahl von Ländern habe bereits unterzeichnet, jedoch stehe die Zustimmung der Hamas noch aus.
Trump appellierte eindringlich an die Hamas, die Gelegenheit zu ergreifen, um einen beispiellosen Ausbruch der Gewalt zu vermeiden. Der Friedensplan, den er in einem Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vorgestellt hatte, wurde von Netanjahu akzeptiert und auch international befürwortet.
Bisher hat die Hamas signalisiert, den Plan intensiv zu prüfen. Ungeachtet dessen verkündete das israelische Fernsehen, dass keine Änderungen möglich seien – die Hamas müsse sich für oder gegen den Plan entscheiden. Trump verschärfte den Druck, indem er erklärte, die Hamas-Mitglieder seien eingekesselt und könnten auf Befehl ausgelöscht werden.
Der integrale Bestandteil des Friedensplans sieht bei einer Zustimmung den sofortigen Waffenstillstand und die Freilassung aller 48 israelischen Geiseln innerhalb von 72 Stunden vor. Israel würde im Gegenzug hunderte Palästinenser freilassen und den militärischen Rückzug aus Gaza einleiten. Künftig sollen weder Hamas-Mitglieder die Verwaltung übernehmen, noch Pläne für eine dauerhafte Annexion bestehen. Eine neu eingesetzte Übergangsregierung und internationale Sicherheitskräfte sollen für Stabilität sorgen. Der Wiederaufbau Gazas wird durch internationale Investitionen und eine Sonderwirtschaftszone unterstützt, um langfristig eine Zweistaatenlösung zu ermöglichen.
Beobachter erwarten gespannt die Reaktion der Hamas und hoffen auf eine friedliche Beilegung des Konflikts, um eine sichere Zukunft für alle Beteiligten zu gewährleisten.

