Ukrainischer Drohnenangriff setzt russische Ölraffinerie in Flammen
Der aktuelle Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Ein gezielter Drohnenangriff aus der Ukraine führte in der russischen Region Rjasan zu einem verheerenden Brand in einer großen Ölraffinerie. Laut Angaben des Gouverneurs, Pawel Malkow, wurden insgesamt 14 Drohnen abgefangen. „Herabfallende Trümmerteile verursachten ein Feuer auf dem Gelände eines Industriebetriebs“, teilte Malkow auf der Plattform Telegram mit. Gleichzeitig mahnte er, jegliche Verbreitung von Bild- und Videomaterial zum Vorfall einzustellen. Dennoch tauchten in den sozialen Medien unauthentifizierte Videos auf, die das Ausmaß des Brandes in der Raffinerie dokumentieren sollen.
Die in Rjasan betroffene Anlage gehört zu Rosneft, einem der größten Ölkonzerne Russlands, der kürzlich von den USA mit Sanktionen belegt wurde, ebenso wie der russische Energieriese Lukoil. Diese Maßnahmen sind Teil einer Strategie, die darauf abzielt, die finanzielle Unterstützung der russischen Kriegsanstrengungen gegen die Ukraine zu schwächen.
Der Konflikt hat zunehmend auch die Infrastruktur im Visier: Ukrainische Angriffe sind in den vergangenen Monaten vermehrt auf russische Raffinerien und Ölpipelines ausgerichtet, um den Nachschub an Treibstoffen für das russische Militär zu unterbinden. Ziel ist es, die Kreml-Hauptstadt Moskau unter wirtschaftlichen Druck zu setzen, da ein erheblicher Teil der Staatseinnahmen aus dem Ölgeschäft stammt.

