Ukrainische Seestreitkräfte im Abwehrkampf gegen Russland - Eine wahre David-gegen-Goliath-Geschichte
Die ukrainischen Seestreitkräfte, angeführt von Vizeadmiral Olexij Neischpapa, haben sich im Kampf gegen Russlands Marine eine wahrhaft heroische Rolle erkämpft. Obwohl sie keine großen Kriegsschiffe besitzen, sind die ukrainischen Verbände entschlossen, die russischen Kampfschiffe in der Nähe der Krim zu bekämpfen und diese fern von den Küsten der Ukraine zu halten, wie Neischpapa in einem Interview mit dem britischen Sender Sky News erklärte.
Russland führt seit fast zwei Jahren seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine fort. Die Ukraine widersteht mit militärischer Unterstützung aus dem Westen.
"Wir würden gerne die Möglichkeit haben, Russland davon abzuhalten, jemals wieder ein Auge auf die Ukraine zu werfen, einschließlich des Meeres", so Neischpapa. Gleichzeitig bedauert er, dass die Ukraine viele der vom Westen gelieferten Waffen nicht gegen russische Ziele einsetzen darf. Dies hätte den Kriegsverlauf "erheblich" beeinflussen können.
Eine der größten Erfolge der ukrainischen Seestreitkräfte war die Versenkung des russischen Raketenkreuzers "Moskwa" im April 2022. "Damals erkannte die Ukraine, dass Moskau (in diesem Krieg) bezwungen werden kann", erklärte der Vizeadmiral.
In jüngster Zeit hat die Ukraine in geheimen Operationen mehrere Angriffe gegen die russische Marine durchgeführt, was dazu geführt hat, dass Moskau seine wichtigsten Kriegsschiffe von der Krim nach Noworossijsk verlegt hat. Dabei sollen unter anderem Schnellboote als Seedrohnen, Unterwasserdrohnen und sogar Jet-Skis zum Einsatz gekommen sein. "Unsere Erfolge in den Jahren 2022 und 2023 basieren auf innovativen Lösungen", betonte Neischpapa.
Da Russland sich anpasst, muss auch die Ukraine ihre Strategie anpassen. "Moderne Kriege sind Technologiekriege, und wer auch immer technologisch überlegen ist, geht als Sieger hervor", resümierte Neischpapa. (eulerpool-AFX)

