Ukraine bittet um weitere Milliardenhilfen für die Verteidigungsproduktion
Die ukrainische Regierung hat ihren Bedarf an finanzieller Unterstützung im militärischen Sektor deutlich gemacht: Für das laufende Jahr werden mehr als fünf Milliarden Euro an zusätzlichen Militärhilfen benötigt, um die Produktion von ferngesteuerten Drohnen, Abfangdrohnen und weitreichenden Waffensystemen entscheidend zu steigern. Dies erklärte Verteidigungsminister Denys Schmyhal in einem virtuellen Treffen im sogenannten Ramstein-Format, einem multilateralem Gremium zur Unterstützung der Ukraine.
Erwünscht ist zudem, dass die internationalen Partnerländer bereits jetzt finanzielle Mittel für das Jahr 2026 freigeben. Auch der ukrainische Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj betonte die Dringlichkeit einer Erhöhung der Militärhilfen. Besonders Flugabwehrsysteme, Raketen, Artilleriegranaten sowie Panzertechnik und viele andere Ausrüstungen fehlen nach seinen Angaben, um der russischen Aggression effektiv entgegenzutreten.
Um die Angriffe abzuwehren, sei eine koordinierte und verstärkte internationale Zusammenarbeit unabdingbar. Das Treffen, geleitet von Deutschland und Großbritannien, versammelte Repräsentanten aus insgesamt 50 unterstützenden Nationen. Die Ukraine wehrt sich bereits seit über drei Jahren, mit maßgeblicher und kontinuierlicher Unterstützung aus dem Westen, gegen die anhaltende Invasion Russlands.

