UBS erwägt potenziellen Hauptsitzwechsel in die USA: Gespräche auf höchster Ebene
Die Schweizer Großbank UBS hat gemäß eines Berichts der 'Financial Times' eine hochkarätige Diskussion mit der US-Regierung über eine eventuelle Verlagerung ihres Hauptsitzes in die Vereinigten Staaten geführt. Colm Kelleher, der Vorsitzende des Verwaltungsrats der UBS, traf zu diesem Thema auf höchster Ebene auf den US-Finanzminister Scott Bessent. Die Gespräche, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, heizen die Spekulationen über einen möglichen Wechsel der geographischen Prioritäten der Bank weiter an.
Der Bericht, der sich auf Insider-Informationen stützt, legt nahe, dass diese strategischen Überlegungen Teil von Kellehers Bestrebungen sind, in Verhandlungen um Kapitalanforderungen Druck auf die Schweizer Regierung auszuüben. Bereits im September wurde über derartige Gespräche spekuliert, als die 'New York Post' von Treffen zwischen UBS-Führungskräften und Vertretern der US-Regierung berichtete.
Trotz der anhaltenden Gerüchte hat die UBS konsequent ihre Position bekräftigt, dass sie 'weiterhin als erfolgreiche globale Bank mit Sitz in der Schweiz' operieren möchte. Diese Aussage wurde auch bei einer Anfrage der 'Financial Times' unlängst erneut bestärkt. Das signalisiert, dass die Bank trotz möglicher Veränderungen im Hintergrund öffentlich zu ihrem Schweizer Standort steht.

