Trump's Zoll-Pläne drücken kurzfristig auf die Wall Street
Die jüngsten Zollankündigungen des US-Präsidenten Donald Trump haben die zuvor stark aufgestellten New Yorker Börsen zu Wochenbeginn unter leichten Druck gesetzt. Die Einbußen fielen jedoch überschaubar aus und steckten die Anleger in der Hoffnung auf eine rasche Stabilisierung zunächst überwiegend gelassen weg.
Der Dow Jones Industrial, ein führender Indikator für den amerikanischen Aktienmarkt, büßte im frühen Handel lediglich 0,06 Prozent auf 44.344,20 Punkte ein. Auch der S&P 500, der die Breite des Marktes abbildet, gab moderat um 0,18 Prozent auf 6.248,27 Punkte nach.
Dabei ist bemerkenswert, dass der S&P 500 erst am vergangenen Donnerstag einen neuen Höchststand erreichte, ähnlich wie der technologielastige NASDAQ 100, der sich am Montag um 0,17 Prozent auf 22.742,09 Punkte reduzierte. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Pläne der Regierung zwar kurzfristige Wellen schlagen, die fundamentale Stärke des Marktes aber nicht unmittelbar infrage stellen.
Die Marktteilnehmer werden gespannt auf weitere Details zu den angekündigten Zöllen und ihren möglichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft warten.

