Trump verteidigt Maßnahmen gegen Putin: Neue Zolldrohungen in der Pipeline
US-Präsident Donald Trump hat jüngst bekräftigt, dass seine Regierung den Druck auf Russland wegen dessen militärischer Aktionen gegen die Ukraine aufrechterhält. Dabei betonte er, dass neben den bereits umgesetzten Strafzöllen gegen Indien wegen dessen Handel mit Russland, noch weitere, eskalierende Maßnahmen geplant seien, die er als 'Phase 2' und 'Phase 3' bezeichnete, ohne jedoch detaillierter darauf einzugehen.
Während eines Treffens im Weißen Haus mit dem polnischen Präsidenten Karol Nawrocki wurde Trump von einem polnischen Journalisten konfrontiert. Dieser kritisierte, dass der US-Präsident, obwohl er wiederholt seine Unzufriedenheit mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Ausdruck brachte, bislang keine wirksamen Maßnahmen ergriffen habe. Trump entgegnete entschieden und erwähnte die Zölle gegen Indien als Beispiel für konkretes Handeln: 'Sie nennen das 'keine Handlung'? Ich habe noch nicht einmal Phase zwei oder Phase drei eingeleitet.'
In scharfem Ton empfahl Trump dem Journalisten sogar, sich nach einem anderen Job umzusehen, wenn er solche Maßnahmen als unzureichend erachte. Die USA hatten zuvor Mitte Juli harte Zollandrohungen in Höhe von etwa 100 Prozent gegen Russlands Handelspartner gemacht. Letztendlich wurden jedoch lediglich zusätzliche 25 Prozent auf indische Produkte verhängt, da Indien Handel mit russischem Öl betreibt.
Interessanterweise verzichtet Trump darauf, eine direkte Botschaft an Putin zu senden. Er erklärte lediglich, dass Putin seinen Standpunkt kenne.

