Trump verkündet Frieden: Rehabilitation Israels auf der Weltbühne?
US-Präsident Donald Trump sieht die Zustimmung zum amerikanischen Nahost-Friedensplan als einen Meilenstein zur Rehabilitierung Israels im globalen Kontext. Nach mehreren turbulenten Monaten, die das internationale Ansehen des Landes beeinträchtigt hatten, soll ein persönliches Gespräch mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu entscheidend zur Wende beigetragen haben. Trump äußerte in der Knesset, dem israelischen Parlament, dass die Welt sich an diese Wegmarke eher erinnern werde als an fortwährende Konflikte.
Trump lobte Netanjahu für seinen Mut, den laufenden Konflikt zu beenden, und sprach ihm seine Glückwünsche aus. Er unterstrich, nun sei die Zeit gekommen, das gewonnene Leben zu feiern. Nur wenig vor Trumps Ansprache wurden die letzten Geiseln, die aus Israel in den Gazastreifen verschleppt worden waren, freigelassen. Im Austausch verzichtete Israel auf die Inhaftierung weiterer palästinensischer Gefangener.
In Trumps Augen ist der Gaza-Konflikt damit abgeschlossen, obwohl noch Friedensverhandlungen ausstehen und politische Hürden überwunden werden müssen. Netanjahu hingegen betonte zuvor, der Kampf sei noch nicht vollendet.

