Trump strebt Führungsrolle im Friedensprozess des Gaza-Konflikts an
Im Bestreben, den Frieden im anhaltenden Gaza-Konflikt voranzutreiben, schlägt die US-Regierung die Einrichtung eines 'Friedensrats' vor. Dieses Kontrollorgan soll die Arbeit einer möglichen Übergangsregierung im Gazastreifen überwachen.
US-Präsident Donald Trump äußerte bei einer Pressekonferenz mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington seinen Wunsch, den Vorsitz dieses Rates persönlich zu übernehmen. Trotz zahlreicher Verpflichtungen betonte Trump die Bedeutung seiner Rolle auf Drängen sowohl arabischer als auch israelischer Führungspersönlichkeiten.
Neben Trump sollen auch andere hochrangige Politiker und angesehene Persönlichkeiten Teil des Rates sein. Als möglichen Kandidaten für den Rat nannte der Präsident den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair und lobte ihn als 'sehr guten Mann'. Der Name Blair wird bereits in den Medien als potenzieller Teilnehmer des Friedensrats gehandelt.
Geplant ist, dass der Gazastreifen von einer Übergangsregierung verwaltet wird, die aus einem technokratischen palästinensischen Komitee besteht. Dieses Gremium soll sowohl palästinensische Mitglieder als auch internationale Experten umfassen und wird letztendlich unter der Aufsicht des Friedensrats mit Trump an der Spitze arbeiten.

