Trump setzt auf patriotische Kaufkraft: Zusatzzölle auf Autoimporte kommen
In einer bemerkenswert offenen Haltung zeigt sich US-Präsident Donald Trump unbeeindruckt von potenziellen Preissteigerungen bei Autos infolge seiner geplanten Zölle. Gegenüber NBC machte er klar, dass er den Managern der großen Automobilkonzerne keinerlei Zurückhaltung bei Preiserhöhungen empfohlen habe. Für Trump steht fest: Steigende Preise für ausländische Fahrzeuge könnten dem Verkauf von in den USA produzierten Autos einen deutlichen Schub verleihen.
In diesem Zusammenhang bemerkte der Präsident, dass ein Anstieg der Preise sogar zu begrüßen sei, da dies die Nachfrage nach heimischen Produkten ankurbeln würde. Obwohl ein Sprecher des Weißen Hauses präzisierte, dass Trumps Aussagen auf ausländische Fahrzeuge abzielten, bleibt die Kernbotschaft unverändert: Es geht um den Schutz und die Förderung der amerikanischen Automobilindustrie.
Am 2. April sollen nun die angekündigten Zusatzzölle von 25 Prozent auf importierte Autos in Kraft treten, ein Datum, das Trump als "Liberation Day" bezeichnet hat. Die genaue Auswirkung auf die Autopreise bleibt bis dato spekulativ, doch Experten wie Ivan Drury prognostizieren im Gespräch mit CNN, dass mehrere tausend Dollar Mehrkosten nicht ausgeschlossen sind. Angesichts eines Durchschnittspreises von derzeit rund 50.000 Dollar pro Neuwagen in den USA, bleibt abzuwarten, wie sich die Maßnahmen auf dem Markt auswirken werden.

