Trump kehrt mit radikalen Entscheidungen ins Weiße Haus zurück
Gleich zu Beginn seiner zweiten Amtszeit sorgt Donald Trump für Aufsehen: Der US-Präsident zieht die Vereinigten Staaten sowohl aus dem Pariser Klimaabkommen als auch aus der Weltgesundheitsorganisation zurück und wendet sich damit von der Politik seines Vorgängers Joe Biden ab.
Mit einer Vielzahl an Verordnungen schreckt Trump nicht davor zurück, seine politischen Vorstellungen durchzusetzen. Bereits am ersten Tag begnadigte er 1.500 seiner Anhänger, die nach dem Sturm auf das Kapitol im Jahr 2021 inhaftiert worden waren. Diesen audrucksstarken Schritt betrachtet er als Teil seines politischen Comebacks, das er souverän nach seinem Wahlsieg über die Demokratin Kamala Harris einfährt.
Obwohl Trump bereits während des Wahlkampfs Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada angedroht hatte, lässt die Umsetzung dieser Maßnahme noch auf sich warten. Geduld sei gefragt, vertröstet der Präsident die Öffentlichkeit: Am 1. Februar sollen die nächsten Schritte folgen.
Auch bei außenpolitischen Themen lässt Trump keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit. Der Präsident behauptet, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sei zu Verhandlungen bereit – ob das auch für Wladimir Putin zutrifft, bleibt jedoch ungewiss. Zudem will Trump das "Birthright" ändern und bereitet damit den Boden für eine potenzielle Verfassungsklage.
Kurioserweise zieht Trump auch Elon Musk in seine Regierungsinitiativen ein. Der Tech-Milliardär soll helfen, die Staatsausgaben zu senken, während gleichzeitig das Recht auf Home-Office für alle Bundesangestellten abgeschafft wird.
Während die Video-App TikTok eine Gnadenfrist von 75 Tagen erhält, verkündet Trump auch seine Pläne für den Panamakanal und Grönland. Diese beiden ambitionierten Projekte sollen die internationale Sicherheit der USA langfristig stärken.

