Trump eskaliert Handelskonflikt mit Russland: Neue Zollfristen
Mit einem entschlossenen Schritt verstärkt US-Präsident Donald Trump seine wirtschaftlichen Strafmaßnahmen gegen Russland. Ab heute beginnt eine neue, verkürzte Frist von lediglich zehn Tagen, innerhalb derer deutlich höhere Zölle für Russlands Handelspartner eingeführt werden sollen.
Bei seiner Rückkehr in die USA aus Schottland verdeutlichte Trump seine Absichten gegenüber Journalisten und bestätigte die drastische Verkürzung der ursprünglich auf 50 Tage angesetzten Frist. Mit diesem Manöver intensiviert Trump seinen wirtschaftlichen Druck im Kontext des russischen Krieges gegen die Ukraine, um den Kreml weiter finanziell ins Straucheln zu bringen.
Besonders im Visier stehen große Wirtschaftsmächte wie China und Indien, die traditionell als bedeutende Abnehmer russischer Rohstoffe bekannt sind. Trotz der klaren Drohgebärden bleibt Trump jedoch vage und ließ offen, welche Länder die erhöhten Zölle konkret treffen könnten.
Auch Trumps Sprecherin trug zur Spannung bei, indem sie zuletzt den Ölexport als potentielles Ziel nannte. Sollten die Bemühungen um eine Waffenruhe oder einen Friedensschluss innerhalb der gegebenen Frist scheitern, könnte die Sanktionierung von Ländern, die russisches Öl importieren, konkret umgesetzt werden.
Dies würde die Kreml-Kassen und die wirtschaftlichen Verstrickungen betroffener Nationen empfindlich treffen und stellt somit ein weiteres Druckmittel Trumps dar.

