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Trump droht mit Erhöhung der Medikamentenzölle: Pharmaindustrie bleibt gelassen

26. September 2025, 14:38 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Donald Trump plant hohe Zölle auf importierte Arzneimittel, was Investoren kaum beunruhigt. Viele Firmen stärken US-Produktion, um Risiken zu minimieren.

Die Ankündigung von Präsident Donald Trump, einen drastischen Zoll von 100% auf importierte Marken- und Patentmedikamente zu erheben, sorgte bei Investoren für ein Schulterzucken. Der Glaube, dass Trumps Ausnahmen für Unternehmen mit eigener US-Produktion die Auswirkungen abmildern könnten, bleibt unerschüttert.

Trotz der Bedrohung, die Kosten für importierte Medikamente zu verdoppeln, haben große Pharmafirmen entweder bereits Produktionsstätten in den USA oder sind dabei, diese zu errichten. Bedeutende Investitionen wurden von fast allen Branchenführern angekündigt, was die Turbulenzen für ihre Medikamente minimieren könnte.

Firmen wie Merck, Novo Nordisk und Eli Lilly haben in Delaware, North Carolina und Texas mit dem Bau von US-Produktionsstandorten begonnen, um die Lieferketten innerhalb der US-Grenzen zu stärken. Ähnliche Investitionen wurden von Novartis und Sanofi angekündigt, auch wenn der Fortschritt dieser Projekte unklar bleibt.

Der STXE 600 Pharmaceuticals Index zeigte am Freitag nur geringe Veränderungen, obwohl sich Aktien wie GSK und Novartis leicht erholten. Inzwischen verzeichnete Novo Nordisk in Kopenhagen ein Minus von 1,7%.

Obwohl die USA mit einigen wirtschaftlichen Partnern wie der Europäischen Union eine Obergrenze von 15% für Zölle auf Arzneimittel und andere Güter vereinbart haben, bleibt Unsicherheit über die genauen Auswirkungen der neuen Regelung bestehen.

Jefferies-Analysten bezeichnen Trumps Plan als potenziellen „Gewinn“ für die Pharmaindustrie. Dennoch gibt es Befürchtungen über eine potenzielle Verwundbarkeit einiger Hersteller, die stark auf internationale Produktion angewiesen sind.

Betroffen sind Länder wie Singapur, die Schweiz und das Vereinigte Königreich, die bedeutende Exporte in den US-Markt haben. Japan könnte aufgrund des geringeren Produktionsanteils im US-Geschäft letztlich weniger betroffen sein.

Mit gemischten Reaktionen und einigen noch offenen Fragen bleibt die Branche wachsam, aber überwiegend optimistisch, dass die Turbulenzen überwindbar sind.

Pharma / Trump / Zölle / Medikamente / US-Produktion
[Eulerpool News] · 26.09.2025 · 14:38 Uhr
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