Trump deutet auf möglichen Führungswechsel im Iran hin
In einem öffentlichkeitswirksamen Schritt hat US-Präsident Donald Trump die Möglichkeit eines Führungswechsels im Iran in den Raum gestellt. Auf seiner Plattform Truth Social bemerkte der Republikaner, dass es zwar nicht politisch korrekt sei, den Begriff „Regime Change“ zu verwenden, doch hinterfragte er gleichzeitig die derzeitige Fähigkeit der iranischen Führung, das Land wieder aufzubauen. Er mutmaßte provokant, ob ein solcher Wechsel nicht vielleicht angebracht wäre, und spielte dabei mit dem Kürzel „MIGA“ bewusst auf seinen berühmten Slogan "Make America Great Again" an – diesmal jedoch im Hinblick auf den Iran.
Derweil verteidigt die US-Regierung unter anderem die Angriffe auf iranische Atomanlagen mit der potenziellen Gefahr einer nuklearen Aufrüstung seitens Teherans. In einem Interview mit dem Sender CBS unterstrich US-Außenminister Marco Rubio, dass diese Angriffe nicht darauf abzielten, die Regierung in Teheran zu stürzen. Ähnliche Positionen haben auch Verteidigungsminister Pete Hegseth und Vizepräsident JD Vance eingenommen. Innerhalb der Republikanischen Partei existiert jedoch ein Flügel, der seit geraumer Zeit offen für einen politischen Umsturz im Iran wirbt und dies weiterhin als Ziel verfolgt.

